Mit möglichst wenig Strom bei möglichst geringem Bakterienausstoß viel Wasser in die Luft blasen – das erwarten Tester von effektiven Luftbefeuchtern. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Luftbefeuchter am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

37 Tests 114.200 Meinungen

Luftbefeuchter Bestenliste

Top-Filter: Raumgröße

260 Ergebnisse entsprechen den Suchkriterien

  • NewGen Medicals LBF-330

    Sehr gut

    1,4

    1  Test

    5  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: LBF-330 von NewGen Medicals, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    1

  • Levoit LV600HH

    Sehr gut

    1,4

    1  Test

    0  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: LV600HH von Levoit, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    2

  • Philips HU4811/10

    Sehr gut

    1,4

    1  Test

    1515  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: HU4811/10 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    3

  • BabyMoov Hygro+

    Sehr gut

    1,5

    2  Tests

    2124  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: Hygro+ von BabyMoov, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    4

  • Levoit Dual 150

    Gut

    1,6

    0  Tests

    999+  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: Dual 150 von Levoit, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    5

  • Conopu Luftbefeuchter 6L

    Gut

    1,6

    0  Tests

    516  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: Luftbefeuchter 6L von Conopu, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    6

  • Philips HU4814/10 Series 2000

    Gut

    1,6

    1  Test

    2142  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: HU4814/10 Series 2000 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    7

  • The Body Source Ultraschall-Aroma-Diffuser

    Gut

    1,6

    0  Tests

    3237  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: Ultraschall-Aroma-Diffuser von The Body Source, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    8

  • Diffuserlove WJB-597

    Gut

    1,6

    0  Tests

    2394  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: WJB-597 von Diffuserlove, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    9

  • Maxcio Alexa Aroma Diffuser (400 ml)

    Gut

    1,6

    0  Tests

    5875  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: Alexa Aroma Diffuser (400 ml) von Maxcio, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    10

  • Levoit LV600S Smart Hybrid

    Gut

    1,7

    0  Tests

    4186  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: LV600S Smart Hybrid von Levoit, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    11

  • SAIMPU Aroma Diffuser

    Gut

    1,7

    0  Tests

    2737  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: Aroma Diffuser von SAIMPU, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    12

  • Midea MH 5.5 Blue Cool

    Gut

    1,7

    0  Tests

    49  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: MH 5.5 Blue Cool von Midea, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    13

  • De Longhi UHX17

    Gut

    1,7

    1  Test

    18  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: UHX17 von De Longhi, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    14

  • AIRROBO HU450

    Gut

    1,7

    0  Tests

    596  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: HU450 von AIRROBO, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    15

  • InnoGear Bambus Aroma Diffuser

    Gut

    1,7

    1  Test

    468  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: Bambus Aroma Diffuser von InnoGear, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    16

  • Philips HU 3918/10

    Gut

    1,7

    1  Test

    1806  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: HU 3918/10 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    17

  • Carlo Milano NX-8860-919

    Gut

    1,7

    1  Test

    54  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: NX-8860-919 von Carlo Milano, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    18

  • Medisana AH 660

    Gut

    1,7

    0  Tests

    316  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: AH 660 von Medisana, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    19

  • Stadler Form Oskar

    Gut

    1,8

    3  Tests

    833  Meinungen

    Luftbefeuchter im Test: Oskar von Stadler Form, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    20

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Aus unserem Magazin

Ratgeber: Luftbefeuchter

Wel­che Tech­nik bie­tet wel­che Vor-​ und Nach­teile?

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • drei grundlegende Arten: Ultraschall-Zerstäuber, Verdunster, Verdampfer
  • Zerstäuber mit Ultraschall-Modul preiswerteste, aber pflegeintensivste Bauart
  • Verdunster mit Filtermatten anfällig für Keimbelastung
  • Verdampfer mit höchster Befeuchtungsleistung, aber auch höchstem Stromverbrauch
  • bei Ultraschallbefeuchtern regelmäßige Intensivreinigung erforderlich
  • für kleine bis mittlere Räume sind Verdunster meist ausreichend

Luftbefeuchter im Test: Wie urteilen Testmagazine und was führt zur Abwertung?

