Rucksäcke

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Ratgeber zu Rucksäcke

Welcher ist der richtige?

BackpacksEin Rucksack ist weit mehr als ein einfacher Transporteur diverser Utensilien, denn an ihn werden vielerlei Ansprüche gestellt. Richtig gewählt und eingestellt, ist ein Rucksack sogar in der Lage, mehr als 20 Kilogramm auf dem Oberkörper des Trägers so zu verteilen, dass dieser mit ihm ohne Probleme tagelang unterwegs sein kann. Allerdings gilt es dafür einiges zu beachten.

Rucksackmodelle

Die Modelle

Bei der Wahl des passendes Modells stellt sich als erstes die Frage nach Art und Dauer der Reise. Handelt es sich um eine Tagestour, bietet sich ein kompakter und leichter Tagesrucksack an. Für mehrtägige Touren, bei denen abends eine Unterkunft angesteuert wird, eignen sich Tourenrucksäcke. Lange Trekkingtouren, bei denen Zelt und Schlafsack mitgenommen werden müssen, bewältigt man am besten mit einem großen Trekkingrucksack. Doch das Volumen ist nicht das einzige Kriterium, nach dem das Gepäckstück ausgesucht werden sollte. Vielmehr muss man sich fragen, wie fit man ist und mit wie viel Gewicht man sich auf der Reise belasten kann. Schließlich muss der Rucksack viele Stunden getragen werden. Essentiell ist außerdem ein angenehmer Tragekomfort. Für einen guten Sitz sollte deshalb vor dem Kauf die Rückenlänge ermittelt werden. Dazu misst man die Distanz zwischen Oberkante Schulterblätter und Oberkante Beckenknochen. Eingeteilt wird in:
  • kurz (40 bis 49 cm)
  • mittel ( 48 bis 59 cm)
  • lang (58 bis 69 cm)

Rucksacktragesysteme

Die Tragesysteme

Anhand dieses Maßes oder auch durch Hüftumfang und Körpergröße wird ermittelt, ob das ausgesuchte Modell in Frage kommt. Einige Modelle verfügen mittlerweile allerdings über ein verstellbares Rückensystem und können von verschieden großen Personen getragen werden. Zusätzlich sollte ein Rucksack aber ausgiebig Probe getragen werden – und zwar realistisch beladen. Nach der Einstellung der Gurte und Riemen darf das Gewicht nicht auf den Schultern liegen, sondern muss durch das Becken getragen werden. Hier zeigt sich, ob der Rucksack wirklich zum Körper passt. Übrigens bieten viele Hersteller spezielle Damen-Modelle an, bei denen Becken- und Brustgurte an die weibliche Anatomie angepasst sind.

Autor: Kai

Produktwissen und weitere Tests zu Rucksäcke

Cube AMS 16+2 MountainBIKE 11/2016 - Dank der ‚eckigen‘ Form lässt sich der Rucksack einfach packen, sogar ein Laptop passt rein. Der optimale MTB-Rucksack für Pendler? Ein Fahrradrucksack wurde überprüft. Er erhielt keine Endnote.

Undercover-Einsatz TACTICAL GEAR 4/2015 - 5.11 baut sehr gute Einsatzrucksäcke. Seit einigen Jahren gibt es auch die Covert-Reihe: Rucksäcke und Taschen in ziviler Optik, die ursprünglich für Profis und verdeckte Einsätze konzipiert wurden. Nun hat man einen Rucksack entwickelt, der komplett neue Wege geht. Getestet wurde ein Rucksack. Eine Endnote vergab man nicht.

