CD-Player

(1.037)
Filtern nach

  • bis
    Los
  • Ja (14)
  • Nein (826)

Ratgeber zu Audio-CD-Player

Typen und Ausstattung

Zu einer guten HiFi-Anlage gehört ein CD-Player. Die Geräte werden vor allem von ambitionierten Musikliebhabern geschätzt, die ihre Scheiben nicht mit einem DVD- oder Blu-ray-Player abspielen wollen. Während einige CD-Player ausschließlich Audio-CDs verarbeiten, geben andere auch komprimierte Dateien oder SACDs wieder. Worauf sollte man beim Kauf achten?

Von der MP3 bis zur SACD

Wenn der CD-Player nicht nur Audio-CDs, sondern obendrein komprimierte Musikdateien abspielen soll, lohnt ein Blick zum Datenblatt. So kommen einige Modelle problemlos mit MP3-Dateien zurecht, die auf eine CD-R oder CD-RW gebrannt wurden. Derart verkleinert passen mehrere hundert Titel auf eine einzige Scheibe. Allerdings muss man je nach Art der Komprimierung einen mehr oder minder starken Qualitätsverlust in Kauf nehmen. Den umgekehrten Weg ist die SACD (Super Audio Compact Disc) gegangen. Sie ermöglicht höhere Dynamikumfänge und größere Frequenzbereiche als eine normale CD und klingt entsprechend besser. Ein SACD-Player gibt außerdem Mehrkanalton wieder. In der Regel sind die Geräte teurer als herkömmliche CD-Player, außerdem braucht man für den Rundumklang einen HiFi-Receiver nebst 5.1-Lautsprechern. Neben normalen CD-Playern mit und ohne Wechsler sind spezielle DJ-CD-Player im Handel erhältlich, bei denen man die Abspielgeschwindigkeit steuern und diverse Effekte zuschalten kann. Zu guter Letzt gibt es nicht nur stationäre, sondern auch portable Geräte. Allerdings sind eben jene seit dem Aufkommen von MP3-Playern und Smartphones nur noch selten anzutreffen. Ihr großer Vorteil: Die Musik lässt sich ohne Umweg über den Computer direkt abspielen. Dafür kann es bei heftigen Erschütterungen trotz „Anti-Shock-Funktion“ zu Aussetzern kommen.

Bedienkomfort und Schnittstellen

Auch wenn sich fast alle stationären Player programmieren lassen, eine Shuffle- und Repeat-Funktion besitzen und mit einer Fernbedienung ausgeliefert werden, gibt es Unterschiede bei der Ausstattung. Beispielsweise können einige Modelle den auf neueren Scheiben gespeicherten CD-Text oder die ID3-Tags der MP3-Titel im Display anzeigen. Das Display ist in der Regel beleuchtet, vor allem bei den teuren Modellen lässt es sich zudem dimmen oder komplett abschalten. Anschluss zum Verstärker oder zum HiFi-Receiver finden die Geräte entweder über einen analogen Cinch-Ausgang, der im Idealfall mit Gold beschichtet ist, oder über digitale Schnittstellen. Digitale Ausgänge (optisch oder koaxial) sind von Vorteil, wenn man die Digital-Analog-Wandlung im Verstärker vornehmen will, weil der einen besonders hochwertigen D/A-Wandler besitzt. Digitale Eingänge (USB oder SPDFI) braucht man, um die Signale externer Quellen zu wandeln. Ein Kopfhörerausgang am CD-Player ist sinnvoll, wenn dem Verstärker einer fehlen sollte. Und wer den CD-Spieler optimal in die HiFi-Anlage einbinden will, der sollte auf einen Remote-Anschluss achten. Über ihn kommunizieren die einzelnen Komponenten miteinander, so dass sich alle Geräte mit einer einzigen Fernbedienung steuern lassen. In Sachen Klang treiben die Hersteller vor allem im oberen Preissegment enormen Aufwand. So gibt es zum Beispiel CD-Player mit teurer Röhrentechnik, die besonders warm und natürlich klingen sollen.

