Luftbefeuchter

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Ratgeber zu Luft-Befeuchter

Welche Technik bietet welche Vor- und Nachteile?

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Zerstäuber preiswerteste, aber pflegeintensivste Bauart
  2. Verdunster mit Filtermatten anfällig für Keimbelastung
  3. Verdampfer mit höchster Befeuchtungsleistung, aber auch größtem Stromverbrauch
  4. Verdunster für kleine bis mittlere Räume ausreichend

LuftbefeuchterVor allem während der Heizperiode kommt es immer wieder zu Reizungen der Atemwege und der Schleimhäute. Grund ist ein drastisch sinkender Pegel der Luftfeuchtigkeit, der schnell die empfohlene Schwelle von 40 bis 55 Prozent rF unterschreitet. Wer juckende Augen, trockene Nasen und eventuelle Folgeerkrankungen der Atemwege vermeiden will, greift daher häufig zu einem Luftbefeuchter. Doch die Vielfalt unter den Geräten ist immens – und es gibt nicht weniger als drei grundlegend verschiedene Typen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.

Der Zerstäuber

ZerstäuberViele Menschen greifen zunächst zu einem Zerstäuber, denn diese Bauart ist die preiswerteste. Ein Zerstäuber nutzt Ultraschall oder kleine Druckdüsen, mit denen das Wasser zu winzigen Tröpfchen vernebelt und in den Raum gesprüht wird. Der Energieverbrauch ist dabei sehr niedrig, was ebenfalls positiv auffällt. Der feuchte Nebel sorgt dabei nicht nur für eine höhere Luftfeuchtigkeit, sondern auch für einen Kühlungseffekt. Allerdings sollte aufgepasst werden, wie viel Feuchtigkeit in die Umgebung gelangt, denn ansonsten gibt es schnell eine feuchten Niederschlag auf den Möbeln.

Luftbefeuchter mit geringer Leistungsaufnahme

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Tenswall 400ml Aroma-Diffusor
2 CMYK Aroma Diffusor
3 Boneco W490

Ferner bringen Zerstäuber weitere Nachteile mit sich. Denn die feine Zerstäubung bedeutet auch eine Lungengängigkeit der Partikel. Und daher werden mit dem Wasser auch Keime verbreitet, die sich in dem Gerät leider nur zu schnell entwickeln – schließlich wird hier nichts erhitzt und somit abgetötet. Eine regelmäßige Intensivreinigung ist daher unbedingt nötig. Aus diesem Grund sollte beim Erwerb unbedingt darauf geachtet werden, dass das gerät leicht zu öffnen und der gesamte Wassertank für die Reinigung zugänglich ist.

Der Verdampfer

VerdampferAus gesundheitlicher Sicht sind eigentlich Verdampfer die bessere Wahl. Hier wird das Wasser schlicht zum Sieden gebracht, was nicht nur den gewünschten Wasserdampf erzeugt, sondern auch Bakterien und Keime abtötet. Auch Pilze haben so keine Chance. Auch ist die Befeuchtungsleistung von Verdampfern höher – sie können also größere Räume abdecken. Hierbei sollte man am besten auf Heizelementverdampfer achten, da diese wie ein Wasserkocher arbeiten und auch destilliertes Wasser verwenden können – das spart erheblich Reinigungsaufwand.

Alternativ gibt es die Elektrodenverdampfer. Diese benötigen aber eben leitfähiges Wasser, weshalb destilliertes oder entmineralisiertes Wasser nicht verwendet werden kann. Dadurch bilden sich unschöne Kalk- und Mineralienablagerungen, die wiederum die Wirksamkeit beeinträchtigen können. Einen Nachteil haben aber alle Verdampfer gemeinsam: Sie verbrauchen sehr viel Strom, wenn sie im Dauerbetrieb laufen. Darüber hinaus droht gerade aufgrund der hohen Befeuchtungsleistung schnell eine Überbefeuchtung mit feuchtem Niederschlag – die Regulierung muss also vorsichtig geschehen.

Bestenliste: Luftbefeuchter mit hoher Befeuchtungsleistung

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Stadler Form Robert
2 Stadler Form Eva
3 Steba LB 10

Der Verdunster

VerdunsterVerdunster schlussendlich arbeiten mit der natürlichen Verdunstung in die Raumluft – ohne künstliche Hilfe durch Erhitzen oder Zerstäuben. Es bilden sich somit keine lungengängigen Aerosole und eine Überbefeuchtung ist faktisch ausgeschlossen. Denn die Raumluft nimmt nur so viel Wasser auf wie sie auch natürlich absorbieren kann. Für kleine bis mittlere Räume reicht die Befeuchtungsleistung trotzdem allemal aus. Lediglich bei großen Wohnzimmern ist ein Verdunster doch etwas langsam.

Auf die Raumgröße abgestimmte Luftbefeuchter in der Übersicht

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Stadler Form Robert
2 Stadler Form Eva
3 Stadler Form Jack

Nachteilig ist zudem, dass wie bei den Zerstäubern eine hohe Keimbelastung droht, da das Wasser nicht abgekocht wird und zudem sehr lange im Gerät steht. Ferner arbeiten die meisten Verdunster mit der Aufbringung von Wasser auf Filtermatten, denn auf großen Oberflächen verdunstet das Wasser schneller. Dadurch werden die Matten aber auch zum Paradies für Keime. Auch hier ist also eine regelmäßige Reinigung unabdingbar, wenn die Keimbelastung auch eher das gerät selbst betrifft als die Luft. Immerhin: Teure Spezialmittel sind völlig überflüssig. Essig und Spülwasser reichen völlig aus, um allen Keimen den Garaus zu machen.

