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Ratgeber zu Turntables

LPs digitalisieren

An Charme fehlt es Schallplatten sicher nicht. Trotzdem wollen immer mehr Menschen ihre Musik vom analogen Tonträger auf ein digitales Medium übertragen, denn digital ist nun mal praktisch: Ganze Plattenschränke passen auf einen tragbaren Player, die Daten sind weniger störanfällig und lassen sich ohne Qualitätsverlust kopieren. Aber wie bringt man seine LPs in eine digitale Form?

So funktioniert es

Um eine Langspielplatte zu digitalisieren, kann man den Rec-Out-Anschluss des Verstärkers über ein Adapterkabel mit der Line-In-Buchse am Desktop-Rechner oder Notebook verbinden. Besitzt man keinen passenden Verstärker beziehungsweise bietet das Notebook keinen Line-Eingang, dann lässt sich der Plattenspieler an einen Phono-Vorverstärker mit USB-Ausgang anschließen, beispielsweise an den ESI Phonorama. Dieser Weg ist besser, weil weniger störanfällig. Mittlerweile werden auch Plattenspieler mit USB-Schnittstelle angeboten. Bei einigen, etwa beim PS-LX300USB von Sony, bleibt man auf den Computer angewiesen, während andere die digitalisierten Daten ganz ohne Rechner auf einen USB-Stick und zum Teil auf eine SD-Karte kopieren, wie im Falle des Denon DP-200USB. Später können die Dateien immer noch auf den Computer übertragen, mit einer Software bearbeitet – also geschnitten, von Störgeräuschen befreit oder erneut komprimiert - und schlussendlich archiviert werden.

Abtastrate und Wortbreite

Bei der Aufnahme wird das Analogsignal in festen Zeitabständen abgetastet, um es in Zahlenwerte und damit in ein digitales Signal zu übersetzen. Digitale Signale sind weniger rauschanfällig als ihre analogen Pendants und können deshalb ohne Qualitätsverlust beliebig oft kopiert werden. Die Klangqualität eines digitalen Musiktitels hängt ab von der Abtastrate oder Sampling-Frequenz – gemessen in Kilohertz - und von der sogenannten Wortbreite, die in Bit gemessen wird. Die Wortbreite gibt an, wie fein das Raster ist, in das man die analogen Signale überträgt. Je höher beide Werte, desto besser die Klangqualität. Will man die Audio-Dateien auf einem MP3-Player oder einem Smartphone mit begrenzter Speicherkapazität abspielen, dann müssen sie komprimiert, sprich: verkleinert werden. Hier ist neben dem Verfahren zur Kompression (verlustfrei oder verlustbehaftet) vor allem die Datenrate wichtig: Ab einer Datenrate von 192 Kilobit pro Sekunde nehmen ungeübte Ohren kaum noch Unterschiede zur Audio-CD wahr.

Autor: Jens

Produktwissen und weitere Tests zu Platten-Spieler

Fletchers Visionen stereoplay 9/2016 - Nein, die Holzsorte wird nicht verraten. Ist sie doch maßgeblich für das Klangergebnis verantwortlich, das letztlich auf einer ausgefeilten Kombination von Materialien beruht. Und gestartet wird wie früher: von Hand. Im Einzeltest befand sich ein HiFi-Plattenspieler, der mit 68 von 100 Punkten bewertet wurde. Klang, Messwerte, Praxis und Wertigkeit dienten als Testkriterien.

Eine richtig runde Sache image hifi 4/2016 - Wilson Benesch hat sich mit Komponenten aus Carbonfasern in der HiFi-Geschichte verewigt. Das 25-jährige Firmenjubiläum nahmen die Briten zum Anlass, die nächste Evolutionsstufe ihrer ‚Analogue Collection‘ zu präsentieren. Ein High-End-Plattenspieler wurde in Augenschein genommen. Eine Benotung blieb aus.

Völlig losgelöst image hifi 2/2016 - Die Kürzel o-m-p und o-m-t auf den High-End-Analogkomponenten von Ikon Akustik stehen für ‚Öl-Magnet-Plattenspieler‘ respektive ‚Öl-Magnet-Tonarm‘. Beim Plattenspieler der bisher eher für gehobene bis abgehobene Lautsprecherkonzepte bekannten Manufaktur werden sowohl Teller als auch Tonarm durch die Kraft der gegenseitigen Abstoßung von Gleich und Gleich zum Schweben gebracht. Auch sonst steckt noch eine Reihe besonderer Detaillösungen im Analogpaket der Mörlenbacher. Ausprobiert wurde ein Plattenspieler, der keine Endnote erhielt.