Kleintransporter SURVIVAL MAGAZIN 5/2014 - Nicht immer verlässt man mit großem Gepäck das Haus. In solchen Fällen eignen sich kleinere Umhänge- und Hüfttaschen – oder Faltrucksäcke. Sie sind das Gimmick der Wahl, wenn man ganz unerwartet doch mehr Platz braucht. Wir haben vier Stück getestet. Testumfeld: Von der Zeitschrift Gear wurden vier Faltrucksäcke untersucht und mit 23 bis 32 von jeweils 40 möglichen Punkten benotet. Als Bewertungskriterien dienten Tragekomfort, Fasungsvermögen, Packmaß, Gewicht, Funktionalität, Wasserdichtigkeit, Qualitätseindruck und das Preis-Leistungsverhältnis.

No dancing Monkey MountainBIKE 1/2016 - Das schreibt USWE als Werbespruch auf seine Rucksäcke, die besonders wackelfreien Sitz bieten sollen. Funktioniert das? Im Dauertest über 5 Monate nahm man einen Fahrradrucksack genauer unter die Lupe. Eine Endnote wurde nicht vergeben.

Genug ist genug SURVIVAL MAGAZIN 5/2014 - Zwischen den beiden Kategorien der ultraleichten und ultrastabilen Rucksäcke gibt es mindestens noch eine weitere: die der leichten. Zu der gehört der Ultrahike 60 des britisch-französisch-neuseeländischen Outdoor-Unternehmens Lightwave. Ein Tourenrucksack wurde in Augenschein genommen. Er blieb ohne Endnote.

V8 - ‚RAC 6.1‘ Trinkrucksack mountainbike rider Magazine 5/2015 - Beim Enduro-Fahren gilt der Rucksack mittlerweile als fester Ausrüstungsbestandteil. Wir haben ihn lieb gewonnen und können uns eine längere Tour ohne nicht mehr vorstellen. ... Im Check war ein Trinkrucksack. Eine Endnote wurde nicht vergeben.

Sack-Stark MountainBIKE 5/2015 - Der Osprey-Rucksack vereint geringes Gewicht und hohen Tragekomfort. Untersucht wurde ein Fahrradrucksack, der keine Endnote erhielt.

Anschmiegsam MountainBIKE 12/2014 - Die ‚cleveren‘ Rucksäcke von Osprey finden auch beim bikenden Volk immer mehr Anhänger. Zu Recht, wie der Multisport-Packsack Syncro 20 beweist. Im Dauertest wurde ein Sportrucksack geprüft. Das Produkt erhielt keine Endnote.

Drucksache SURVIVAL MAGAZIN 3/2013 (September/Oktober) - An diesem Trinkrucksack muss man nicht saugen – er sprüht. Geigerrig hat ihn für Wanderer, Mountainbiker und Motorradfahrer entwickelt. Auf dem Prüfstand befand sich ein Trinkrucksack. Eine abschließende Benotung blieb aus.

Großtourig MountainBIKE 7/2014 - Für Alpencrosser und Abenteurer gemacht: der Evoc Explorer im MB-Dauertest. Die Zeitschrift MountainBike prüfte einen Rucksack über die Dauer von 9 Monaten, vergab jedoch keine Endnote.

Marathon-Begleiter RoadBIKE 6/2014 - Für die lange Tour: Deuters Road One speziell für Rennradfahrer bietet ausreichend Platz für die Tagestour - mit kleinem Gepäck. Es wurde ein Fahrradrucksack getestet. Das Produkt blieb ohne Endnote.

Energieträger triathlon Nr. 132 (Juli 2015) - Im Mittelpunkt des Testberichts stand ein Fahrradrucksack. Es wurde keine Endnote vergeben.

Packende Fakten ALPIN 10/2012 - Neben praktischen gibt es orthopädische Gesichtspunkte, nach denen der Rucksack gepackt werden sollte: So schultern Sie schwere Lasten!

Zweiter Frühling MountainBIKE 1/2014 - Rucksack-Klassiker: Nach kleiner Reparatur leistet der Deuter Superbike weiter treue Dienste. Ein Fahrradrucksack war Gegenstand des Kurztests. Das Modell blieb ohne Endnote.

