Plattenspieler: Tests & Testsieger

Die besten Plattenspieler der Fachpresse

Unsere Bestenlisten zeigen die derzeit besten Plattenspieler auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 62 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Ratgeber zu Schallplattenspieler

LPs digitalisieren

An Charme fehlt es Schallplatten sicher nicht. Trotzdem wollen immer mehr Menschen ihre Musik vom analogen Tonträger auf ein digitales Medium übertragen, denn digital ist nun mal praktisch: Ganze Plattenschränke passen auf einen tragbaren Player, die Daten sind weniger störanfällig und lassen sich ohne Qualitätsverlust kopieren. Aber wie bringt man seine LPs in eine digitale Form?

So funktioniert es

Um eine Langspielplatte zu digitalisieren, kann man den Rec-Out-Anschluss des Verstärkers über ein Adapterkabel mit der Line-In-Buchse am Desktop-Rechner oder Notebook verbinden. Besitzt man keinen passenden Verstärker beziehungsweise bietet das Notebook keinen Line-Eingang, dann lässt sich der Plattenspieler an einen Phono-Vorverstärker mit USB-Ausgang anschließen, beispielsweise an den ESI Phonorama. Dieser Weg ist besser, weil weniger störanfällig. Mittlerweile werden auch Plattenspieler mit USB-Schnittstelle angeboten. Bei einigen, etwa beim PS-LX300USB von Sony, bleibt man auf den Computer angewiesen, während andere die digitalisierten Daten ganz ohne Rechner auf einen USB-Stick und zum Teil auf eine SD-Karte kopieren, wie im Falle des Denon DP-200USB. Später können die Dateien immer noch auf den Computer übertragen, mit einer Software bearbeitet – also geschnitten, von Störgeräuschen befreit oder erneut komprimiert - und schlussendlich archiviert werden.

Abtastrate und Wortbreite

Bei der Aufnahme wird das Analogsignal in festen Zeitabständen abgetastet, um es in Zahlenwerte und damit in ein digitales Signal zu übersetzen. Digitale Signale sind weniger rauschanfällig als ihre analogen Pendants und können deshalb ohne Qualitätsverlust beliebig oft kopiert werden. Die Klangqualität eines digitalen Musiktitels hängt ab von der Abtastrate oder Sampling-Frequenz – gemessen in Kilohertz - und von der sogenannten Wortbreite, die in Bit gemessen wird. Die Wortbreite gibt an, wie fein das Raster ist, in das man die analogen Signale überträgt. Je höher beide Werte, desto besser die Klangqualität. Will man die Audio-Dateien auf einem MP3-Player oder einem Smartphone mit begrenzter Speicherkapazität abspielen, dann müssen sie komprimiert, sprich: verkleinert werden. Hier ist neben dem Verfahren zur Kompression (verlustfrei oder verlustbehaftet) vor allem die Datenrate wichtig: Ab einer Datenrate von 192 Kilobit pro Sekunde nehmen ungeübte Ohren kaum noch Unterschiede zur Audio-CD wahr.

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