Heizlüfter

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Ratgeber zu Heiz-Lüfter

Wohlige Wärme in Sekundenschnelle

Unter den Heizlüftern zeichnen sich die Modelle mit einer Keramikheizplatte gegenüber ihren Kollegen mit einer (offenen) Heizwendel durch einige Vorteile aus. Die Platten werden nämlich nicht so heiß, so dass auch die Lüfterleistung gedrosselt werden kann – mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass weniger trockene Luft in den Raum geweht wird. Die Geräte sind aber nicht nur leiser, sondern auch robuster, da das Heizelement nicht so schnell durch unachtsame Stöße beschädigt wird beziehungsweise generell in der Regel eine längere Lebensdauer aufweist. Die höhere Anfangsinvestition in ein Keramikmodell zahlt sich daher in den meisten Fällen aus, vor allem dann, wenn der Lüfter tatsächlich regelmäßig in Betrieb genommen wird.

Generell werden die Geräte hauptsächlich als Übergangsheizung in selten oder sogar nie beheizten Räumen eingesetzt. Zudem eignen sie sich, sofern sie mit einem Thermostat ausgestattet sind, als sogenannte Frostwächter, etwa im Keller, sowie als Zusatzheizung, letzteres häufig entweder im Bad oder direkt unterm Schreibtisch. Die Raumgröße sollte dabei nicht viel mehr als 10 m² betragen, bei größeren Räumen stoßen selbst die leistungsstärkeren Modelle meist schnell an ihre Grenzen – einmal ganz abgesehen von der Stromrechnung, die bei einem Heizlüfter immer im Blick bleiben sollte. Die Geräte verbrauchen nämlich sehr viel Strom, auf Dauer können sich die benötigten Watt zu ziemlich ansehnlichen Summen addieren. Viele greifen daher zu einem Low-Budget-Modell in der Hoffnung, zumindest die Anfangsinvestition möglichst niedrig halten zu können. Diese Geräte sind aber nicht selten äußerst spartanisch ausgestattet, in der Heizleistung eher bescheiden, dazu noch zumeist schlecht verarbeitet und damit einhergehend auch ziemlich laut. In einigen Fällen kommen sogar noch unangenehme Geruchsbelästigungen dazu, und zwar nicht nur aufgrund der auf der offenen Heizwendel verbrennenden Staubpartikel, Tierhaare oder ähnliches, sondern aufgrund von Produktionsrückständen.

Sobald demnach das Gerät dafür angedacht ist, häufiger zum Einsatz zu kommen, sollte nicht am falschen Platz gespart werden. Unerlässlich für eine Nutzung im Badezimmer beziehungsweise generell in Feuchträumen ist zum Beispiel ein Spritzschutz. In Haushalten mit Kleinkindern oder Tieren ist es außerdem sehr ratsam, auf einen Umkippschutz zu achten – diese Geräte schalten sich sofort aus, sobald sie umgefallen sind. Das für die Verteilung der Warmluft im Raum verantwortliche Gebläse wiederum arbeitet effizienter, wenn sich das Gehäuse hin und her schwenkt (Oszillationsfunktion), und mit einer Timer-Funktion lässt sich das Badezimmer kurz vor dem Aufstehen schon vorheizen. Geräte mit einer Fernbedienung lassen sich zum Beispiel im Wohnzimmer bequem vom Sofa aus steuern, bei einigen wenigen Modelle können darüber hinaus zusätzlich die Standfüße in der Höhe verstellt oder der Thermostat stufenlos geregelt werden – ein Plus an Bedienkomfort also mit unter Umständen hohem Alltagsnutzen. Eine Abschaltautomatik dagegen sollte aus Sicherheitsgründen Pflicht sein, die Möglichkeit zur Wandmontage vergrößert den Einsatzbereich.

Die Gebläse der Heizlüfter verteilen jedoch nicht nur Warmluft, sondern auch Staubpartikel in der Wohnung – sehr zum Leidwesen von Allergikern, die sich demnach auf jeden Fall zumindest für ein hochwertiges Keramikmodel mit einer niedrigen Gebläsestufe entscheiden sollten. Als Alternative fürs Badezimmer wiederum empfehlen sich Infrarotstrahler. Sie benötigen keinen Ventilator und geben ihre Wärme außerdem ausschließlich auf Körper und Gegenstände ab, auf die die Wärmewellen auftreffen – die Luft selbst wird dabei nicht unmittelbar beheizt. Infrarotstrahler eignen sich daher ideal für den begrenzten und zugleich gezielten Einsatz, etwa über dem Badezimmerspiegel oder über einem Wickeltisch. Für den letzteren Fall stehen sogar spezielle Wickeltisch-Heizstrahler zur Verfügung, die einen hohen Sicherheitsstandard erfüllen müssen, etwa in Form bruchsicherer Heizelemente.

