Klimaanlagen: Tests & Testsieger

Die besten Klimaanlagen der Fachpresse

Unsere Bestenlisten zeigen die derzeit besten Klimaanlagen auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 20 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Ratgeber zu Klimageräte

Das Raumklima umfassend regulieren

Stärken

  1. häufig mit Drei-in-Eins-Funktionalität zum Kühlen, Lüften, Be- oder Entfeuchten
  2. Monoblockgeräte für vergleichsweise günstige Raumklimatisierung
  3. Split- haben im Vergleich zu Monoblock-Klimageräten eine deutlich bessere Energieeffizienz
  4. zweigeteilte Splitgeräte verlagern Lärmquelle nach draußen – ideal für Schlafräume

Schwächen

  1. wichtige Kauf­kriterien sind Kühl­leistung, Strom­verbrauch, Lautstärke und einfaches Bedienen
  2. Stiftung Warentest: Monoblöcke nur für einzelne heiße Tage empfohlen
  3. Abluftschlauch der kompakten Monoblöcke verringert Kühleffizienz und erhöht Stromverbrauch
  4. Mini-Klimaanlagen mit enttäuschender Kühlwirkung

Monoblock-Klimagerät De Longhi PAC EX 100 Silent Monoblock-Klimageräte gelten als Stromfresser par exellence. Ausnahmen wie das De Longhi PAC EX 100 Silent erzielen im Test immerhin befriedigende Qualitätsurteile. (Bildquelle: delonghi.com)

Klimageräte im Test-Fokus: Welche Klimaanlage ist die beste für meine Wohnung?

Stecker rein, Kühlung läuft: Nach der schweißtreibenden Hitze des Sommers 2018 haben alle dieselbe Idee. Die meisten Käufer teilen die Erfahrung, dass selbst der beste Ventilator allein nichts mehr bringt – eine Klimaanlage muss her.

Tatsächlich sorgen vor allem die günstigen Verdunstungskühler, Mini-Klimageräte und mobilen Klimageräte mit Schlauch durchs Fenster bei den Händlern für dynamische Absatzzahlen. Mit Ausnahme der Mini-Klimaanlagen ohne Kompressionskälteanlage und Kältemittel-Kreislauf können die meisten Klimageräte die Luft zugleich kühlen, filternund ihr überschüssige Feuchtigkeit entziehen, um ein für den Menschen oder bestimmtes Archivgut wie kostbare Bücher möglichst angenehmes Raumklima zu schaffen. Auch Technik- und Serverräume wollen präzise klimatisiert sein, wenn die teuren Geräte nicht den Hitzetod sterben sollen.

Auch der Preis spielt eine wichtige Rolle. Im Idealfall können Sie mit dem richtigen Klimagerät bis zu drei Einzelgeräte einsparen. Die meisten Split-Geräte können Sie dank integrierter Wärmepumpe auch als Heizung verwenden. Hochwertige Modelle mit Innen- und Außengerät arbeiten sogar effizienter als viele Elektroheizungen.

Praxisorientiert planen: Kühllast vom Fachmann ausrechnen lassen

Fahrbarer Monoblock, Split-Gerät, Ein-Schlauch- oder Zwei-Schlauchtechnik oder Verdunstungskühler? Wie unterscheiden sich diese Arten von Klimaanlagen im Wesentlichen? Wollen Sie sich vor dem Kauf gründlich absichern, bleibt Ihnen ein Blick auf Grundlagen und Bautypen sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Luftkühler nicht erspart. Auf keinen Fall ist der Kauf einer Klimaanlage jedoch ein schnelles Geschäft – im Gegenteil. In ihrem Klimageräte-Glossar rät die Stiftung Warentest den Verbrauchern, sich den Kühlleistungsbedarf von einem Fachmann genau ausrechnen zu lassen. Dafür gibt es eine überschlägige Daumenregel: Jeder Kubikmeter Rauminhalt benötigt eine Kühlleistung von 30 Watt.