Verdunster Stadler Form Oskar Einer der Besten seiner Art ist der Verdunster Oskar von Stadler Form. Tests zeigen: Er liefert Leistung, ist energiesparend sowie leise und leicht zu reinigen. (Bildquelle: amazon.de)

Je nach Vernebelungsleistung, Lautstärke und Bedienfreundlichkeit absolvieren Raumluftbefeuchter die Testreihen mit sehr unterschiedlichen Noten. Testsieger in der Sparte Ultraschall-Luftbefeuchter fallen nicht allein durch die schiere Vernebelungsleistung, sondern vor allem durch ihre Nebelqualität auf – wie fein also die erzeugten Wassertröpfchen sind und wie gleichmäßig sie in der Raumluft verteilt werden. Schwerer, schnell zu Boden sinkender Nebel führen in manchen Testmagazinen zur Abwertung in Sachen Funktion, zu viel Eigenbenetzung des Geräts missfällt den Test-Profis außerdem. Je präziser ein Luftbefeuchter mit eingebautem Hygrostaten – einem Feuchtigkeitssensor mit Schalter – arbeitet, desto höher seine Chancen, die Test-Profis als hochfunktionaler, top-moderner Luftbefeuchter zu begeistern.

Mini-Glossar: Welche Arten von Luftbfeuchtern gibt der Markt überhaupt her?

  • Ultraschall-Zerstäuber (auch Vernebler genannt) sprühen Wasser­tröpf­chen in die Luft, ohne das Wasser zu erhitzen.
  • Verdampfer heizen das Wasser bis zum Siede­punkt auf und blasen den Dampf in den Raum.
  • Verdunster arbeiten meist mithilfe von Filtermatten mit großer Oberfläche, die sich mit Wasser voll­saugt. Die trockene Raum­luft streicht über die Fläche, das Wasser verdunstet und befeuchtet die Luft.

Produkttipp: einstellbare Zielfeuchte, Timer, intuitive Bedienung



Auch die Handhabung spielt eine zentrale Rolle: Je einfacher ein Luftbefeuchter sich reinigen lässt, desto besser für die Notenbilanz. Weist nach Meinung der Testenden die Bedienungsanleitung eines Lufbefeuchters noch klare Reserven auf, drückt auch dies ein an sich leistungsfähiges Gerät im Notenranking. Gut ist ein Luftbefeuchter außerdem nur, wenn er so leise läuft, dass er nachts den Schlaf nicht stört (z. B. Philips HU4803) und so das Optimum aus der Ultraschall-Technologie herausholt, z. B. beim Steba LB 7). Rein technische Daten wie die Anzahl der Leistungsstufen, elektrische Leistung oder Ausstattung müssen zu den Bedürfnissen der Nutzer passen und werden von Testmagazinen daher nur vergleichend gelistet statt benotet.

Dagegen kann sich ein ungünstiges Verhältnis von Energieverbrauch und erzeugter Wassernebelmenge durchaus mit einem schlechteren Teilurteil in „Ökologie“ rächen. In Vergleichstests gilt das Augenmerk auch der verwendeten Technologie. Denn zwischen den Haupttypen von Luftbefeuchtern bestehen signifikante Unterschiede bei Energieverbrauch, Effizienz und im Vergleich der spezifischen Vor- und Nachteile. Tatsächlich ist die Vielfalt unter den Geräten immens. Es gibt nicht weniger als drei grundlegend verschiedene Typen: Ultraschall-Luftbefeuchter, Verdampfer und Verdunster.

Leiser Nebel: Zerstäuber mit Ultraschall

Mini-Luftbefeuchter mit USB-Kabel ADE HM 1800 Wer Luftbefeuchter nur als unhandliche Teile kennt, dem bietet der ADE-HM 1800 ein paar Überraschungen. So kann man den Mini-Befeuchter mit USB-Kabel und Kfz-Anschlussadapter betreiben. Eine "absolute Empfehlung für unterwegs", meint hausgeraete-test.de. (Bildquelle: amazon.de)

