Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Kugelgrills am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

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Die besten Kugelgrills

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Aus unserem Magazin:

Ratgeber: Kugelgrills

Gesun­des Bar­be­cue-​Gril­len dank Back­ofen-​Prin­zip

Stärken
  1. ideal für indirektes Grillen (mit Kohleteilern)
  2. Fleisch wird durch schonendes Garen saftig und zart
  3. typisches Raucharoma
  4. hohe Temperaturen möglich
Schwächen
  1. Regulierung der Temperatur erfordert Übung
  2. Kugelgrills ohne Lüftungsschlitze nicht empfehlenswert
  3. Grillfläche verkleinert sich durch Einsatz von Kohleteilern
  4. günstige Modelle oft aus minderwertigem Material

Typisches Merkmal eines Kugelgrills: der Deckel. So sieht ein klassischer Kugelgrill aus: Deckel, Grillrost, Ascheauffangbehälter und Standbeine. (Bildquelle: weber.com)

Ein Kugelgrill funktioniert im Prinzip wie ein Backofen: Die heiße Luft zirkuliert dank des schließbaren Deckels im Innern des Grills und gart damit das Grillgut von allen Seiten. Die Grills ermöglichen daher ein echtes Barbecue. Eine Grillmethode, die hierzulande unter dem Begriff indirektes Grillen bekannt ist. Sie können mit dieser Methode sogar große Stücken Fleisch bei niedrigeren Temperaturen grillen. Sie haben also mit einem Kugelgrill deutlich mehr Möglichkeiten als mit einem gewöhnlichen Holzkohlegrill.

Die Temperaturregulierung: Übung macht den Meister

Außer dem Deckel ist für ein perfektes Grillergebnis ein weiterer Faktor ausschlaggebend: die Luftzufuhr. Sie erfolgt gleichzeitig von unten wie auch über Lüftungsschlitze im Deckel von oben. Dadurch entsteht eine Art Kamineffekt, über den die Grilltemperatur fast nach Belieben variiert werden kann – mit etwas Übung jedenfalls. Denn die Kunst besteht darin, die Luftzufuhr von unten genau so zu steuern, dass die Kohlen langsamer/schneller beziehungsweise stärker durchglühen, was selten auf Anhieb klappt. Ungeübte tun sich anfangs meist etwas schwer im Umgang mit einem Kugelgrill.
Vor allem einfache Modelle aus dem Low-Budget-Bereich besitzen entweder überhaupt keine Lüftungsschlitze im Boden oder lassen sich nur schwer steuern. Um das Potenzial Ihres Grills vollständig auszuschöpfen, sollten Sie daher ein Modell mit einem Kaminzug wählen oder zumindest darauf achten, dass die unteren Lüftungschlitze komfortabel zu bedienen sind. Hier lohnt sich vorab ein Blick in die Vergleichstests der Fachmagazine, die unter anderem über diesen Aspekt Auskunft geben.

Übrigens machen sich die sogenannten Säulengrills den gleichen Effekt zunutze.

Wie kann ich mit meinem Kugelgrill indirekt grillen?

Im Kohleteiler wird die Holzkohle aufgeschichtet und somit indirektes Grillen ermöglicht. Mithilfe sogenannter Kohleteiler können Sie auch auf einem Kugelgrill indirekt Grillen. (Bildquelle: roesle.com)

Das indirekte Grillen ist nur dann möglich, wenn die glühende Holzkohle so platziert wird, dass sie nicht direkt unterhalb des Grillguts zu liegen kommt. In einem Kugelgrill sorgen Holzkohlehalter (auch Kohletrenner, -teiler oder - körbe genannt) dafür, dass sie an der Seite aufgeschichtet werden kann. Unterhalb des Grillguts wiederum sollten Sie eine Schale Wasser (oder eine andere Flüssigkeit) stellen, die für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgt.
Das Grillgut wird nun ausschließlich durch die zirkulierende Hitze gegart, bei optimaler Regelung der Luftzufuhr sogar bei niedrigen Temperaturen um die 100 Grad. Vorteil: Es lassen sich auch sehr große Bratenstücke oder empfindlicheres Grillgut wie Fisch sanft und schonend grillen. Da außerdem kein Fett in die Glut tropfen kann, flammt diese auch nicht auf und verbrennt das Grillgut.

