Das Wichtigste auf einen Blick:
- Fleecejacken eignen sich gut als mittlere Kleidungsschicht
- Besonders beliebt bei Outdooraktivitäten
- Naturfaser-Fleece als mikroplastikfreie Alternative
- Fleece ist nicht wasserdicht, trocknet aber schnell
- Beim Waschen löst sich viel Mikroplastik
- Hybridjacken (Fleece + Softshell) aktuell im Trend
Fleecejacken sind besonders gut für Bergsport geeignet und können entweder allein oder als wärmende Zwischenschicht getragen werden (Bildquelle: vaude.com)
Kaufberatung für Fleecejacken: Worauf sollten Sie achten?
Bei Fleecejacken handelt es sich um eine spezielle Kategorie von Funktionsjacken, die sich optimal als mittlere Lage im sogenannten Zwiebelschalenprinzip eignen. Diese Jacken kommen vor allem bei Outdoor-Aktivitäten und im Bergsport zum Einsatz. Aufgrund ihrer Eigenschaften sind Fleecejacken als alleinige Bekleidung bei widrigen Wetterbedingungen weniger geeignet. Um zu wissen, wann und wie man eine Fleecejacke am besten nutzt, ist es wichtig, die verschiedenen Merkmale dieser Funktionskleidung zu verstehen.
Fleece ist ein weiches, komfortables Material, das jedoch nicht wasserdicht ist (Bildquelle: mammut.com)
Fleecejacken sind ideal als mittlere Schicht im Zwiebelschalen-Prinzip
Der Begriff „Zwiebelschalenprinzip" klingt zwar ungewöhnlich, lässt sich aber gut nachvollziehen. Wie eine Zwiebel aus verschiedenen Schichten besteht, funktioniert auch dieses Schichtsystem – auch bekannt als Layer-Prinzip – durch das Tragen mehrerer Kleidungslagen. Diese Kombination sorgt dafür, dass der Körper angenehm temperiert bleibt und Wärme effizient gespeichert wird. Dieses Konzept wird besonders bei Outdoor-Aktivitäten bei kühleren Temperaturen angewendet. Fleecejacken sind daher besonders für Wintersportler und Naturfreunde geeignet. An etwas milderen Tagen können sie auch alleine getragen werden, besitzen aber Eigenschaften, die sie vor allem als mittlere Lage im Zwiebelschalenprinzip prädestinieren. Fleece ist sehr leicht und weist zudem eine gewisse Wasserabweisung auf. So schützt es bei leichtem Nieselregen und trocknet darüber hinaus sehr schnell. Es lässt sich kompakt zusammenfalten und findet so problemlos im Trekking-Rucksack Platz. Daher kommt eine Fleecejacke auch als Outdoorjacke für Wanderer und Trekkingbegeisterte in Betracht. Wer bei Minusgraden in bergigem Gelände unterwegs ist, trägt die Fleecejacke in Kombination mit Funktionsunterwäsche als Basis sowie einer Hardshelljacke als äußere Schicht.Fleecejacken sind oft erschwinglich, doch beim Kauf sollte man vor allem auf zwei Aspekte achten: Atmungsaktivität und Gewicht. Eine höherpreisige Jacke bietet in der Regel bessere Atmungswerte, was gerade bei intensiven Aktivitäten für ein angenehmes und trockenes Klima unter der Jacke sorgt. Die Jacke sollte zwar leicht und damit gut transportierbar sein, jedoch darf das Gewicht nicht zu gering sein, da ansonsten die Isolationsfähigkeit beeinträchtigt wird. Häufig gibt eine Zahl zwischen 100 und 200 im Produktnamen Aufschluss über die Materialdichte: Je höher diese Zahl, desto höher ist die Wärmeleistung der Jacke.
Erwähnenswert ist auch der Trend zu Hybridjacken, die Fleece mit einem wind- und wasserabweisenden Außenmaterial (Softshell) kombinieren. Diese Modelle eignen sich als Allrounder bei wechselhaftem Wetter und machen einen separaten Windbreaker überflüssig.
Nachhaltigkeit und Mikroplastik: Was Käufer wissen sollten
Fleece besteht traditionell aus Polyester – einem Kunststoff auf Erdölbasis. Ein heute viel diskutiertes Problem: Beim Waschen von Polyesterfleece lösen sich Mikroplastikfasern, die Kläranlagen nicht vollständig herausfiltern können und letztlich in Gewässer und die Nahrungskette gelangen. Dieses Problem tritt unabhängig davon auf, ob das Polyester neu oder recycelt ist.Wer diesen Effekt reduzieren möchte, kann spezielle Mikrofaser-Waschbeutel (z. B. Guppyfriend) verwenden, die einen Großteil der Fasern beim Waschen auffangen. Außerdem empfiehlt sich, Fleecejacken generell selten und bei niedrigen Temperaturen zu waschen.
Viele Hersteller setzen heute auf recyceltes Polyester (rPET) aus alten PET-Flaschen oder Alttextilien. Das spart gegenüber neuem Polyester bis zu 59 Prozent Energie bei der Herstellung. Das Mikroplastikproblem beim Waschen bleibt dabei jedoch bestehen. Wer eine ökologisch möglichst unbedenkliche Wahl treffen möchte, kann auch auf Fleece aus Naturfasern wie Bio-Wolle oder Lyocell achten – diese sind biologisch abbaubar und setzen beim Waschen kein Mikroplastik frei.
Als verlässliche Siegel für nachhaltiges Kauf gelten: bluesign® (Schadstoffkontrolle im Herstellungsprozess, seit Januar 2025 PFAS-frei), GRS (Global Recycled Standard) für recycelte Materialien sowie GOTS bei Produkten aus Bio-Naturfasern. Vorsicht ist bei vagen Marketingaussagen wie „teilweise recycelt" oder „eco-friendly" ohne unabhängiges Zertifikat geboten.
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