Vor allem die großen Anbieter wie De Longhi, Trotec, Comfee, Stiebel Eltron, Einhell oder Whirlpool bieten der Kundschaft reichlich Auswahl an Klimageräten mit unterschiedlichem Leistungsvermögen an – bis hin zum 27.000-BTU-Dickschiff von Midea (MS11M6-27HRFN1 Full Inverter), das als Mulit-Splitgerät mit einem Innengrät und mehreren Außengeräten den Kühlleistungsbedarf von drei Räumen zu je 32 m² Größe abdeckt.

Schlauch durchs Fenster oder Einbau-Splitgerät im Vergleich: Was kühlt besser?

Mit einem Split-Klimagerät kaufen Sie Ihre Kaltluft langfristig gesehen wesentlich günstiger ein. Denn im Vergleich zu Monoblockgeräten haben sie eine deutlich bessere Energieeffizienz. Sollten sich die heißen Sommer als dauerhafter Trend erweisen, wird nur ein fest installiertes Split-Gerät mit Innengerät und Außenberät Ihre Stromkosten nicht in astronomische Höhe treiben. Diese Einbau-Klimaanlagen arbeiten wie ein aufgeteilter Kühlschrank und bringen Wärme ohne große Verluste nach draußen. Anders nur, wenn Sie auf rasche, nur vorübergehende Kühlung an einzelnen Tagen sinnen – dafür empfiehlt die Stiftung Warentest die mobilen Kompaktgeräte.

So oder so: Die Erfolgsformel für eine Testsieger-Klimaanlage lautet, möglichst wenig Energie für eine möglichst hohe Kühlleistung zu verbrauchen.

Es kommt also maßgeblich auf das Szenario an: Wie oft und lange möchten Sie Ihre Räume kühlen und wie viel Kühlleistung benötigen Sie? Die beste Klimaanlage muss nicht nur zur Raumgröße, sondern auch zu den sonstigen Standortfaktoren passen – heißt: wie gut Ihr Raum isoliert und wie stark die Sonneneinstrahlung ist, wie groß die Fensterflächen sind und wie hoch der Feuchteeintrag ausfällt. Letzterer ist hoch etwa in Küchen und Bädern und im Normalfall umso höher, je mehr Menschen einen Raum gleichzeitig nutzen.

Bei den ständig steigenden Energiekosten werden für die Wahl des besten Klimageräts außerdem zunehmend Kriterien wie Stromverbrauch und Kühlleistung wichtig – und mit beidem die Energieeffizienz, die das Verhältnis beider zueinander ausdrückt. Die Energieeffizienz finden Sie auf dem EU-Energielabel aufgedruckt.

Testsieger-Erfolgsformel: möglichst wenig Energie für eine möglichst hohe Kühlleistung

Doch was wäre aus Sicht der Fachpresse die beste Klimaanlage? Mit etlichen einteiligen Monoblöcken ist die Stiftung Warentest in die Klimakammer des Prüflabors gefahren; für Tests zu Splitgeräten mit Innen- und Außengerät dienten ähnliche Testkriterien wie Kühlleistung, Stromverbrauch, Lautstärke, einfaches Bedienen, Treibhauswirkung und das Tempo, mit dem eine Klimaanlage die Raumluft kühlt.

Auch für Dachklimaanlagen haben sich einzelne Fachzeitschriften interessiert, etwa Camping, Cars & Caravans oder promobil; nur die Fensterklimaanlagen mussten sich bislang nicht im Test bewähren. Hier sind alle Komponenten auf engstem Raum vereint. Vor allem der Verzicht auf eine Verbindungsleitung ist es, die eine Fensterklimaanlage zur interessanten, weil schnellen Klimalösung ohne größeren Kosten- und Installationsaufwand macht.

Fensterklimageräte wie das Klarstein Frostik 12 werden einfach in einen Rahmen oder in einer Wandöffnung installiert. Ohne geeignetes Fenster können Sie aber auch diese Geräte nicht so ohne Weiteres nutzen. Denn im Gegensatz zu den amerikanischen Schiebefenstern sitzt ein solcher Zweiteiler in einem der hierzulande üblichen kontinentalen Flügelfenster höchstens dank umständlicher Hilfslösungen.

