„... Im Test präsentiert sie auf Anhieb eindrucksvolle Daten-Durchsatzwerte im LTE-800-Netz von Vodafone und ganz besonders im LTE-1800-Netz der Deutschen Telekom. Auch die Telefonie-over-LTE ist “
3 Testberichte,
8 Meinungen(gut)
Weitere Informationen in: connect, Heft 3/2013
Eine für alles
Die neue LTE-Box AVM 6842 taugt zum flotten Surfen übers Mobilnetz. Sie beherrscht aber auch Telefonie via LTE. Damit kann der Festnetzanschluss komplett entfallen.
Ein Router wurde näher untersucht und mit 5 von 5 zu erreichenden Sternen versehen.
… zum Test
Der My Net N900 Central von Western Digital lässt eigentlich kaum Wünsche offen. Die Funktionen sind umfassend und das Gerät ist sowohl für kabelgebundenes als auch kabelloses Internet gerüstet. Sehr gut ist, dass man drahtlos zeitgleich auf beiden Frequenzbändern unterwegs sein kann. Eine Mobile-App und eine durchdachte Menüführung erlauben es unkompliziert, viele Einstellungen vorzunehmen. Das Ganze komplettiert Western Digital dann mit einem integrierten Speicher von einem Terabyte. So sind die Daten für das Netzwerk schnell griffbereit. Ein schnelles NAS-System ersetzt das Gerät allerdings nicht.
Viele Gründe sich zu beschweren liefert die Fritz!box nicht. So mancher wird sich vielleicht über die fehlende 1800-MHz-Unterstützung beklagen, die das Gerät als Festnetz-Alternative ausschließt. Probleme beim Mobilfunkstandard LTE liegen eher auf Seiten der LTE-Anbieter als an dem Gerät von AVM.
Der EA4500 begeistert vor allem bei der Handhabung. Die Bedienung geht leicht von der Hand, die Installation per Softwareassistent auf CD ist flott und einfach. Die Router-Konfiguration lässt sich auch per App durchführen und ermöglicht die Priorisierung und Ergänzung von Netzwerkgeräten sowie Kinderschutzeinstellungen.
Der Asus RT-AC66U unterstützt als eines der ersten Geräte den neuen WLAN-Standard 802.11ac. Nicht zuletzt dank dieser Technologie bietet es herausragende Übertragungsraten. Praktisch ist auch, dass man die Antennen bei Bedarf abnehmen kann. Leider ist der RT-AC66U deutlich teurer als gängige Konkurrenzprodukte.
„Die AVM Fritzbox 3390 lässt sich einfach konfigurieren und bietet genügend WLAN-Leistung, um mehrere Rechner und Geräte gleichzeitig zu bedienen. Durch die NAS-Funktion kann sie auch als zentraler …“
Ein tolle Kombination liefert Western Digital mit dem My Net N900 Central. Hier wird ein leistungsstarker Router mit Dualband-Funktion mit einem NAS-System mit einer Kapazität von 2 Terabyte verbunden. Insgesamt erzielt das Gerät gute Ergebnisse. Einzig die Online-Hilfe hätte etwas ausführlicher ausfallen können.
„Plus: zahlreiche Funktionen im Menü; Fernsteuerung mit Hilfe von Cloud & App; sehr große Reichweite; WLAN nach Zeitplan abschaltbar.
Minus: Menü leider nur englischsprachig.“
Wenn man von der eher spartanischen Schnittstellenausstattung mal absieht, erhält man mit der FRITZ!Box 6810 LTE einen ausgereiften Router für den LTE-Zugang, der sich zudem leicht handhaben lässt.
Mit einer hohen Funktionalität und Flexibilität kann der XSBox GO aufwarten. Die Nutzung des mobilen Netzwerkgerätes ist sowohl über WLAN als auch UMTS mit mehreren Endgeräten möglich. Bei den UMTS-Leistungen kann das 4G-Systems-Modell mit gängigen UMTS-Sticks oder integrierten Modems mithalten. Die Reichweite des WLAN-Empfangs ist ebenfalls ordentlich. Bei mehr als zwei angeschlossenen Geräten begrenzt die Bandbreite des Mobilfunk-Netzes die Leistung.