Cooler Campen Fit For Fun 7/2013 - Der Lockruf der Wildnis weckt das Fernweh in uns: auf in die Outdoor-Saison! Damit Sie mit Stil ins Abenteuer starten, zeigen wir acht Ausrüstungs-Tools für den nächsten Aufbruch. Testumfeld: Es wurden acht Produkte aus dem Outdoor-Bereich getestet. Darunter befanden sich ein GPS-Gerät, ein Messer, ein Rucksack, ein Zelt, eine Iso-Matte, ein Solarladegerät sowie ein Campingkocher und eine Handy-Tasche. Die Produkte erhielten keine Endnoten. Testkriterien waren Funktion, Style und Preis/Leistung.

Vaude Bike Alpin 25+5 bikesport E-MTB 3-4/2015 - Getestet wurde ein Fahrrad-Rucksack, der keine Endnote erhielt.

Raumwunder Wanderlust 3/2018 - Warum kauft man eigentlich einen Rucksack und geht nicht mit einer Tasche auf Wandertour? Man stelle sich vor, eine Tasche oder einen Koffer den Berg rauf- und runterzuschleppen. Es wäre absoluter Unsinn. Ein weiterer, nicht sichtbarer Grund liegt in der besseren Gewichtsverteilung durch die Rucksack-Tragesysteme. Der Rücken wird entlastet, man kann sich beim Wandern freier bewegen. Nun wäre die Sachlage einfach, wenn es eine Einheitsgröße für Rucksäcke gäbe.

Lastenausgleich outdoor 4/2018 - Liegt Ihr Fokus weniger auf einer guten Rückenbelüftung (bei eisigen Temperaturen übrigens nicht immer ideal!) als vielmehr auf geringem Gewicht und hoher Lastkontrolle, landen Sie bei den Kontaktrückenmodellen und hier vor allem beim Vaude Prokyon. Er ist nicht nur leicht, geräumig, top ausgestattet und bis zehn Kilo Beladung laststabil, sondern trägt sich auch ganz vorzüglich, indem er die Last dezent auf dem Beckenkamm abstützt und sich sonst nicht groß bemerkbar macht.

Schwer in Ordnung outdoor 2/2018 - Zu Recht: Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher,Töpfe und die Verpflegung türmen sich zu einem Berg, der 20 Kilo und mehr auf die Waage bringt. Angenehm tragen lässt sich alles nur mit einem hochwertigen Trekkingmodell. Fünf Top-Newcomer finden Sie im Test oben. Das Volumen hängt vom Proviantbedarf ab: 60 Liter reichen für Selbstversorgertreks bis zu einer Woche. Wer doppelt so lang unterwegs ist, benötigt mindestens 70 bis 80 Liter.

Lastenträger LAND DER BERGE 6/2017 - Kleine Seitentaschen am Hüftgurt ermöglichen Verstauen von Kamera, Sonnenschutz oder Haube. Die optimale Lastenverteilung erreicht man mit einer klugen Packordnung, daher schweres Equipment nach oben und zum Körper, leichte Sachen in den unteren Teil des Rucksacks. Beim Skitourengehen sollte allerdings zuallererst nach Wichtigkeit gepackt werden.

100% Alpin klettern 6/2017 - Unverzichtbar oder unnötiger Ballast? Was auf eine alpine Klettertour mit muss, ist zu einem guten Teil Geschmackssache. Dementsprechend gehen auch die Meinungen über die richtige Größe des Rucksacks weit auseinander. Bei den von uns getesteten Modellen zwischen 28 und 45 Litern sollte aber für jeden das passende Modell dabei sein - sei es für die Plaisir-Tagestour oder die große Nordwand mit einem oder mehreren Biwaks.