Viele Menschen greifen zunächst zu einem Zerstäuber, denn diese Bauart ist die preiswerteste. Ein solches Gerät – auch als Diffuser oder Vernebler auf dem Markt – nutzt Ultraschall oder kleine Druckdüsen, mit denen es das Wasser aus dem Wassertank zu winzigen Tröpfchen vernebelt und in den Raum sprüht. Ein Ultraschall-Modul zerstäubt das in den Wassertank gefüllte Wasser zu einem dünnen Nebel, der leise aus dem Gerät aufsteigt. Der Energieverbrauch ist dabei sehr niedrig, was im Vergleich der unterschiedlichen Luftbefeuchter-Technologien ganz besonders positiv auffällt. Der feuchte Nebel sorgt aber nicht nur für eine höhere Luftfeuchtigkeit, sondern auch für einen Kühlungseffekt. Allerdings sollten Sie aufpassen, wie viel Feuchtigkeit in die Umgebung gelangt, andernfalls sammelt sich schnell ein feuchter Niederschlag auf Ihren Möbeln.
Ferner bringen Geräte mit Zerstäuber-Technik weitere Nachteile mit sich. Denn die feine Zerstäubung bedeutet auch eine Lungengängigkeit der Partikel. Mit dem Wasser werden außerdem Bakterien und Keime in der Luft verbreitet, die sich in dem Gerät leider nur zu schnell entwickeln; denn im Vergleich zu den Verdampfern wird hier nichts erhitzt und somit abgetötet. Eine regelmäßige Intensivreinigung ist daher unbedingt nötig. Aus diesem Grund sollten Sie beim Kauf unbedingt darauf achten, dass das Gerät leicht zu öffnen und der gesamte Wassertank für die Reinigung zugänglich ist. Mit dem Hinweis auf einen Luftbefeuchter-Test der Schweizer Verbraucherzeitschrift K-Tipp findet die Stiftung Warentest zu den Ultraschall-Zerstäubern noch etwas deutlichere Worte: Ultraschall-Zerstäuber erwiesen im Test sich als echte Keimschleudern. Asthmatiker sollten sie deshalb links liegen lassen.

Mit dem kalten Nebel gelangen Keime in die Luft. Die Geräte können gesundheitliche Probleme verursachen – vor allem bei Allergikern. – Stiftung Warentest zum Typ Ultra­schall-Vernebler

Luftbefeuchter mit geringem Stromverbrauch


Verdampfer: Keimfreie, aber kostspielige Luftbefeuchtung

Luftbefeuchter mit Verdampfertechnik Boneco S450 Verdampfer stehen für bakterien- und kalkfreie Luftbefeuchtung, bedürfen durch das Aufkochen des Wassers aber ein Mehrfaches der für die Zerstäubertechnik benötigten Energie. (Bildquelle: boneco.com)

Aus gesundheitlicher Sicht sind eigentlich Verdampfer die bessere Wahl. Hier wird das Wasser schlicht zum Sieden gebracht, was nicht nur den gewünschten Wasserdampf erzeugt, sondern auch Bakterien und Keime abtötet. Auch Pilze haben so keine Chance. Darüber hinaus ist die Befeuchtungsleistung von Verdampfern höher – sie können also größere Räume abdecken. Hierbei sollte man am besten auf Heizelement-Verdampfer zurückgreifen, da diese wie ein Wasserkocher arbeiten und auch destilliertes Wasser verwenden können. Das minimiert erheblich den Reinigungsaufwand.

Durch Erhitzen wird das Wasser sterilisiert. Deshalb bekamen diese Geräte in der Hygiene sehr gute Noten. Sie verbrauchen aber rund 20 Mal so viel Strom wie Verdunster. – Stiftung Warentest  zum Typ Verdampfer

Sonderling Elektroden-Verdampfer: Nur mit leitfähigem Wasser verwenden

Alternativ gibt es die Elektroden-Verdampfer. Diese benötigen aber eben leitfähiges Wasser, weshalb Sie destilliertes oder entmineralisiertes Wasser nicht verwenden können. Dadurch bilden sich unschöne Kalk- und Mineralienablagerungen, die wiederum die Wirksamkeit beeinträchtigen können. Einen Nachteil haben aber alle Geräte mit Verdampfer-Technologie gemeinsam: Sie verbrauchen sehr viel Strom, wenn sie die Luft im Dauerbetrieb befeuchen. Darüber hinaus droht gerade aufgrund der hohen Befeuchtungsleistung schnell eine Überbefeuchtung mit feuchtem Niederschlag. Ein dosierer Einsatz solcher Verdampfer bleibt also unbedingt ratsam.

Filterkassetten im Verdampfer Oskar von Stadler Form Die in Verdunstern verbauten Filterkassetten sind ein ausgezeichneter Nährboden für Keime. In Tests kommt es daher maßgeblich darauf an, wie leicht sich ein solches Gerät reinigen lässt. Für einen hygienischen Betrieb empfiehlt Stadler Form, die Filterkassetten des „Oskar“ alle zwei bis drei Monate auszutauschen. (Bildquelle: amazon.de)