Drehmoment HIFI-STARS Nr. 30 (März-Mai 2016) - Das Thema Plattenspieler macht immer wieder Spaß – nicht nur privat, sondern auch als Autor freut man sich über gute Plattenspieler wie den hier vorgestellten Pear Audio Blue ‚Kid Thomas‘. ... Ein High-End-Plattenspieler befand sich auf dem Prüfstand. Eine Benotung blieb aus.

Tolles Paket hifi & records 4/2015 - Projects RPM 9 Carbon SuperPack ist ein stimmiges Komplettpaket für den analogen Musikgenuss - nicht nur für Einsteiger. Die Zeitschrift hifi & records prüfte einen HiFi-Plattenspieler, vergab jedoch keine Endnote.

Analog-Olymp hifi & records 4/2015 - Zwei gegenläufige Plattenteller, zwei Motoren und ein hängendes Subchassis: Kronos betreibt beim neuen Laufwerk Pro höchsten Aufwand. Im Einzeltest befand sich ein High-End-Plattenspieler, welchem jedoch keine Endnote erteilt wurde.

Abspecken leicht gemacht LP - Magazin für analoges HiFi & Vinyl-Kultur 5/2015 - Sperling Audio machte bislang mit zwei Laufwerken der Ultraschwergewichtsklasse auf sich aufmerksam. Jetzt gibt's zum ersten Mal ein kleines Modell und das ist vor allem eins nicht: klein. Ein Plattenspieler befand sich im Einzeltest, erhielt jedoch keine Endnote.

Nun rudert mal schön LP - Magazin für analoges HiFi & Vinyl-Kultur 5/2015 - Dann war da noch dieses Gedankenexperiment mit dem Ruderboot, das mitten auf einem ruhigen See schwamm. Soweit nichts Besonderes, aber jetzt wird's speziell. Ein High-End-Plattenspieler wurde geprüft, jedoch nicht benotet.

Der Profi LP - Magazin für analoges HiFi & Vinyl-Kultur 5/2015 - DJ-Plattenspieler. Ein nicht ganz einfaches Thema. Potenziell auch für HiFi-Leute von Interesse, aber was gibt's denn da noch nach dem Produktionsende des übermächtigen Technics SL-1210 mk II? Geprüft wurde ein DJ-Plattenspieler. Das Produkt erhielt keine Endnote.

Gesamtkunstwerk aus Großbritanien image hifi 1/2015 - Rustikal im besten Wortsinn sieht er aus, der englische Palmer mit verlängertem Chassis zur Aufnahme von 12-Zoll-Tonarmen - eher wie eine Naturerscheinung denn eine Umsetzung der reinen Maschinenbaulehre. Ein Vertreter letzterer Zunft ist dagegen der beiliegende Audio Origami PU7. Beide warten erst auf den zweiten Blick mit einer Reihe technischer Finessen auf, die auf jede Menge Kreativität und Feinarbeit schließen lassen. Hält die Kombi, was der betriebene Aufwand verspricht? Gegenstand des Testberichts war ein Plattenspieler. Das Produkt wurde nicht benotet. Außerdem stellte die Zeitschrift den Tonarm vor, mit dem der Plattenspieler während des Praxistest ausgestattet war.

An entscheidenden Stellen LP - Magazin für analoges HiFi & Vinyl-Kultur 6/2014 - Und wieder einmal war die LP-Redaktion ihrer Zeit um Meilen voraus: Bereits vor sieben Jahren haben wir den Prototypen eines Dual-Spitzenmodells vorgestellt, der so niemals auf dem Markt erscheinen sollte. Nun, gut Ding will Weile haben – aber jetzt gibt es ihn wirklich, den CS-600. Geprüft wurde ein Plattenspieler. Das Gerät blieb ohne Endnote.

Platten-Planetarium stereoplay 8/2014 - Ein Plattenspieler wie ein Sonnensystem. Zum 25. Firmenjubiläum legt Wilson Benesch den Circle 25 auf – und nennt das Design ‚beautifully simple‘. Eine charmante Untertreibung für eine faszinierende Konstruktion aus High-Tech-Materialien. Die Zeitschrift stereoplay begutachtete einen Plattenspieler. Er erzielte 79 von 100 möglichen Punkten. Geprüft wurden die Kriterien Wertigkeit, Messwerte, Praxis und Klang.

