Damenski

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Ratgeber zu Damenski

Frauenmodelle - mittlerweile mit eigenem Profil

Skier, die speziell für Frauen angefertigt werden, sind schon seit längerem keine nur leicht modifizierten Ableger des Herren-Equipments mehr. Einige Hersteller lassen sogar ihre Lady-Skier eigens von Frauen entwickeln. Dies hat dazu geführt, dass Lady-Carvingskier sich bei weitem nicht allein auf das optische Styling beschränken – wie oft geunkt wird. Stattdessen sind die Modelle speziell für Frauen abgestimmt.

lady3Der (tendenziell etwas unglücklich gewählte) Begriff „Lady-Carvingski" beinhaltete bis vor wenigen Jahren noch hauptsächlich Allroundcarver. Mittlerweile gibt es jedoch erfreulicherweise Ladycarver in fast allen Skitypen – angefangen vom Allmountaincarver über Race-/Slalomcarver bis hin zum Freerider oder Tourenski. Das umfangreichste Sortiment finden Frauen in der Kategorie Allmountaincarver – Skier mit einer Skibreite zwischen 74 und 80 Zentimetern für die Piste und das Gelände, denen der Ruf der neuen Generation perfekter Allrounder vorauseilt.

Fast allen Ladycarvern sind einige Eigenschaften gemeinsam. An erster Stelle sind sie etwas leichter als Unisex-Modelle (amüsanterweise gibt es keine speziellen Herren-Ski). Ihrem geringeren Gewicht verdanken die Ladycarver auch ein Plus an Drehfreudigkeit. Außerdem werden sie weicher abgestimmt (Flex), was eine leichtere Schwungauslösung mit weniger Kraftaufwand ermöglicht. Die Taillierung der Skier ist nicht exakt in der Mitte positioniert, sondern leicht dahinter. Die Bindung wiederum wird um bis zu zwei Zentimetern weiter vorne montiert. Vorteil dieser Anordnung: Frauen stehen „mittiger“ auf dem Ski und erzielen dadurch einen gleichmäßigeren Kantendruck.

Manche Hersteller setzen auch einen sogenannten „Heel Lift“ ein, bei dem es sich um einen speziellem Fersenlifter unter der Bindung handelt. Der Effekt ist eine leichte Verlagerung des Körperschwerpunktes nach vorne, fördert eine noch bessere mittige Position und wirkt als Ausgleich für die häufig kürzeren Fußsehnen bei Frauen. Dadurch werden gleichzeitig die Wirbelsäule sowie der Rücken entlastet.

In diversen Tests haben die neu entwickelten Features für Lady-Carver durchaus überzeugen können. Bevor also „frau“ vorschnell oder aus Gewohnheit zu einem Unisex-Ski greift, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Lady-Carver-Kollektionen der Hersteller. Die Modelle sollen insgesamt den – zumindest statistisch gesehen – weicheren und eher geschmeidigeren Fahrstil von Frauen spürbar unterstützen – und beschränken sich in den seltensten Fällen auf eine schick gestaltete Optik.

Autor: Wolfgang

Produktwissen und weitere Tests zu Damenski

Damenwahl - Der Völkl Attiva SOL dominiert die Konkurrenz Die Zeitschrift „Komsument“ hat rechtzeitig vor der Wintersaison 2008/2009 24 Skier auf ihre Tauglichkeit getestet. Die Skier bestanden zur einen Hälfte aus Unisex-, zur anderen aus reinen Damenmodellen. Der Test förderte gleich zwei überraschende Ergebnisse ans Tageslicht: Zum einen dominierte der Völkl Attiva SOL ganz klar die Konkurrenz der Damenskier und schnitt als einziger mit „sehr gut“ ab. Zum zweiten: Fast durch die Bank beurteilten die weiblichen Tester die Damenskier positiver als die Unisex-Modelle.