Obacht: Bedenken Sie, dass sich durch das Aufschichten der Holzkohle an den Seiten die Grillfläche entsprechend verkleinert. Selbst für kleinere Grillrunden sollte daher der Rost mindestens einen Durchmesser von 50 bis 60 cm haben. Für das direkte Grillen darf es auch ein kleineres Modell für wenige Personen sein.

Clevere Details erhöhen den Komfort

Der Deckel

Für experimentierfreudige Griller ist ein Thermometer im Deckel ein Muss. Denn wenn das Grillgut über Stunden sanft gegrillt werden soll, ist eine permanente Kontrolle der Temperatur unerlässlich. Das Öffnen des Deckels würde die Grillzeit unnötig verlängern oder sogar das Ergebnis negativ beeinflussen. Für einfache Würstchen und Steaks ist dieses Ausstattungsmerkmal jedoch nicht unbedingt notwendig.

Ferner erhöht ein Scharnier zum Aufklappen des Deckels den Bedienkomfort. Es gibt auch - alternativ dazu - Modelle, bei denen Sie den Deckel am Grillkorpus anhängen können.

Das Nachfüllen von Holzkohle gelingt mit einem klappbaren Rost viel einfacher. Seitlich klappbare Grillroste sind ungemein praktisch, denn so können Sie ganz bequem Holzkohle nachfüllen. (Bildquelle: amazon.de)

Der Grillrost
Von Vorteil ist auch ein höhenverstellbarer Grillrost, da er eine indirekte Kontrolle der Grilltemperatur erlaubt. Ebenfalls einen immensen Vorteil bei der komfortablen Bedienung haben Kugelgrills mit einem klappbaren Grillrost. Das heißt, eine Seite des Rosts lässt sich zum Nachfüllen der Kohle hochklappen.

Reinigung und Transport

Eine Erleichterung für längere Grill-Session stellt die Entsorgung der Asche über einen Auffangbehälter im Kaminzug dar. Kein Muss, aber sehr bequem sind Modelle mit Rädern, bei einem Gewitter kann der Grill schnell ins Trockene gebracht werden. Die meisten Grill stehen jedoch auf drei Standbeinen, deren Materialgüte und Verarbeitung viel über die Qualität des jeweiligen Modells aussagen.

Das Material

Dasselbe gilt für das Material des Grills selbst. Edelstahlversionen sind meist sehr witterungsbeständig und langlebig, dafür aber oft teuer. Viele Modelle werden jedoch aus Stahl mit einer Beschichtung produziert, die meist nur bei den hochwertigen Modellen aus dem dreistelligen Bereich robust genug ist, um der Hitze sowie Wasser und Fettspritzern langfristig widerstehen zu können.

Die besten Kugelgrills mit klappbarem Grillrost


Holzkohle oder Elektro/Gas?

Kugelgrills werden zwar typischerweise größtenteils mit Holzkohle betrieben, allerdings gibt es mittlerweile auch viele gasbetriebene Modelle, ebenso wie Elektro-Kugelgrills. Ihr Vorteil liegt in der unkomplizierten Befeuerung ohne nennenswerte Aufheizzeit sowie punktgenauen Hitzeregulierung. Dank des Deckels werden zudem sehr hohe Temperaturen erzielt, sodass selbst dicke Würstchen oder Steaks sowie Geflügel in relativ kurzer Zeit gegrillt werden können. Puristen jedoch vermissen bei Elektro-/Gasmodellen den typischen Grillgeschmack nach Rauch – letztendlich muss also der individuelle Geschmack über die Frage „Gas oder Holzkohle?“ entscheiden.

Geheimtipp Kamadogrill


Eine Art Sonderform des Kugelgrills ist der Keramikgrill, auch Kamado genannt. Er erreicht noch höhere Temperaturen (bis zu 400 Grad) und hält sie über mehrere Stunden konstant. Der Kohleverbrauch ist dabei sehr gering. Keramikgrills eignen sich perfekt zum Grillen, Räuchern, Backen und Kochen. Allerdings sind sie im Vergleich zu normalen Kugelgrills sehr teuer.

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