Pack trägt sich und verträgt sich TRAIL 5/2017 - Später gingen diese Prototypen dann in Serie und wir alle profitierten davon, mussten nicht mehr in schweren, wackeligen Bike- oder man es selbst getragen hat, und so ist die Suche nach dem "besten" Laufrucksack auch abhängig vom Körperbau, davon, was man vom Rucksack erwartet und letztlich, wie man ihn einsetzt. Ein schneller Rennläufer braucht direkten Zugriff auf die Trinkflaschen, will an den Verpflegungspunkten schnell seine Flasks auffüllen und weiterrennen.

Den Rücken frei halten outdoor 5/2017 - 1984 hatten die Rucksackent- wickler von Deuter eine geniale Idee: Sie nutzten ein gespanntes Netz als luftige und angenehm am Körper anliegende Rückenauflage. Diese Erfindung revolutionierte nicht nur den Rucksackbau weltweit, sondern legte auch den Grundstein für eine beeindruckende Dominanz auf dem Heimatmarkt. Seit Jahren stammen die meisten im Outdoor- und Sportfachhandel verkauften Wanderrucksäcke von Deuter - und besitzen einen Netzrücken.

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Rucksäcke

Wander- und Tourenrucksäcke eignen sich besonders für kürzere Touren, während kleinere Leichtrucksäcke mit praktischen Seitentaschen und -halterungen für Kletteranforderungen ausgerichtet sind. Trekkingrücksäcke wiederum zeichnen sich durch separate, leicht zugängliche Schlafsackfächer aus. Expeditionsrucksäcke schließlich sind für den Transport schwerer Lasten über einen längeren Zeitraum konzipiert. Moderne, für Outdoor-Aktivitäten speziell zugeschnittene Rucksäcke sind in einer Vielzahl auf dem Markt. An erster Stelle in der Beliebtheit stehen nach wie vor die Wander- und Tourenrucksäcke mit einem Fassungsvermögen von 30 bis 45 Liter für kürzere Touren. Zu ihnen zählen auch spezielle Leichtrucksäcke zum Kletterm, die - je nach Einsatzgebiet - zusätzlich mit praktischen, aussenliegenden Seitentaschen und Halterungen für Helm, Seile, Pickel oder ähnliches Zubehör versehen sind. Deutlich zugenommen hat in den letzten Jahren die Begeisterung für das Trekking. Die hierfür konzipierten Rucksäcke sind in der Regel einfache, schlichte Packsäcke, die durch ihr Volumen ab ca. 50 Liter genügend Stauraum für längere Touren bieten. In ihnen können auch Übernachtungsausrüstungen in einem separatem Schlafsackfach mit großer Öffnung bequem untergebracht werden. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Befestigung von Iso-Matten, Stöcken oder Zeltzubehör. Trekking-Rucksäcke sind meistens sehr schmal und sollten eine ausreichende Rückenlänge haben, damit sie gut auf den Hüften aufsitzen. Modelle, die mit einem abnehmbaren kleinen Rucksack ausgestattet sind, sind außerdem sehr praktisch, wenn kleine Tagesausflüge eingeplant sind. Großvolumige Expeditionsrücksäcke mit vielen Seitentaschen schließlich sind für den Transport schwerer Lasten ausgerichtet. Modelle mit Außengestell besitzen ein Rahmen aus Metall, auf dem der Packsack transportiert wird. Wichtig ist hier die Polsterung der Schultergurte, bei einigen Modellen sind die Tragegurte sogar anatomisch geschnitten und passen sich dem Verlauf von Armen und Brustkorb an. Der Großteil der heute verkauften Rucksäcke hat jedoch ein in den Packsack eingearbeitetes Innengestell, da dies einen besonders hohen Tragekomfort und eine optimale Anpassung an den Körper bietet. Das Material sollte in jedem Fall robust und wasserfest sein, sehr gut geeignet sind Nylon- und Polyestergewebe. Durch Hüftragegurte wiederum lassen sich bis zu 70 Prozent des Gewichts auf Becken und Beine verlagern. Atmungsaktive Rückenteile aus Polsterschaum wiederum fördern die Luftzirkulation und beugen dem Schwitzen vor.