Die besten ihrer Klasse: Klimaanlagen mit hoher Kühlleistung

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 AEG ChillFlexPro AXP35U538CW
2 LG Artcool Energy (AM12BP)
3 De Longhi PAC WE 112 ECO

Top 3 der Klimageräte mit hoher Heizleistung

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Daikin FTXM25M / RXM25M Befriedigend(2,6)
2 LG Artcool Energy (AM12BP)
3 Panasonic CS-Z25TKEW / CU-Z25TKE Gut(2,5)

Klimageräte als Allrounder-Apparate: nicht nur kühlen, sondern auch filtern

Die klassische Aufgabe eines Klimageräts ist die Abkühlung des Raumklimas auf sommerliche Wohlfühl-Temperaturen. Je nach Wunsch können Sie die Luft dabei entweder entfeuchten oder, vor allem mit sogenannten Verdunstungsklimaanlagen, mit Feuchtigkeit anreichern. Denn so schädlich einerseits zu feuchte Luft ist, so sehr kann andererseits allzu trockene Heizungsluft insbesondere bei Allergikern zu Reizungen der Augen und Nasenschleimhäute oder gar zu Atembeschwerden führen. Die teils komplexen Filtersysteme mit Vor-, HEPA- und Aktivkohlefilter holen zusätzlich Staub und Pollen aus der Luft, vermindern das Infektionsrisiko in Büros und erleichtern Allergikern das Leben.

Split-Klimaanlage von Panasonic mit guter Kühlleistung bei geringem Stromverbrauch. Mit guter Kühlleistung und Handhabung sicherte sich das Splitgerät Panasonic CS-Z25TKEW / CU-Z25TKE den knappen Testsieg; nur die Umweltwerte und das Datensendeverhalten wertete die Stiftung Warentest kritisch. (Bildquelle: aircon.panasonic.eu)

Vorteil von Monoblockgeräten: erschwinglich und leicht zu bedienen

Viele der günstigeren Geräte werden heutzutage als sogenannte Monoblockgeräte vertrieben. Diese einteiligen Kompakt-Klimageräte vereinen die kühlenden und wärmenden Flächen in einem einzigen Gehäuse und blasen die aufgeheizte Luft über einen bis zu 15 cm durchmessenden Schlauch ins Freie.

Neben ihrem günstigen Preis haben sie auch den Vorteil, dass sie keine großen Fachkenntnisse für die Installation erfordern; auf Rollen fahrbare Monogeräte können Sie zudem genau dort aufstellen, wo Sie sie gerade benötigen, sofern nur eine Stromquelle und ein geeignetes Fenster mit Öffnung für den Schlauch zur Verfügung stehen.

Kältetechnik im Vergleich: Splitgeräte kraftvoller als Monoblockgeräte

Die mobilen Innengeräte mit Abluftschlauch haben eine geringere Effizienz, da ihr Ventilator einen minimalen Unterdruck erzeugt, der aber ausreicht, um kontinuierlich wieder Außenluft durch Fenster- und Türritzen ins Innere zu ziehen. Die besten mobilen Klimageräte schaffen aber den Spagat und nähern sich trotz allem akzeptablen Leistungs- und Verbrauchswerten. Einige gelten sogar als leistungsstark und energieeffizient, und eine wachsende Anzahl der Geräte ordnet sich der guten Energieeffizienzklasse A+ ein, was auf einen immer geringeren Stromverbrauch hinweist.

Eine höhere Effizienz-Einstufung als A+ gibt es bei den Einteilern bis dato allerdings nicht. Weil auch der stündliche Stromverbrauch im Kühlbetrieb in Kilowattstunden auf dem EU-Label aufgedruckt ist, können Sie die tatsächlichen Verbrauchskosten leicht selbst ausrechnen.