Analogkunst hifi & records 1/2015 - Mit dem ‚TT‘ realisiert Hartvig Audio ein durchdachtes Laufwerkskonzept, das mit Akku-Netzteil und Basis noch Aufrüstoptionen bietet. Es befand sich ein Plattenspieler im Praxistest. Eine Endnote wurde nicht vergeben.

Den Bogen 'raus STEREO 8/2015 - Seine Bumerangform soll Pro-Jects neuem RPM 3 Carbon besten Klang sichern. Doch der hat dafür noch weitaus mehr zu bieten. Ein Plattenspieler befand sich im Check. Sein Klang-Niveau wurde mit 60 Prozent bewertet.

Starter am Ziel hifi & records 4/2014 - Input Audio erweitert mit dem Starter das bezahlbare Analog-Segment. Und bietet mit Netzteil und Tecno-Arm spannende Aufrüst-Optionen. Auf dem Prüfstand war ein Plattenspieler. Das Gerät blieb ohne Endnote. Neben der Grundversion stellte die Zeitschrift den Plattenspieler auch in zwei aufgerüsteten Varianten vor.

Schön zeitlos STEREO 7/2015 - Onkyos brandneuer Plattenspieler CP-1050 sieht aus wie einer vor 30 Jahren. Doch das ist kein Manko, sondern sein heimlicher Trumpf. Auf dem Prüfstand befand sich ein Plattenspieler. Sein Klang-Niveau beurteilten die Tester mit 54%.

Leuchtendes Beispiel? STEREO 12/2014 - Schon klar: Plattenspieler sind oft Show-Objekte. Das hat auch McIntosh kapiert und zwei einzigartige Dreher im Programm, die sich nahtlos in die Elektroniklinie der amerikanischen Kult-Firma einreihen. Der kleinere MT5AC soll zeigen, ob der optischen die audiophile Erleuchtung folgt. Im Praxistest befand sich ein Plattenspieler, dessen Klang-Niveau mit 84% bewertet wurde.

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Schallplatten-Spieler

Weitgehend vibrationsfreie und qualitativ hochwertige Wiedergaben von Schallplatten bieten Plattenspieler mit Riemenantrieb. Deutlich günstiger sind dagegen Plattenspieler mit Reibradantrieb. Bei DJs beliebt sind Plattenspieler mit Direktantrieb. Noch recht wenige Plattenspieler bieten statt herkömmlicher Nadeln einen Laser zum Abtasten. Früher mit einem Quasi-Monopol als Tonträger ausgestattet, wurden die Plattenspieler mit dem Aufkommen von Kassettendecks und CD-Spielern zunehmend in den Hintergrund gedrängt. Ganz vom Markt verschwunden sind sie, anders als allgemein erwartet wurde, jedoch nicht. Dies liegt zum einen daran, dass einige Musikenthusiasten den Klang einer Schallplatte für überlegen halten und andererseits daran, dass Plattenspieler für Djs weiterhin unverzichtbar sind. Am weitesten verbreitet sind Plattenspieler mit Riemenantrieb. Da der Riemenantrieb eine mechanische Entkopplung von Plattenteller und Motor ermöglicht, können unerwünschte Vibrationen im Plattenteller minimiert werden. Solche Geräte existieren für das mittlere Preissegment ebenso wie für das High-End-Segment. Wer dagegen vor allem einen günstigen Plattenspieler zum Abspielen seiner alten Schallplattensammlung sucht, kann zum Reibradantrieb greifen. Allerdings werden hier durch die relativ starre Kopplung deutlich mehr Vibrationen übertragen, was auch das Klangbild beeinträchtigen kann. Vor allem bei DJs sind dagegen Plattenspieler mit Direktantrieb beliebt. Hier ist die Motorachse zugleich die Drehachse des Plattentellers. Diese Plattenspieler können sehr schnell hochdrehen und ermöglichen auch das leichte Manipulieren der Abspielgeschwindigkeit durch manuelles Abbremsen. Allerdings können die Motoren ein Ruckeln direkt auf den Plattenteller übertragen, was bei High-End-Playern nicht gewünscht ist. Während bei fast allen Plattenspielern Metall-, Saphir- oder Diamantnadeln zum Einsatz kommen, nutzen einige wenige auch einen Laserstrahl. Diese Laserplattenspieler sind jedoch ausgesprochen teuer und selten – und verschmutzte Rillen verursachen massive Störgeräusche. Einige Plattenspieler bieten zudem einen USB-Anschluss, um die abgetasteten Schallplatten in digitale Audioformate zu überführen.