Stärken
Schwächen
Der Druck im extragroßen A3-Format ist eine technische Herausforderung. A3-Drucker sind entsprechend teurer und größer als gewöhnliche A4-Modelle. Dafür eröffnen sie Möglichkeiten, die A4-Geräte schlicht nicht bieten: von der Fotoprint-Studioqualität bis zum großflächigen Planausdruck. Wer den richtigen Drucker wählt, muss vorab klären, wofür er ihn hauptsächlich braucht.
Wie testen Fachmagazine A3-Drucker?
Ein guter A3-Drucker muss das Papier zuverlässig einziehen und die gesamte Fläche gleichmäßig bedrucken, ohne dass Transportrollenspuren auf dem Ausdruck sichtbar werden. Über diese formatspezifische Besonderheit hinaus orientieren sich Tests an den üblichen Druckerkriterien: Druckqualität bei Texten und Fotos, Bedienkomfort, Druckkosten, Stromverbrauch und Funktionsumfang stehen im Mittelpunkt. Die Stiftung Warentest hat in Ausgabe 06/2025 Multifunktionsdrucker mit A3-Fähigkeit getestet und den Canon PIXMA TS9551Ca für seine Kombination aus A3-Druck, Scan-Qualität und zwei Papierkassetten gut bewertet. Fachmagazine wie c't legen besonderen Wert auf die Gleichmäßigkeit des Flächendrucks – gerade bei großen Farbflächen zeigen sich Qualitätsunterschiede zwischen Geräten deutlich.
A3-Drucker sind naturgemäß deutlich größer als herkömmliche A4-Geräte – Platzbedarf sollte vor dem Kauf eingeplant werden. (Bildquelle: amazon.de)
Für wen sind A3-Drucker sinnvoll?
A3-Drucker richten sich an drei Hauptzielgruppen: Fotografen und Kreative, die hochwertige Prints in Großformat erstellen, Unternehmen und Agenturen mit Bedarf an großformatigen Projekten in kleinen Auflagen sowie Privatanwender und kleine Büros, die gelegentlich Pläne, Plakate, Organigramme oder übergroße Tabellen ausdrucken müssen. Für alle anderen – also den normalen Büro- und Heimbetrieb ausschließlich in A4 – ist ein A3-Gerät meist unnötiger Mehraufwand und Mehrkosten.Tintenstrahler oder Laserdrucker: Die Grundentscheidung
Die wichtigste Kaufentscheidung bei A3-Druckern ist die Technologiewahl:- A3-Tintenstrahldrucker sind in der Anschaffung günstiger, leiser im Betrieb und besonders stark bei Fotos und farbintensiven Grafiken. Nachteil: Tinte kann bei seltenem Drucken eintrocknen, der Preis pro Seite ist höher als bei Laserdruckern, und die Druckgeschwindigkeit ist geringer. Wer regelmäßig A3-Fotos oder Poster druckt, ist hier gut aufgehoben.
- A3-Laserdrucker punkten mit wisch- und lichtechten Ausdrucken, hoher Druckgeschwindigkeit und niedrigeren Seitenkosten bei Textdruck (ca. 3 Cent pro Seite bei Schwarzweiß, ca. 10 Cent bei Farbe). Toner trocknet nicht ein – ideal für unregelmäßige Nutzung. Nachteil: höherer Anschaffungspreis, größeres Gerät, weniger geeignet für hochwertige Fotoprints.