„Für Gruppen und Familien ist der mobile WLAN-Hotspot M5350 von TP-Link eine gute Möglichkeit, sich auf Reisen zu vernetzen und beispielsweise nur mit einer SIM-Karte ins Internet zu gehen.“
„Der D-Link DIR-506L ist eine empfehlenswerte Anschaffung, wenn man mit mehreren iOS-Geräten auf Daten in einem kurzfristig eingerichteten mobilen WLAN zugreifen möchte oder um die Geräte unterwegs …“
Insbesondere beim Funken der Signale durch Wände zeigt der Asus RT-N66U tolle Ergebnisse. Auf beiden Frequenzbereichen ist man flott unterwegs. Erstaunlicherweise sind die Leistungen gemischter, wenn Endgerät und Asus-Modell in einem Raum stehen. Dann ist man im 5-Ghz-Bereich schneller unterwegs. Insgesamt ist das WLAN-Tempo also in Ordnung. Auch gut: Dank zweier USB-Anschlüsse lassen sich andere Geräte wie Drucker oder Festplatten ins Netzwerk integrieren. Die Computer Bild (12/2012) kürte ihn in einem Vergleich von 5 Geräten als Testsieger.
„Der Router von D-Link bietet die mit Abstand unübersichtlichste Konfigurationsoberfläche. Wen das nicht abschreckt, der findet in ihm ein leistungsfähiges Gerät.“
Buffalos gut ausgestattetes Netzwerkgerät zeigt sich sehr benutzerfreundlich. Das Einrichten kann automatisch oder in einer Kurzversion vorgenommen werden. Zahlreiche Diagnose- und Kontrollmöglichkeiten unterstützen im Konfigurations-Tool auch den versierten Benutzer. Im Datendurchsatz erzielte das Modell nur durchschnittliche Werte. Dafür ist der Stromverbrauch im unteren Bereich angesiedelt.
Die Konfiguration des Geräts geht einfach vonstatten. In der Performance ist der Belkin im Frequenzbereich von 2,4 GHz gut unterwegs, die Geschwindigkeit auf dem 5-GHz-Band ist indes im Vergleich zur Konkurrenz eher unterdurchschnittlich. Schwächen zeigen sich in der Reichweite des WLAN-Empfangs. Ausgestattet mit zwei USB-Buchsen kann das Modell unter finanziellen Gesichtspunkten mit erschwinglichen Konditionen für ordentliche Leistung punkten.
Die Administrationsoberfläche wurde nicht lokalisiert und ist somit nur auf Englisch verfügbar. Eine Direkthilfe-Option gibt es nicht. Wenn man sich mit diesem Umstand abfinden kann, erhält man aber trotzdem einen Router mit erstklassigen Einstellungsmöglichkeiten.
Sobald ein PC mit einem Netzwerk verbunden wird, müssen besondere Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Bleibt der PC im lokalen Netzwerk ohne Außenanbindung ans Internet, was eher die Ausnahme ist, muss nur die Netzwerk-Freigabe beachtet werden. Entschließt man sich dazu, einzelne Dateien oder ganze Ordner freizugeben, sollte man bei der Rechtevergabe nur „lesen“ anhaken. Wer Schreibrechte vergibt, darf sich nicht wundern, wenn Dateien durch andere im Netzwerk verändert oder gar gelöscht werden.