Autor: Jens

Produktwissen und weitere Tests zu Audio-CD-Spieler

Totgesagt? HIFI-STARS Nr. 28 (September-November 2015) - Wie gerne jagt die High-End-Szene seit geraumer Zeit wieder einem neuen Trend hinterher - diesmal nennt er sich Streaming - und der CD-Player wird bereits vielerorts totgeredet. Wir erinnern uns - so erging es weiland den Plattenspielern und heute leben Hersteller dieser Produkte besser denn je... Im Check befand sich ein Audio-CD-Player, welcher jedoch nicht benotet wurde.

Ohne Filter image hifi 1/2015 - Audio Creativ, das HiFi-Studio im Altmühltal, feiert dreißigjähriges Firmenjubiläum und hat dafür eine besondere Anlage zusammengestellt. Ihr Herzstück: Ein phänomenaler Horn-Lautsprecher aus Italien. Testumfeld: Getestet wurde eine HiFi-Komplettanlage, bestehend aus einem CD-Player, einem Paar Horn-Lautsprechern und einem Vollverstärker. Ein NF- und ein Lautsprecherkabel aus der zusammengestellten Komplettanlage stellte die Zeitschrift vor.

Ein digitales Sorglos-Paket image hifi 6/2014 - Der Revo DS-1 ist ein DAC mit einem hochwertigen eingebauten Laufwerk. Vor allem aber hat er einen analogen Ausgang wie nur wenige andere. Im Praxistest befand sich ein CD-Player mit integriertem D/A-Wandler. Es wurde abschließend keine Endnote vergeben.

Glasröhrenspiel image hifi 6/2014 - Wo liegt die Gemeinsamkeit zwischen einem halb gefüllten Kristallglas und dem Digital Player von EternalArts? Beide machen verstörend schön Musik. Geprüft wurde ein CD-Player. Das Produkt blieb ohne Endnote.

Warum nicht gleich so STEREO 3/2015 - Manchmal geht man als Tester mit einer gewissen Erwartungshaltung an ein Gerät heran. Im Falle des Aesthetix ‚Romulus Signature‘ mit einer sehr hohen. Ein CD-Player mit integriertem D/A-Wandler wurde getestet. Das Klang-Niveau des CD-Players lautete 100%.

Klang und Design aus Bremen image hifi 2/2014 - Bei Uni-HiFi erzählt schon der Name, woher das Faible für bezahlbare Anlagen kommt. Testumfeld: Näher betrachtet wurde eine Komplettanlage, bestehend aus einem CD-Spieler, einem Receiver/USB-DAC und einem Lautsprecher. Eine Benotung fand nicht statt. Des Weiteren wurden verwendete Zubehörartikel vorgestellt.

Traumwandlerisches Rhythmusgespann image hifi 1/2014 (Januar/Februar) - Streaming? (Noch) nichts für mich! Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die - wenn's denn kein Vinyl sein kann - zumindest noch eine CD samt Booklet in der Hand halten will. Vorweggegriffen: Totgesagtes lebt oft länger - sofern es so gute Revitalisierungsversuche gibt. Testumfeld: Ein CD-Player und ein Effektgerät wurden in Augenschein genommen, jedoch nicht benotet.

Dornröschenschlaf image hifi 4/2013 (Juli/ August) - Bei Spectral Audio Inc. steht das ‚SL‘ am Ende des Gerätenamens für ein endgültiges, auf absehbare Zeit nicht mehr verbesserungsfähiges Produkt. Wenn das SL von Dr. Keith Johnson, ja, dem ‚Professor‘ Johnson, der neuesten Inkarnation seines CD-Players verliehen wird, schnellt die Erwartungshaltung hoch. Schließlich hatte der Aufnahmecrack von Reference Recordings und Erfinder von HDCD nicht zuletzt schon in den 70er-Jahren optische Servo-Abtastsysteme mitentwickelt. Kann er der CD noch mal neues klangliches Leben einhauchen? Im Check war ein CD-Spieler, der keine Endnote erhielt.

