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Ratgeber

Ratgeber zu Tintenstrahldrucker

Thermo- versus Tintenstrahldrucker

tinte2Das Gros der Fotodrucker – und auch die Verbraucher – setzen auf die Tintenstrahltechnik. Tintenstrahler sprühen die Farben gezielt auf das Papier, wobei die Technik mittlerweile als ausgefeilt gelten kann. Kleine Tintentröpfchen unter 2 Picoliter, eine hohe Auflösung von 5.760 x 1.440 Pixeln und mehr sowie Spezialtinten garantieren hoch Fotos. Dabei gibt es kaum Unterschiede, ob man nun einen Drucker mit der Bubblejet-Technik (HP, Canon) oder der Piezo-Technik (Epson) wählt.

thermoBeim Thermosublimationsverfahren hingegen werden in mehreren Durchgängen farbige Wachspartikel von Farbfolien auf das Papier gedampft und anschließend mit einer Schutzschicht quasi versiegelt. Die Hersteller bietet spezielle Kartuschen mit den Farbfolien sowie Spezialpapiere separat oder in Kits in typischen Fotoformaten an. Bei den Verbrauchsmaterialien ist man deswegen an den jeweiligen Hersteller gebunden. Generell gilt, dass die Thermosublimationsdrucker nur für kleinere Formate unterhalb von A4 ausgelegt sind. Die Kosten für das Einzelfotos liegen meistens über denen von Tintenstrahlern, da die Folien nicht mehr verwendet werden, auch wenn die Farbe noch nicht vollständig aufgebraucht ist. Außerdem drucken Thermosublimationsdrucker nicht auf Normalpapier.

Mit dem bloßen Augen sind in der Regel kaum nennenswerte Unterscheide zwischen Fotos von Tintenstrahlern oder Thermodruckern festzustellen. Nur dem geübten Auge offenbart sich, dass Tintenstrahler in puncto Auflösung und Detailschärfe die Nase vorn haben. Per Thermosublimation hergestellte Fotos wiederum sind sofort trocken, resistent gegen Verwischen und unempfindlicher gegen Sonnenlicht und Feuchtigkeit – ein Grund, weswegen hauptsächlich mobile Fotodrucker die Technik noch einsetzen.