Verdunster: Räume schonend und gleichmäßig befeuchten

Verdunster gelten als die „schonende“, auch stromsparende und leise Variante der Luftbefeuchtung. Diese Geräte führen die angesogene Raumluft über Filtermatten, Kassetten oder Walzen, die in einem Wasserbecken hängen. Der darüber hinweg streichende Luftstrom nimmt die Flüssigkeit auf und gibt sie an die Raumluft weiter.
Das klingt simpel, hat aber gleich mehrere Vorteile. Zum einen bilden sich keine lungengängigen Aerosole und eine Überfeuchtung ist praktisch ausgeschlossen. Zum anderen nimmt die Luft nur so viel Wasser auf, wie sie auch natürlich absorbieren kann. Gehobene Modelle arbeiten mit einem Hygrostaten zusammen, der die Luftfeuchtigkeit automatisch mit dem Wunschwert abgleicht, diesen selbstständig ansteuert und abschaltet, sobald Überfeuchtung droht.

Mit den Vorteilen nehmen Verdunster aber auch die Nachteile mit. Ohne entsprechende Pflege mutiert der Wassertank zum Eintopf für Einzeller, und weil hier nichts abgekocht wird, droht wie bei den Zerstäubern eine hohe Keimbelastung. Darüber hinaus bieten die Filtermatten und Lamellen selbst einen idealen Vermehrungsboden für weitere Keimgenerationen. Auch bei der als „natürlich“ besungenen Verdunstungsmethode müssen Sie sich also sehr regelmäßig um die Desinfektion kümmern, wenn der Keimbefall auch eher das Gerät selbst betrifft als die Luft.
Zu hohe Luft­feuchtig­keit fördert Schimmelpilze, Bakterien und Milben. Bei Verduns­tern ist die Gefahr der Über­feuchtung sehr gering. Doch es dauert lange, bis sich die Luft­feuchtig­keit spür­bar erhöht. – Stiftung Warentest zum Typ Verdunster

Ultraschall-Luftbefeuchter fürs Babyzimmer Babymoov Hygro Plus Testzweiter bei ETM Testmagazin: der „sehr gute“ BabyMoov Hygro+ fürs Kinderzimmer. Bei ihm lässt sich die Luftfeuchtigkeit entweder manuell über den Dampfausstoß oder vollautomatisch regulieren. (Bildquelle: amazon.de)

Luftbefeuchter für Babys: Was sagen Tests?

Einer der wenigen Luftbefeuchter für Babys, die die Test-Bühnen bereits betreten haben, ist der „sehr gute “ BabyMoov Hygro+, auch als Hygro Plus in den Online-Shops zu finden. Er eignet sich für Raumgrößen bis 20 Quadratmeter, arbeitet mit einer Tankfüllung bis zu 22 Stunden und hat ein großes Spektrum an Einstellungen. Die Nähe zu den besten Luftbefeuchtern im Test zeigt sich an jeder Ecke. So erhöht das Gerät die Luftfeuchtigkeit schon nach kurzer Zeit, bläst das vernebelte Wasser gleichmäßig aus und reguliert die Luftfeuchtigkeit von allein. Und was steht auf Seiten der Bedienung? Das, was bei einem Baby-Luftbefeuchter besonders wichtig ist: intuitive Bedienung und problemlose Reinigung. Das mehrfarbige Nachtlicht halten wir für eine nette Beigabe. Auch der drehbare Wasserdampfausgang und die Anzeigen für Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit zählen zu den gehobenen Ausstattungsmerkmalen, die allerdings auch ihren Preis haben.

Wann sollte ich auch auf die Lautstärke eines Luftbefeuchters achten?

Wenn Sie Ihren Luftbefeuchter in Schlafräumen oder im Kinderzimmer aufstellen wollen, brauchen Sie ein Gerät, das kaum Geräusche im Betrieb erzeugt. Vor allem auf höchster Betriebsstufe können Ultraschall-Zerstäuber und Verdampfer ganz schön loslegen. So bringt es der Panasonic-Luftreiniger und -befeuchter im Test auf eine Laustärke von gut 60 Dezibel, was den Schlaf deutlich stören dürfte. Als Lufbefeuchter mit besonders niedriger Lautstärke erweisen sich in Tests etwa der Arendo mit 34,8 Dezibel auf höchster Stufe oder der Suntec Monsun 2500 Moodlight mit nur 33 Dezibel auf allen Betriebsstufen. Letzterer fällt allerdings an anderer Stelle negativ auf: Für eine relativ geringe Anhebung der Luftfeuchtigkeit verbraucht er im Vergleich viel Strom.

Welche Strategie nutzen die Hersteller gegen Bakterienausstoß?