Resident DJ JY-2CD Beat 8/2013 - Ein Doppel-Player, der DJs und Entertainern alle wichtigen Funktionen bietet, um die Menge zum Toben zu bringen, dazu noch zu einem Schnäppchenpreis? Gibt's nicht! - Doch, von Resident DJ. Ein CD-Player für DJs wurde in einem Einzeltest unter die Lupe genommen. Das Gerät erhielt 5 von 6 möglichen Punkten. Zur Bewertung dienten die Kriterien Verarbeitung, Technik und Preisleistung.

The Bit goes on stereoplay 2/2013 - Der Meitner MA 2 ist hochkomplexes High-Tech. Doch jenseits aller Bits und Bytes: Wer ihn hört, wird ernsthaft über die Anschaffung eines neuen CD-Spielers nachdenken – nämlich über die eines MA 2. Auf dem Prüfstand befand sich ein CD-Player, an welchen die Bewertung „überragend“ vergeben wurde. Als Testkriterien dienten sowohl Praxis, Wertigkeit und Klang als auch Messwerte.

Der mit den Seidenhandschuhen image hifi 6/2012 (November/Dezember) - Sein Name Orphée 1 ist gleichgeblieben, doch klanglich hat sich einiges getan bei der neuesten Ausführung des großen CD-Players von Jadis. Er greift so fest wie behutsam zugleich nach jeder einzelnen Note, mit viel Gespür für alle Nuancen und den Fluss der Musik. Es wurde ein CD-Player näher untersucht, dieser blieb jedoch ohne Endnote.

Netzwerken in der Kanzel Beat 2/2013 - Kaum zu glauben, aber auch in der DJ-Kanzel haben mittlerweile Netzwerke Einzug gehalten: Pro-DJ-Link heißt Pioneers Wunder-Technik, welche die professionellen CDJ-Player- und DJM-Mixer-Modelle miteinander verbindet und den gesamten Gerätepark vernetzen möchte. Beat zeigt Ihnen, wie Sie die Geräte miteinander verbinden – und vor allem, welche Daten ausgetauscht werden.

Das Auflösungswunder image hifi 5/2012 (September/Oktober) - Der Red Reference Mk III von Chord wird polarisieren. Das Design ist dabei sein geringstes Problem. Es wurde ein CD-Player näher betrachtet, dieser erhielt keine Endnote.

Lieb und teuer image hifi 4/2012 (Juli/August) - Mit seinem perfekten Gehäuse strahlt der Solution 540 etwas Kühles aus - bis die Musik ihre Stimme erhebt. Im Check war ein CD-Spieler, der keine Endnote erhielt.

Geniestreich hifi & records 4/2012 - Der neue SDR-4000 SL kommt ohne Digitaleingänge und spielt nur CDs ab - und doch ist er Keith Johnsons digitales Meisterwerk. Ein CD-Player wurde geprüft, jedoch nicht mit einer Endnote versehen.

Paukenschlag aus Herford STEREO 5/2013 - Mit der 3000 HV-Linie demonstriert T+A nicht nur seine brandneuen Flaggschiffe, sondern zeigt auch der Konkurrenz, wo der Hammer hängt. Stereo hat - zunächst - den streamingfähigen Player getestet. Im Check befand sich ein CD-Player, dessen Klang-Niveau in den Bereichen CD, DAC und Streamer jeweils mit 100% bewertet wurde.

Alles richtig gemacht HIFI-STARS Nr. 17 (Dezember 2012-Februar 2013) - Der CD-Spieler C5 steht als Referenz-CD-Player im Programm von Quadral Aurum und wurde als passende Ergänzung zum Vollverstärker Aurum C5 entwickelt. Beide Geräte werden in Handarbeit in Deutschland hergestellt, ein Fakt, der zunehmend wieder an Bedeutung gewinnt ... Im Praxistest befand sich ein CD-Player. Es wurde keine Endnote vergeben.

Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema CD-Spieler.

