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Ratgeber

Ratgeber zu Mobile Drucker

Hohe Funktionalität trotz Mini-Größe

Ratgeber mobile Drucker: Drucken unterwegsOb in s/w oder Farbe, Fotos oder sogar Scans und Kopien: Mobile Drucker sind zwar Nischenprodukte, bieten aber trotzdem fast die ganze Vielfalt an Optionen, die auch „normale“ Drucker zur Verfügung stellen. Mobilität ist dabei Trumpf, schließlich gehören etwa Außendienstmitarbeiter, Geschäftsreisende oder die Logistikbranche zur primären Zielgruppe. Der Markt hat aber zunehmend auch Privatanwender im Blick.

Sachlich nüchtern in s/w ...
Speziell in der Logistikbranche fallen unterwegs tagtäglich Auftragsbestätigungen, Rechnungen, Quittungen oder Belege an. Die Druckqualität spielt in diesen Fällen eine eher untergeordnete Rolle. ratgeber mobile druckerWichtiger sind Eigenschaften wie Robustheit, Zuverlässigkeit sowie ein geringer Wartungsbedarf. Mobile Drucker, die mit dem Thermodirektdruckverfahren arbeiten, sind in diesen Fall die beste Wahl, da sie alle Anforderungen erfüllen. Die Technik, die übrigens auch für das Nischenprodukt Etiketten-/Bondrucker eingesetzt wird, benötigt lediglich Spezialpapier, das der Druck unter Hitze erfolgt, woraus auch eine zumeist extrem kompakte Bauweise resultiert – die kleinsten Modelle wiegen unter 500 Gramm und messen um die 25 x 5 x 5 Zentimeter. Der Ausdruck erfolgt allerdings nur in s/w, dafür umso zuverlässiger, weswegen für die Geräte häufig Halterungen für Pkw/Lkw als Zubehör angeboten werden. Sie stecken Erschütterungen locker weg und bewähren sich auch in einem etwas robusteren Arbeitsumfeld. Für Dokumente jedoch, die an Kunden weitergegeben werden sollen und deren Schriftbild daher höheren Ansprüchen genügen muss, empfiehlt es sich, auf einen mobilen Laserdrucker auszuweichen. Die Technik ist ähnlich robust, liefert aber eine höhere Auflösung – allerdings ebenfalls nur in s/w.

... oder bunt und sogar Fotos?
Kommt daher der Wunsch nach farbigen Ausdrucken oder sogar Fotos ins Spiel, geht kein Weg an einem mobilen Tintenstrahldrucker vorbei. Teilweise sind Mobile Fotodrucker der Selphy-Serie von Canonsie sogar mit bis zu fünf Tinten ausgestattet und erlauben die Fotos in Laborqualität, etwa für hervorragende Produktfotos. Die Geräte fallen aufgrund der Technik deutlich größer aus, teilweise werden für sie speziell zugeschnittene (Akten) -Koffer für den Transport angeboten. Einige mobile Laser-/Tintenstrahldrucker sind sogar als „mobiles Büro in Kleinformat“ konzipiert und mit einem Scan-/Kopiermodul ausgestattet sind. Ein Papierfach ist obligatorisch. Bei den bisher vorgestellten Druckertypen handelt es sich in der Regel um Business-Modelle, während sich die Fotodrucker mit Thermosublimationstechnik hauptsächlich an Privatanwender richten. Ähnlich wie beim Thermodruck erfolgt der Druck unter Hitze, wobei Farbpigmente auf Spezialpapier überragen werden. Die Geräte stellen gute, langlebige, fürs Fotoalbum geeignete Fotoprints her und wurden daher gezielt als Fotodrucker vermarktet, teilweise auch als „Spaßdrucker“ mit originellen Bauformen (etwa als Eimer) für Partys, (Kinder-) Geburtstage oder ähnliche Gelegenheiten. Dieser Gerätetyp ist allerdings scheinbar im Aussterben begriffen, das Angebot schrumpft zusehends.

Stromversorgung und Schnittstellen – auch für Smartphones
Ein mobiler Drucker sollte möglichst ohne externe Stromquelle funktionieren, weswegen ein Modell mit einem Akku für die meisten Kunden aus dem Businessbereich ein Muss darstellt. In der Regel gehört aber auch ein Netzkabel zum Lieferumfang sowie häufig ein Autoadapter zum optionalen Zubehör. An Schnittstellen verbreiten sich neben dem USB-Kabel zunehmend Optionen für den kabellosen Druck. Speicherkartenleser, USB-Schnittstellen für externe Speichermodule (Sticks, Festplatten) erlauben PC-unabhängiges Drucken, Bluetooth und (mittlerweile seltener) Infrarot wiederum das direkte Drucken vom Notebook oder dem Smartphone aus, einige wenige Modelle besitzen sogar ein WLAN-Modul. Eine besondere Stellung kommt aktuell der NFC-Technik zu (Near Field Communication), von der vor allem Smartphonebesitzer profitieren. Das mobile Endgerät muss nämlich lediglich in unmittelbare Nähe zum Drucker gebracht werden („Near Field“), und schon kann dieser mit Druckaufträgen versorgt werden.