Freestyle-Ski

(251)
Filtern nach

  • bis
    Los
  • Beliebt
  • Head (21)
  • Völkl (18)
  • Salomon (18)
  • Rossignol (18)
  • Elan (17)
  • Dynastar (15)
  • Fischer Sports (14)
  • Blizzard Sport (13)
  • Nordica (12)
  • Carver (1)
  • Rocker (16)
  • Touren (6)
  • All-Mountain (7)
  • Freerider (50)
  • Damen (86)
  • Kinder (25)
  • Herren (151)
  • Ja (39)

Ratgeber zu Freestyle-Skier

Gegen die Schwerkraft – Guideline für Schneepunks

Ratgeber Freestyle-Ski ArtikelbildAls sich die ersten Rider an ihre meterhohen Aerials wagten, sprengten sie damit nicht nur jegliche Grenzen der Physik, sondern auch die ihres Equipments. Plötzlich sahen sich die Hersteller mit einer schier unlösbaren Wunschliste konfrontiert, auf der das Aufbiegen beider Enden und die zentrale Montage der Bindungen sicher nur die einfachsten Punkte darstellten. Der ideale Ski erforderte butterweichen Flex und musste leicht sein, gleichzeitig aber auch zäh, um den hohen Belastungen gerecht zu werden. Anbieter wie Armada Skis und Line haben sich dieser Herausforderungen angenommen, aber auch massenkomapatible Hersteller wie Scott, K2, Völkl und Head bieten mittlerweile entsprechende Spezialisten an. Ein überschaubares Angebot ist auch bei Salomon und Atomic zu finden. Eines können alle: die Welt schneller drehen lassen, in der Ausrichtung gehen die Modelle unterschiedliche Wege. Die Wahl des richtigen Skis beginnt also vor allem mit der Zweckfrage: kantige Rails, Halfpipe oder Big Airs auf dem Kicker? Jeder Stil erfordert ganz unterschiedliche Parameter in Bezug auf Flex, Konstruktion und Material.

Grundlegendes zum Freestyle-Ski – Alles dreht sich um die Mitte

Zu den offensichtlichsten Merkmalen eines Freestyle-Skis zählen seine zur Skimitte symmetrische Bauweise, eine mittige Positionierung der Bindung und beidseitig aufgebogene Enden („Twin-Tips“), wodurch auch das Rückwärtsfahren ermöglicht wird. Ein weiteres häufiges Merkmal sind die sogenannten „Tip- & Tail-Rocker“. Das bedeutet, dass die Schaufeln im Gegensatz zum klassischen Pistencarver schon relativ früh mit der Wölbung nach oben ansetzen. Dadurch verkürzt sich die effektive Kantenlänge, was dem Ski ein Plus an Drehfreude verleiht.

Die richtige Länge

Schneeakrobaten brauchen einen umgänglichen Ski, lange Powder-Latten wie bei den Freeridern sind hier klar im Nachteil. Daher sollte am besten eine Längenausführung etwas unter Körperlänge gewählt werden. Faustregel: Körpergröße minus 10 Zentimeter sollte für den Einstieg eine gute Hausnummer sein.

Taillenbreite und -radius (Sidecut)

Freestyle-Ski haben mit ihren Freerider-Geschwistern sicher einiges gemeinsam, nur ist die Taillierung weniger stark ausgeprägt als bei den üppigen Powder-Skis. Meist liegt die Taillenbreite im Bereich zwischen 80 und 90 Millimetern. Manche Skihersteller (zum Beispiel Line Skis) kombinieren mehrere unterschiedliche Taillierungsradien. Im Bereich der Schaufeln ist der Radius geringer, in der Mitte größer. Hersteller wie Fahrer versprechen sich dadurch Vorteile in Bezug auf ein intuitiveres und kontrollierteres Handling. Einige Modelle sind im Bereich der Bindung zugunsten eines verbesserten Kantendrucks überhaupt nicht tailliert, das heißt, die Kanten verlaufen hier völlig gerade.

Stabilität und Gewicht

Für Stabilität braucht es Material und Material bringt Gewicht. Nicht umsonst werden Carbon und Kevlar immer populärer. Beide Materialien sind sehr leicht und können gleichzeitig hohen Belastungen standhalten, haben aber auch ihren Kostenpunkt. Nicht selten verbauen Hersteller auch Titanal-Einlagen, insbesondere im empfindlichen Bindungsbereich.

Belag und Kanten

Vor allem das Fahren über Parcour-Hindernisse stellt besonders hohe Anforderungen an die Seitenwangenkonstruktion und die Kanten des Skis, die beim Freestyler deutlich ausgeprägter ausfallen und oft aus speziellem wärmebehandeltem Stahl bestehen. Um dem Ski mehr Gutmütigkeit bei Rail-Slides und Spinnings zu verleihen, werden die Kanten laufflächenseitig oft abgewinkelt. Bei Scott finden sich Modelle mit einem besonders hohen belagseitigen Kantenwinkel. Allerdings kann sich ein hoher Winkel auch auf das Fahrvermögen auf Schnee auswirken. Neben den Kanten zählt auch der richtige Belag zu den essenziellen Komponenten eines guten Freestyle-Skis, und auch hier zeigen sich kostenentscheidende Qualitätsunterschiede. Beim Rail-Einsatz kommt es hier auf Haltbarkeit und Stoßfestigkeit an, für den Einsatz auf der Buckelpiste gibt es auch Modelle mit High-Speed-Belägen.

Flex

Freestyle-Ski sind im Bereich der Rocker eher weicher, in der Mitte härter zugunsten der Kontrollierbarkeit. Bei der Wahl der richtigen Parameter gilt: Je verspielter die Fahrweise (zum Beispiel bei Hindernisparcours im Park), umso weicher sollte der Ski sein. Anders bei den großen Kickern auf der Buckelpiste, dort sind steifere Modelle gefragt.

Ausrüstung: Freestyle-Skischuhe und Bekleidung

Freestyler sind Akrobaten, daher ist es mit dem entsprechenden Ski noch lange nicht getan. Auch der richtige Skischuh muss her. Modelle aus dem Freestyle-Bereich verfügen oft über eine ausgeprägte Dämpfung sowie eine Möglichkeit, die Schaftneigung den unterschiedlichen Anforderungen anzupassen. Wer es vorzieht, beim Freestylen weitere Hosen zu tragen, sollte auch auf Details wie Baggy-Pants-Holder achten, damit sich Hosenbeine und Ski nicht in die Quere kommen.

Freestyle-Ski im Test

Auch in den Testmagazinen bleiben die Freestyler angesichts der steigenden Popularität nicht ohne Echo. Wer sich an seine ersten Big Airs oder Rails heranwagen möchte und über die Anschaffung eines Freestyle-Skis nachdenkt, findet auf diesen Seiten eine Vielzahl an interessanten Modellen.

Autor: Daniel

Produktwissen und weitere Tests zu Freestyle-Schi

Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Freestyle-Skier.