Compact Disc Player

CD-Player haben nach wie vor einen guten Ruf, gerade bei anspruchsvollen HiFi-Fans. Flexibel sind MP3-CD-Player, denn sie verarbeiten nicht nur normale Audio-CDs, sondern auch Datenträger mit komprimierten Musikformaten. Spezielle SACD-Player wiederum bieten ohne Zweifel die beste Tonqualität. Wer sich einen traditionellen CD-Player kauft, hat nach wie vor gute Argumente auf seiner Seite. Denn im Unterschied zu DVD- und Blu-ray-Playern konzentriert sich ein CD-Player voll und ganz auf seine Audioqualitäten. Die Hersteller müssen also keine zusätzliche Technik verbauen, sondern können das Gerät stattdessen mit besonders hochwertigen Bauteilen ausstatten. Das verbessert nicht nur erheblich die Tonqualität, sondern macht sich auch beim Bedienkomfort bemerkbar. So zeichnen sich bereits günstige CD-Player in aller Regel dadurch aus, dass die Titelauswahl schnell und schnörkellos vonstatten geht. Darüber hinaus entstehen während des Abspielens einer CD für gewöhnlich keine störenden Nebengeräusche.


Weitere Informationen


Viele Jahre gab es am Markt lediglich reine Audio-CD-Player, die nur mit den normalen Scheiben (Audio-CDs) aus dem Fachgeschäft zurechtgekommen sind. Seit dem zunehmenden Musikverkauf per Internet und der wachsenden Bedeutung von MP3-Dateien ist jedoch eine weitere Produktfamilie hinzugekommen: die MP3-CD-Player. Sie können sowohl Audio-CDs als auch komprimierte MP3-Musik von einer CD-R oder CD-RW wiedergeben. Neue Modelle akzeptieren weitere Formate (AAC, WMA etc.), allerdings gilt auch hier: weniger ist im Zweifel mehr. Denn je größer die Anzahl der unterstützten Files, desto höher sind auch die technischen Anforderungen an den CD-Player. Die Folge: An den Bauteilen wird wieder gespart. Hinzu kommt, dass die Audiodateien während der Komprimierung ordentlich Substanz verlieren. HiFi-Fans mit besonders hohen Ansprüchen in puncto Soundqualität entscheiden sich deshalb meistens für einen SACD-Player. Die entsprechenden Modelle verarbeiten Super Audio Compact Discs (SACDs), auf denen sowohl Stereo- als auch Mehrkanalton ohne nennenswerten Qualitätsverlust abgespeichert werden können. Darüber hinaus ermöglichen SACDs größere Frequenzbereiche und Dynamikumfänge. Alles zusammen führt dazu, dass der Sound einer SACD wesentlich klarer und besser klingt als der Sound einer Audio- oder einer MP3-CD. Richtig durchsetzen konnten sich SACDs allerdings trotzdem nicht, die entsprechenden Player sind in aller Regel ziemlich teuer – und werden es wohl auch bleiben. Unabhängig von den unterstützten Formaten sollte ein ordentlicher CD-Player programmiert werden können, zudem gehören Repeat- und Shuffle-Funktion zum Standard. Gute Geräte verfügen darüber hinaus über ein Display, dass sich herunterdimmen oder im Idealfall komplett abschalten lässt. Was die Verbindung zum Receiver betrifft, so hat man zwei Möglichkeiten. Der traditionelle Anschluss erfolgt per Cinch-Ausgang. Hier werden die Signale analog übertragen, allerdings sind die daraus entstehenden Nachteile mit bloßem Gehör kaum wahrnehmbar – vor allem, wenn die Anschlüsse und die Kabelstecker mit goldenen Kontakten überzogen sind. Als Alternative gibt es die digitalen Ausgänge (optisch oder koaxial). Sie bieten sich an, wenn die Digital-Analog-Umwandlung der Tonsignale nicht im CD-Player, sondern erst im Receiver vorgenommen werden soll. Abgerundet wird die Ausstattung eines guten CD-Players schließlich von einer Kopfhörerbuchse.