Im Optimalfall sieht das auf dem EU-Energieetikett so aus: 3,2 kW Kühlleistung und ein EER (Energie-Effizienz)-Wert von 3,1 bei einem stündlichen Stromverbrauch von 1,0 kW/h. Schaffen soll das etwa die aktuelle Speerspitze aus dem Sortiment von Trotec – das Monoblockgerät PAC 3200 E, dessen Datenblatt aber noch immer ein hoher Schallpegel von 65 Dezibel ziert. Für Schlafräume ist eine solche Lautstärke inakzeptabel.

Einschlauch-, Zweischlauch-Monoblocks oder Split-Geräte: Wer kühlt leiser?

Da die primäre Lärmquelle nicht im Raum selbst untergebracht ist, kühlen Split-Klimaanlagen deutlich leiser als die kompakten Monogeräte. Das gilt auch für zweiteilige Mobilgeräte, die den lärmenden Kompressor nach draußen verlegen und gut in Schlafräume passen.

Nicht leiser, aber etwas kraftvoller und auch energetisch effizienter als klassische Monoblöcke arbeiten Zweischlauchgeräte mit Monoblock-Bauweise. Das sind Monoblocks wie z. B. Stiebel Eltron ACP 24, denen über einen zusätzlichen Schlauch wieder Frischluft zugeführt wird, wodurch das Unterdruckproblem wegfällt.

In Sachen Lauststärke, Leistung, Wirkungsgrad und Abkühlzeit sind aber selbst die besten Zweischlauch-Monobockgeräte den Standklimaanlagen nicht ebenbürtig, zudem sind sie vergleichsweise teuer. Am besten und leisesten kühlen noch immer Split-Klimaanlagen, bei denen der Kompressor respektive Kondensator im Freien angebracht und über eine Leitung für das Kältemittel mit dem Verdampfer innerhalb des Raumes verbunden wird.

Zum Vergleich der mobilen Klimageräte mit Abluftschlauch und Splitgeräte lassen sich folgende Vor- und Nachteile gegenüberstellen:

Mobile Monoblock-KlimageräteStandklimaanlagen (Splitgeräte)
Vorteile
  • lassen sich in fast allen Räumen mit Stromanschluss und geeignetem Fenster für den Abluftschlauch einsetzen
  • alle Komponenten einer Klimaanlage sitzen in einem einzigen Gerät – typischerweise in kompakter Block-Bauweise
  • mobil dank praktischer Rollen
  • immer häufiger mit klimafreundlichem Kältemittel, z. B. Propan (R290) und geringem relativen Treibhauspotenzial (GWP) in Bezug auf CO2
  • die besten mobilen Klimaanlagen erfüllen inwischen die Vorgaben für die Energieeffizienzklasse A+
  • häufig mit zusätzlicher Entfeuchtungsfunktion
  • viele Monogeräte verfügen über eine separate Lüfterfunktion
  • luft- und wassergekühlte Klimageräte können Sie z. B. bei Trotec ab ca. 30 Euro pro Tag mieten
  • im Vergleich zu Ventilatoren erzeugen Monoblöcke eine messbare Temperaturdifferenz
  • gut geeignet für Räume, die nur an einzelnen heißen Tagen abgekühlt werden sollen
  • Stecker rein und kühlen: Aufbau unkompliziert und ohne weiteren Kostenaufwand zu bewältigen
  • optimal für den dauerhaften Einsatz geeignet
  • im Vergleich zu Monoblocks wesentlich effizientere Kühlung und geringerer Stromverbrauch
  • halten die Temperatur konstant (v. a. Inverter-Klimageräte)
  • geringere Lautstärke als bei Monogeräten
  • viele Split-Geräte sind per App steuerbar
  • die meisten Einbau-Klimaanlagen können auch heizen
  • kühlen Räume in kurzer Zeit auf angenehme Temperaturen herunter
Nachteile
  • Monoblockgeräte sind Split-Geräten in puncto Stromverbrauch und Kühleffizienz meist unterlegen
  • im Vergleich zu Split-Klimageräten nicht für den Dauereinsatz geeignet
  • durch Monoblock-Bauweise kann lautere Komponente nicht nach draußen verlegt werden; Kompressor und Lüfter erreichen eine Lautstärke von 63 bis 65 Dezibel
  • ineffizient durch permanentes Nachströmen warmer Außenluft durch den Fensterspalt
  • Monogeräte wiegen bis zu 30 kg – sind daher nicht wirklich „mobile Klimaanlagen“
  • im Vergleich recht lahm: Ein Test von Stiftung Warentest hat ergeben, dass Monoblock-Geräte zwischen 45 und 106 Minuten brauchen, um einen genormten Raum um zehn Grad herunterzukühlen, während Split-Geräte dasselbe Ergebnis in einem Bruchteil dieser Zeit erzielten
  • auch der Abluftschlauch erwärmt sich – und macht einen Teil der Kältewirkung wieder zunichte
  • bei Monogeräten (noch) keine App-Anbindung möglich
  • bis dato keine höhere Effizienz-Einstufung als Energieeffizienzklasse A+
  • höherer (kosten-)technischer Aufwand: Einbau nur durch ausgebildete Fachleute
  • Kältemittel-Leitung zwischen Außen- und Innengerät muss durch die Hauswand verlegt werden
  • Vorteil der Mobilität fällt weg
  • Nachteil Lautstärke: brummende Außengeräte können Lärmquelle für die Nachbarn darstellen
  • teure Kühlung: Geräte im Test der Zeitschrift "test" vom Juli 2018  kosten zwischen 1.360 bis 2.820 Euro

Mini-Klimaanlagen im Test: Oftmals die größte Enttäuschung?

Tisch-Klimaanlage Arctic Air Etwas zu viel versprochen: Mini-Klimaanlagen, die auch über einen USB-Anschluss betrieben werden können, kühlen einen überhitzten Raum sicherlich nicht auf angenehmen Temperaturen herunter. (Bildquelle: amazon.de)

Als übereilten Fehlkauf bezeichnen enttäuschte Käufer häufig tragbare Mini-Klimaanlagen, die Online-Händler zum Teil schon für 40 Euro ausliefern und die sich von den konventionellen Monoblockgeräten ab etwa 350 Euro preislich wie technisch komplett abnabeln. Sie stammen vornehmlich aus fernöstlicher Produktion und locken mit Zusatzfeatures wie LED-Stimmungslicht und "USB-Betrieb".

Diese meist würfelförmigen Verdunstungskühler sind kaum 2 kg schwer, handlich, flexibel einsetzbar und mit geringem Energieverbrauch für den sparsamen Nutzer durchaus eine Überlegung wert – wenn nicht die miserable Kühlwirkung wäre. Grundsätzlich sind sie wie ein Ventilator mit Wassertank konstruiert und in der Lage, die Gebläseluft leicht abzukühlen – nicht aber die Raumtemperatur zu verändern.

Darüber hinaus schmilzt die Reichweite der ausströmenden Brise rasch mit abnehmender Wassermenge und dem Abstand des Nutzers zum Gerät. Sicherlich: Von Hitze geplagte Verbraucher mit kleinem Geldbeutel sind eine dankbare Klientel für die geschäftstüchtigen Anbieter. Doch im Gegensatz zu den ausgewachsenen Luftkühlern (z. B. Trotec Air Cooler PAE 10 oder dem "gut" getesteten Klarstein Skyscraper Ice), die die Abkühlung der tragbaren Mini-Klimaanlagen deutlich übertreffen, bringen die meisten dieser Tisch-Klimageräte noch nicht einmal etwas Bewegung in stickige, warme Raumluft. Dafür benötigten sie deutlich höhere Ausgangsleistungen und größere Behälter für Eispacks und das Wasser, das die Gebläseluft abkühlt.

Tatsächlich stellen viele Käufer den Nutzen dieser Mini-Klimaanlagen komplett in Frage. Wer wirklich nicht viel Geld für die Kühlung kleiner Räumlichkeiten ausgeben möchte, sollte zu einem der gut oder sogar sehr gut bewerteten Geräte der „Einstiegsklasse“ greifen oder sich die Unterschiede im praktischen Einsatz vorführen lassen.

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