Auf diesem Feld punkten vor allem Philips („VitaShield“, „NanoCloud“, „IPS-Technologie“), Boneco (automatischer Reinigungsmodus z. B. beim Verneber U700, 2-in-1-Wasserfilter) oder Trotec. Aber auch UV-Licht, spezialisierte Filter, Luftionisierung oder Silberionen kommen bei verschiedenen Fabrikaten zum Einsatz, um das Entstehen von Keimen und Bakterien zu minimieren. Insoweit sind einige der Pollen-, Tierhaar- oder Staub-filternden Luftbefeuchter auch für Allergiker interessant. Tipp: Gute Filter garantieren über 97 Prozent weniger Bakterienausstoß. Ungeachtet der rein technischen Keim-Prävention des Geräts, das Ihnen vorschwebt, sollten Sie den Wassertank regelmäßig reinigen und niemals Wasser verwenden, das mehrere Tage im Wassertank stand.

Tipp: Verzichten Sie auf teure Spezialreiniger

Um Keimen die Nahrungsgrundlage zu entziehen, bieten etliche Hersteller eigene Spezialdesinfektionsmittel an. Doch wie so oft bei solchen Produkten gibt es dafür weitaus preiswertere Alternativen. Da wäre zum einen handelsüblicher Essigreiniger. Ein paar Tropfen davon ins Wasser und schon wird das Milieu für Mikroorganismen und Pilze viel zu sauer. Ein wöchentliches Auswischen der Wasserschale oder des Wassertanks sollte dann ausreichen, um unliebsame Überraschungen zu verhindern. Gute Erfahrungen haben die Besitzer:innen solcher Geräte auch mit herkömmlichem Handspülmittel gemacht. Eine Alternative sind teurere Modelle mit bereits integrierter UVC-Entkeimung, bei denen das Wasser vorab ultraviolett bestrahlt wird.


Warum Sie beim Kauf eines Luftbefeuchters auf die Raumgröße achten sollten

Luftbefeuchter Levoit LV600HH Der Levoit LV600HH vom Typ Zerstäuber für Räume bis 70 m² arbeitet laut Guter Rat mit der höchsten Verneblerkapazität im Test und demnach auf Testsieger-Niveau. (Bildquelle: amazon.de)

Effizient kann ein Raumbefeuchter nur arbeiten, wenn Leistungsvermögen und die Größe des Raums, den Sie befeuchten wollen, gut aufeinander abgestimmt sind. Ist der Raumluftbefeuchter zu schwach für Ihren Raum ausgelegt, wird er die Luft nicht genug befeuchten. Ist er umgekehrt zu groß für Ihren Raum, steigt die Gefahr einer Waschhausatmosphäre und Schimmelbildung. Stärker ist demnach nicht unbedingt besser: Vorteile bringt Ihnen ein wattstarker Luftbefeuchter nur dann, wenn Sie einen Raum auf die Schnelle mit Feuchtigkeit anreichern und das Gerät anschließend wieder abschalten möchten.

Typencheck: Was unterscheidet einen Luftbefeuchter vom Luftwäscher oder Luftreiniger?

Nimmt ein Gerät die Raumluft auf und wälzt sie – etwa über dicke Scheibenwalzen im Gehäuseinneren – durch das Wasser um, hat man es mit einem Luftwäscher zu tun. Wie das funktioniert? Der Befeuchter leitet die Luft über eine rotierende Scheibenwalze, die sich knapp über einem Wasserbad befindet. Die mit der Luft angesogenen Staubpartikel bleiben im befeuchteten Walzenvlies hängen, das als natürlicher Filter wirkt und die Luft gereinigt und um Feuchtigkeit angereichert wieder in den Raum entlässt. Im Unterschied zu Kombi-Raumbefeuchtern wie z. B. Boneco H300 oder Philips AC2729 verzichten klassische Luftreiniger auf die Doppelfunktion von Luftreinigung und Lufbefeuchtung. Diese Geräte reinigen die Luft ausschließlich über mehr oder weniger komplexe Filtersysteme wie Vor-, Aktivkohle- oder HEPA-Filter – ohne Wasser.

von

Sonja Leibinger

Fachredakteurin im Ressort Home & Life – bei Testberichte.de seit 2012.

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Luftbefeuchter im Test: Wie urteilen Testmagazine und was führt zur Abwertung?
  2. Mini-Glossar: Welche Arten von Luftbfeuchtern gibt der Markt überhaupt her?
  3. Produkttipp: einstellbare Zielfeuchte, Timer, intuitive Bedienung
  4. Leiser Nebel: Zerstäuber mit Ultraschall
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