Ist man durch einen Router mit dem Internet verbunden, sollte man sich etwas Zeit nehmen und die Konfiguration genauer untersuchen. Erste Amtshandlung ist das Ändern des werksseitig vergebenen Passworts zur Konfiguration. Der Router selbst bildet die erste Firewall gegen Eindringlinge von außen und unter dem Punkt Sicherheit findet sich meist der Eintrag „Portfreigabe“, den man beachten muss. Wer hier einen Port öffnet, weil ein Peer to Peer Netz genutzt wird, muss sich im Klaren sein, dass man Eindringlingen Tür und Tor zum eigenen Netzwerk öffnet. Der nächste Schritt sollte sein, die lokalen PCs mit einer Software-Firewall zu versehen. So wird Alarm geschlagen, wenn eine Anwendung „nach Hause telefonieren“ und Informationen weiterleiten will. Gleiches passiert, wenn Unberechtigte über den Router in den PC eindringen wollen.
Ist das WLAN aktiviert, muss auch hier eine Verschlüsselung des Zugangs erfolgen. Meist ist das Passwort des Herstellers „999999“ oder so ähnlich und kann in Sekunden geknackt werden. Eine Änderung in „123456“ macht da keinen Sinn und man sollte sich eine gute Kombination aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen ausdenken, die wenigstens 15 Stellen besitzt. Dieses Kennwort wird dann verschlüsselt hinterlegt und kann nicht mehr in Klarschrift ausgelesen werden, außer man ist der Administrator des Systems. Eine 100 prozentige Sicherheit gibt es zwar nicht, aber mit guten Passwörtern ist man sehr nah dran.
Autor: Christian
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Testumfeld:
Ein Router wurde näher betrachtet. Er bekam die Endnote „gut“.
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Testumfeld:
Es wurde ein WLAN-Router in Augenschein genommen, welcher von CHIP Test & Kauf die Bewertung „ausreichend“ erhielt.
Ausstattung, Leistung, Ergonomie und Energieeffizienz dienten als Testkriterien.
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Router verfügen meist über eine Switch-Funktion zur Verbindung verschiedener Computer in einem Netzwerk. Der Anschluss an die Telefonleitung wiederum sorgt für die Anbindung ans Internet. WLAN-Router verbinden Netzteilnehmer hierbei kabellos. Die meisten DSL-Router erlauben ferner Festnetz- und VoIP-Telefonie durch Anschluss eines herkömmlichen Telefons.
Die Switch-Funktion eines Routers dient der Verbindung von Computersystemen untereinander sowie derselben mit dem Internet. Router sind dabei je nach Aufgabenbereich in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Als sogenannte DSL-Router werden hierbei jene Router bezeichnet, die eine Internetverbindung am analogen oder digitalen Telefonanschluss realisieren können. Auf diese Weise sparen sich Computeranwender eine interne DSL-Karte und erhalten eine solide Firewall, da nahezu jeder moderne Router mit einer entsprechenden Firmware bespielt ist, welche diese Funktion mit übernimmt. Ist der DSL-Router um die Fähigkeit der kabellosen Verbindung ergänzt, so spricht man von einem WLAN-Router. Meist können diese Router aber als Kombirouter sowohl über das Funknetz, aber auch herkömmlich über Kabel angesprochen werden. Zur Nutzung müssen für Computer oder Notebook jedoch spezielle WLAN-Komponenten wie eine WLAN-Karte oder ein WLAN-USB-Stick vorhanden sein. Fast alle Router besitzen zudem eine interne Telefonanlage mit zusätzlichen Schnittstellen für den Anschluss von analogen und digitalen Telefonen. So kann mit dem bisherigen Telefon je nach Netzanbieter über die Internetleitung telefoniert (sogenannte VoIP-Router) oder das Festnetz genutzt werden. Die teuersten unter den Routern verfügen über alle vorgenannten Merkmale gleichzeitig und bieten sämtliche WLAN-Protokolle an, die sogar auf zwei unterschiedlichen Bandbreiten nutzbar sind. Weitere Anschlüsse sollen darüber hinaus via USB andere Peripheriegeräte in das lokalen Netzwerk einbinden. So können Festplatten und Drucker fernab vom PC platziert werden und von mehreren Netzteilnehmern genutzt werden. UMTS-Router wiederum ergänzen diese Fähigkeiten um die Möglichkeit zur Nutzung des Internets via 3G-Mobilfunknetz.