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Luftbefeuchtungsgeräte

Nass gemacht Heimwerker Praxis 5/2014 - Seitlich befindet sich ein kleines Schubfach mit einer Flieseinlage. Hier kann auf Wunsch Duftöl aufgebracht werden. Das Gerät ist ausgelegt, um Raumvolumen bis maximal 120 m³ zu befeuchten. Der Wassertank hat auf der Unterseite einen großen Schraubverschluss, über den er direkt am Wasserhahn befüllt werden kann. Pro Stunde werden max. 0,55 l verdampft. Eine Füllung reicht also bei Maximalleistung fast 11 Stunden. Der Befeuchter kann im Automatik-Modus betrieben werden.

Wellness für die Atemwege Klima+Raumluft 1/2014 - ustellen. Damit das Gerät nicht zu schnell verkalkt, liegen spezielle Anti-Kalk-Pads bei, die in die Verdampferkammer gelegt werden. Bei sehr kalkhaltigem Wasser kann optional ein Kalkfilter in den Wassertank eingesetzt werden. Der seitliche Lufteinlass erlaubt das Einsetzen von Aroma-Pads, die Wohlgerüche verbeiten. 15 Kalk- und 15 Aromapads gehören zum Lieferumfang. Im Betrieb Es erfordert etwas Erfahrung, um die jeweils richtige Einstellung von Vernebler und Verdampfer zu finden.

Gutes Raumklima Heimwerker Praxis 1/2013 (Januar/Februar) - Mit 30 bzw. 130 Watt Leistungsaufnahme ist der Stromverbrauch auch im Dauerbetrieb erträglich. Die einzige Komponente, die fehlt, ist ein Hygrometer, welches das Gerät beim Erreichen der eingestellten Luftfeuchtigkeit abschaltet. Fazit Ein Ultraschall-Luftbefeuchter, der eine große Menge Feuchtigkeit in kurzer Zeit freisetzen kann. Er ist so in der Lage, das Raumklima in kurzer Zeit positiv zu beeinflussen.

Feuchtwarm Heimwerker Praxis 6/2008 - Im Volllastbetrieb reicht eine Tankfüllung für ca. sechs Stunden. Über die Bedienelemente kann die angestrebte Luftfeuchtigkeit in 5-Prozent-Schritten vorgewählt werden, bei Erreichen des eingestellten Wertes schaltet sich das Gerät automatisch ab. Mit Hilfe der Plus- und Minustasten lässt sich Temperatur gradgenau vorwählen Zusammen können diese Geräte ein echtes Wohlfühlklima erzeugen;

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Luft-Befeuchtungsgeräte

Die preiswertesten Luftbefeuchter sind Zerstäuber, die allerdings auch Keime in der Luft verteilen. Verdampfer verhindern dies effektiv, sind aber recht teuer im Unterhalt. Verdunster sind der sanfte Mittelweg: Für wenig Geld kann damit die Raumluft schonend befeuchtet werden, die Wirkung fällt allerdings vergleichsweise bescheiden aus. Allzu trockene Raumluft ist unangenehm und kann die Atemwege reizen. Vor allem in der winterlichen Heizungsperiode können daher Menschen unter vermeintlich allergischen Beschwerden leiden, die im Grunde gar keine sind. Trockene Augen, eine Schniefnase und rissige Lippen sind dann die Folge, teils kann es auch zu einem trockenen Reizhusten kommen. Wenn dies der Fall ist, sollte die Luftfeuchtigkeit wieder künstlich angehoben werden, am besten auf einen relativen Wert zwischen 40 und 60 Prozent. Ein Luftbefeuchter macht dies möglich. Der preiswerteste Weg ist ein Zerstäuber. Er bläst Wasser durch feine Düsen und verteilt es mit Ventilatoren in der Luft. Das kostet wenig Energie, hat aber leider den Nachteil, dass auch im Wasser vorhandene Keime in die Luft geblasen werden. Zudem kann sich im feuchten Milieu innerhalb des Zerstäubers besonders leicht eine entsprechende Keimkultur entwickeln, und die zerstäubten Wassertröpfchen sind dann auch noch besonders leicht einzuatmen. Sinnvoller ist es daher, zu einem Verdampfer zu greifen. Das Gerät bringt Wasser zum sieden, so dass der Dampf schnell und effektiv die Luftfeuchtigkeit anhebt. Der Vorteil ist hierbei, dass eventuell vorhandene Keime durch die hohe Temperatur abgetötet werden. Nachteilig ist hingegen, dass das beständige Aufheizen des Wassers im Dauerbetrieb eine Menge Strom zieht. Das kann sich im Monat schnell auf zweistellige Eurobeträge aufsummieren! Die sanfte Alternative sind für viele Anwender daher die Verdunster. Sie arbeiten häufig ganz ohne Strom, indem einfach das Wasser per natürlicher Verdunstung die Raumluft befeuchtet. Manche Geräte lassen aber auch per Ventilator einen Luftstrom über das Wasserbecken streichen und kurbeln die Verdunstung so an, aber auch hier fällt der Strombedarf minimal aus. Verdunster sind daher der Mittelweg zwischen den vorgenannten Geräten: Sie befeuchten die Raumluft für wenig Geld und arbeiten sehr schonend, sind allerdings auch deutlich ineffizienter als ihre Verwandten. Darüber hinaus können auch Verdunster verkeimen, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt werden. Zwar werden die Keime nicht direkt in die Raumluft transportiert wie bei einem Zerstäuber, dennoch sollte dem Hygieneaspekt hier erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden.