Das Wichtigste auf einen Blick:
- Besteht aus zwei Front- und Rear-Lautsprechern, einem Center und einem Subwoofer
- 5.1-Komplettsysteme bieten einen günstigen und platzsparenden Einstieg in Surround-Sound
- Lautsprecher lassen sich teilweise kabellos per Funk verbinden
- Ein AV-Receiver ist nicht in jedem Fall erforderlich
- Individuelle Zusammenstellungen der Komponenten ebenfalls möglich
- Dolby Digital als etabliertes 5.1-Tonformat mit breiter Unterstützung
Was versteht man unter einem 5.1-Lautsprechersystem?
Dank der imposanten Standlautsprecher überzeugt das Teufel Ultima 40 Surround „5.1-Set“ auch im Stereo-Betrieb mit einer hervorragenden Leistung. (Bildquelle: Amazon.de)
Ein 5.1-Lautsprechersystem umfasst insgesamt sechs Lautsprecher, die in fünf Hauptkanäle sowie einen Tieftonkanal aufgeteilt sind. Letzterer, auch LFE (Low Frequency Effects bzw. Low Frequency Enhancement) genannt, übernimmt die basslastigen Anteile. Die fünf Hauptkanäle setzen sich aus zwei Front-, zwei Rear- sowie einem Center-Lautsprecher zusammen, während der Tieftonbereich vom Subwoofer abgedeckt wird. Surround-Sound findet hauptsächlich bei Filmen Anwendung, doch auch einige Musikaufnahmen profitieren von einer 5.1-Abmischung. Im Heimkino übernehmen die rückseitig platzierten Rear-Lautsprecher die akustische Untermalung der Umgebung, während die rechts und links vor dem Zuschauer aufgestellten Frontlautsprecher hauptsächlich für Dialoge und teilweise Geräuscheffekte zuständig sind. Die Center-Box, mittig angebracht, trägt den Großteil der Sprachwiedergabe. Beim Subwoofer empfiehlt es sich, die Aufstellung nicht in den Raumecken vorzunehmen, da dort die Basswiedergabe zu dominant werden kann. Generell sind Sie bei der Positionierung des Subwoofers recht flexibel. Während 5.1-Lautsprechersysteme im Gegensatz zu Stereo-Setups meistens nicht über klassische Verstärker, sondern über AV-Receiver betrieben werden, bieten auch aktive Systeme eine Möglichkeit, die ohne externe Verstärkung auskommen. AV-Receiver ermöglichen nicht nur eine korrekte Kanalverteilung auf die einzelnen Lautsprecher, sondern lassen sich vielfach auch für weitere Surround- oder Stereo-Modi konfigurieren.
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Platzsparende Komplettsets – oder lieber eigene Konfigurationen?
5.1-Systeme sind häufig als Komplettpakete erhältlich, bei denen die Hersteller alle Komponenten optimal aufeinander abstimmen und zu attraktiven Preisen anbieten. Der Vorteil dabei: Sie erwerben ein vollständiges System zu einem guten Preis, ohne sich intensiv mit der Auswahl einzelner Komponenten beschäftigen zu müssen. Besonders praktisch sind Setups, bei denen Front- und Center-Speaker in einer Soundbar kombiniert sind, was sich vor allem in kleineren Wohnzimmern anbietet. Hier entfällt außerdem der separate AV-Receiver, da diese Systeme zum Teil kabellos untereinander kommunizieren oder sich problemlos an der Wand befestigen lassen.Wer individuelle klangliche Präferenzen hat, kann hingegen auch eine eigene Surround-Konfiguration zusammenstellen. Ebenso ist es möglich, ein bestehendes Stereo-Setup schrittweise mit Rear-Lautsprechern, Center und Subwoofer zu erweitern. Tests bieten hierfür wertvolle Orientierungshilfen, Fachredaktionen prüfen häufig auch selbst zusammengestellte Sets. Ein hilfreicher Tipp: Hersteller gliedern ihre Produkte häufig in Baureihen, innerhalb derer passende Front-, Center- und Rear-Speaker sowie Subwoofer separat erhältlich sind.
Wie klingt Surround in 5.1-Format?
Das React 5.1 Surround System von Polk Audio vereint Front- und Center-Lautsprecher in einer Soundbar, spart somit Platz und vermeidet dank kabelloser Technik lästige Kabelsalate. (Bildquelle: Amazon.de)
Der am besten geeignete Audio-Codec für 5.1-Lautsprechersysteme ist Dolby Digital. Dieser Surround-Codec sorgt für diskrete, also unabhängige Wiedergabe aller Kanäle, was ein besonders differenziertes und räumliches Klangerlebnis ermöglicht. Da die Patente von Dolby Digital inzwischen ausgelaufen sind, ist er sehr weit verbreitet und findet sich auf Blu-rays, DVDs und im TV-Programm. Das garantiert eine breite Kompatibilität. Klangtests nehmen typischerweise sowohl technische Messungen von Pegeln und Frequenzen als auch subjektive Hörbeurteilungen vor. Dabei werden verschiedene Konfigurationen ausprobiert und die Performance im Stereo- sowie im Surroundmodus für Film- und Musikwiedergabe bewertet. Entscheidend ist ein klares, sauberes Klangbild mit kräftigen Effekten. Höhen, Mitten und Bässe sollen präzise zur Geltung kommen, Soundeffekte müssen ortbar sein und die räumliche Abbildung insgesamt überzeugen.