Die fünf besten Frauen-Modelle für den Winter 2008/2009 Die Zeitschrift „planetSnow“ hat jüngst zehn Lady-Skier präsentiert, die zu den attraktivsten Modellen für die Wintersaison 2008/2009 gehören. Unter diesen Skiern empfehlen sich fünf Skier sogar so ausdrücklich, dass sie zusätzlich das Etikett „Tipp“ von „planetSnow“ verliehen bekamen. Dabei handelt es sich um folgende Modelle: Atomic Raisin' Hell , Blizzard Viva Sonic IQ , Dynastar Exclusive Sensation , Fischer Sport Vision Exhale sowie Völk Attiva Arena.

Völkl und Head schneiden am besten ab Stiftung Warentest hat in der Zeitschrift „Test“ einen Vergleichstest von 11 Carving-Skier veröffentlicht, die speziell für Damen hergestellt werden. Der Völk Attiva Sol behauptete sich als einziger „sehr guter“ Ski im Testumfeld. Den Platz dahinter belegte der Head Every One, der inklusive Bindung um knapp 100 Euro günstiger als der Testsieger ist. Zwei Modelle erreichten nur die Bewertung „durchschnittlich“. Die anderen Skier dagegen bildeten ein breites Mittelfeld mit jeweils der Note „gut“.

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Damenski

Lady-Carver richten sich aufgrund ihrer kräfteschonenden Fahreigenschaften vor allem an Einsteigerinnen und Genussfahrerinnen. Die im Vergleich zu Herrencarvern stärkere Taillierung und die weiter vorn angebrachte Bindung sorgen für eine besonders gute Drehfreudigkeit. Als Allround-Skier können Lady-Carver auf mittelsteilen Pisten wie für akrobatische Fahrweisen eingesetzt werden. Der Carving-Ski entwickelt sich bereits seit längerer Zeit zum beliebtesten und am meisten verkauften Ski. Die stark taillierten Skier haben einen guten Kantengriff und geben einen bestimmten, zumeist kleinen Kurvenradius vor. Aufgrund ihrer Beweglichkeit erhöht sich vor allem das Fahrvergnügen merklich, was auch den Einstieg für Anfänger sehr stark erleichtert. Die breite Produktpalette vom Allrounder bis zum speziellen Racecarver wird durch den Lady-Carver komplettiert, dessen Stärke vor allem in den kräfteschonenden Fahreigenschaften liegt. Lady-Carver sind außerdem kürzer und dünner, das heißt aber auch leichter als ihre Pendants unter den Herrenskiern und tragen damit dem in der Regel geringeren Körpergewicht von Frauen Rechnung. Generell ist bei den Lady-Carvingskier die Taillierung besonders stark ausgeprägt, die im Verhältnis zur Mitte relativ breiten Enden machen sie bewegungsfreudiger als andere Ski-Modelle. Ihre guten Schwungeigenschaften resultieren aber auch aus der weiter vorne angebrachten Bindung. Lady-Carver sind daher insbesondere als Allround-Skier für Einsteigerinnen und Genussfahrerinnen konzipiert und für den Einsatz auf mittelsteilen Pisten mit griffigem Schnee oder Buckelpisten sowie für kleinere Sprünge geeignet. Einige Hersteller bemühen sich darüber hinaus um ein entsprechendes Design für ihre Modelle. Lady-Carver sind daher bei einigen Skiläuferinnen umstritten und werden nur als Marketingprodukt angesehen. Wie bei den Herren-Carvern absorbieren längere Modelle besser Stöße und Schläge, wogegen kürzere Skier mit ihrer Wendigkeit überzeugen, dafür aber vor allem im eisigen oder steilen Gelände größere Gleichgewichts- und Koordinationsfähigkeiten erfordern. Versierte Skifahrerinnen hingegen, die eher im Tiefschnee fahren möchten, bevorzugen wie die Herren den Freeride-Carver, sportliche Fahrerinnen wiederum den Race-Carver.