Autor: Wolfgang

Produktwissen und weitere Tests zu Elektroheizlüfter

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Viel heiße Luft Yacht 8/2012 - Auf vielen Yachten ist der HEIZLÜFTER ein unverzichtbarer Begleiter. Das Angebot am Markt ist groß. Lieber einen teuren kaufen, oder reicht das günstige Modell aus dem Baumarkt? Wir haben fünf Vertreter der verschiedenen Preisklassen AUSPROBIERT. Testumfeld: Im Test waren fünf Heizlüfter, die keine Endnoten erhielten.

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Gasheizlüfter

Heizlüfter geben kurzfristig und direkt Wärme ab und eignen sich daher als Zusatzheizung oder Frostwächter. Keramikmodelle sind gegenüber Heizwendelgeräten im Vorteil, da leiser und langlebiger. Nachteile ergeben sich aus dem hohen Stromverbrauch, außerdem sollte nicht am falschen Platz gespart und Low-Budget-Geräte gemieden werden. Die in der Regel als mobile Geräte konzipierten Heizstrahler erzeugen eine große Hitze, die mittels Ventilator im Raum verteilt wird. Die meisten Modelle eignen sich ideal als Ersatzheizung in selten oder nie geheizten Räumen oder als Zusatzheizung, etwa im Bad, wobei die Räume nicht allzu groß sein sollten. Das Gros der Geräte ist für maximal 10 bis 12 m² große Räume gedacht, aber auch leistungsstärkere Modelle kommen bei 20 m² oder mehr oft in Schwierigkeiten. Sie eignen sich ferner als Frostwächter, da sie normalerweise mit einem Thermostat ausgestattet sind und selbständig zu heizen beginnen, sobald der festgelegte Grenzwert unterschritten wird. Modelle mit einer Keramikheizplatte sind zwar schwerer, dafür aber standfester als ihre Kollegen mit einer Heizwendel. Außerdem sind sie leiser, da die Platten weniger stark heiß werden und der Lüfter daher heruntergeregelt werden kann – mit dem Effekt, dass auch weniger trockene Luft durch den Raum gewirbelt wird. Auf den Platten können ferner weder Staub noch Tierhaare oder ähnliches verbrennen, die Geruchsbelästigung ist daher um einiges geringer als bei Heizwendel-Geräten. Keramikmodelle erweisen sich außerdem häufig als merklich robuster und daher langlebiger, die Mehrinvestition in die meist teureren Geräte zahlt sich auf lange Sicht also aus. Aber auch generell sollte bei der Anschaffung nicht unbedingt auf den Cent geachtet werden, vor allem wenn es um die Sicherheit geht. Ein Muss ist zum Beispiel eine Abschaltautomatik, in Haushalten mit Kleinkindern oder Tieren sollte ein Umkippschutz vorhanden sein, der dafür sorgt, das sich das Gerät nach dem Umfallen sofort ausschaltet. Beim Einsatz im Badezimmer oder generell in Feuchträumen wiederum ist ein Spritzschutz unerlässlich. Modelle mit Oszillator-Funktion verteilen durch die Schwenkbewegung die Luft besser im Raum. Timer, stufenlose regelbarer Thermostat oder ein großzügiger Tragegriff, Fernbedienung sowie höhenverstelbare Füße hingegen zählen zwar eher zur Komfortausstattung, bieten aber durchaus einen alltagsrelevanten Mehrwert und sollten daher genau bedacht werden. Für Allergiker wiederum ist es ratsamer, entweder ein Keramikmodell mit kleiner Lüfterstufe zu wählen oder sogar alternativ auf einen Infrarotstrahler ausweichen. Letztere kommen nämlich gänzlich ohne Gebläsefunktion aus und eignen sich übrigens allgemein besser als Zusatzheizung in einem Badezimmer, da sie nicht die Umgebungsluft erwärmen, sondern nur Körper und Gegenstände, auf die ihre Wärmewellen auftreffen – nicht ohne Grund arbeiten daher auch Babywickeltischstrahler ausschließlich mit dieser Technik.