Die kompaktesten A3-Drucker
| Breite | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|---|
|
ab 928,99 € ![]() Sehr gut 1,0 |
44,9 cm |
A3-Farblaser mit hohem Drucktempo Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
14 Meinungen 1 Test |
|
|
ab 3673,51 € ![]() Sehr gut 1,0 |
44,9 cm |
Flotter A3-Drucker fürs Büro, der für seine Ausstattung zu viel kostet Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
4 Meinungen 1 Test |
|
|
Oki C834dnw
ab 1497,99 € ![]() Gut 2,0 |
44,9 cm |
Braucht nicht viel Platz und druckt trotzdem in A3 Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
14 Meinungen 2 Tests |
A3-Fotodrucker: Wenn Qualität entscheidend ist
Ambitionierte Fotografen stellen höchste Anforderungen an Farbtreue, Detailschärfe und Druckhaltbarkeit. Professionelle A3-Tintenstrahlfotodrucker – etwa aus der Epson SureColor-Serie oder dem Canon imagePROGRAF-Segment – arbeiten mit bis zu 12 verschiedenen Tinten, darunter Grautöne und spezielle Schwärzen für neutrale Wiedergabe. Die Topmodelle erreichen Studioqualität und eignen sich für professionelle Ausstellungsdrucke.Die meisten Fotodrucker arbeiten im A3+-Format (rund 33 x 48 cm), das über das Standardmaß A3 (29,7 x 42 cm) hinausgeht und randlose Drucke auf vielen Papierformaten ermöglicht. Sie unterstützen zudem Fine-Art-Papiere mit verschiedenen Oberflächen. Einschränkung: Reine Fotodrucker eignen sich meist nicht für normalen Dokumentendruck – wer beides braucht, sollte zu einem Multifunktionsmodell greifen.
Die besten A3-Fotodrucker
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|
|
ab 599,00 € ![]() Sehr gut 1,0 |
Galeriequalität für den Schreibtisch – leistungsstark, präzise, kompromisslos Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
25 Meinungen 2 Tests |
|
|
ab 633,97 € ![]() Sehr gut 1,0 |
Flexibler Foto- und Kunstdrucker für anspruchsvollste Farbdrucke Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
39 Meinungen 4 Tests |
|
|
ab 989,00 € ![]() Sehr gut 1,0 |
Geldfresser mit Top-Fotoqualität Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
38 Meinungen 2 Tests |
A3-Multifunktionsdrucker für Büro und Gewerbe
Wer im Büro drucken, scannen und kopieren möchte, greift zu einem A3-Multifunktionsdrucker. Das breite Angebot teilt sich in zwei Segmente auf: Business-Farblaserdrucker ab etwa 500 Euro, ausgelegt auf hohen monatlichen Output und erweiterbar mit Papierkassetten oder Finishern für Heften und Falzen; sowie erschwinglichere Tintenstrahler zwischen 200 und 400 Euro, die für gelegentliches A3-Drucken in Kombination mit A4-Dokumenten geeignet sind.Komfortfeatures wie automatischer Duplexdruck, automatischer Dokumenteneinzug (ADF), WLAN und Netzwerkeinbindung sind im Business-Segment Standard. Wichtig beim Kauf: Nicht jedes Multifunktionsgerät kann im A3-Format auch scannen und kopieren – viele drucken A3, beschränken Scan und Kopie aber auf A4. Das sollte vor dem Kauf geprüft werden.
A3-Fotodrucker nutzen viele Spezialpatronen für präzise Farbwiedergabe – darunter oft mehrere Grau- und Schwarztöne. (Bildquelle: amazon.de)
Wichtige Kaufkriterien im Überblick
- Zweite Papierkassette: Ermöglicht das gleichzeitige Einlegen von A3- und A4-Papier. Ohne sie muss das Fach beim Formatwechsel manuell umgestückt werden.
- Duplex im A3-Modus: Nicht selbstverständlich – manche Geräte drucken beidseitig nur in A4. Vor dem Kauf prüfen.
- Scan-/Kopierfunktion im A3-Format: Viele Geräte drucken A3, scannen und kopieren aber nur bis A4.
- Druckkosten: Besonders bei A3-Farbdrucken ist der Tintenverbrauch hoch. Tintentank-Systeme (Epson EcoTank) senken die Folgekosten deutlich.
- Platzbedarf: A3-Drucker sind erheblich größer als A4-Modelle. Abmessungen und Aufstellfläche vor dem Kauf einplanen.
Tipp für sehr seltenen A3-Druck: Wer nur gelegentlich ein A3-Dokument benötigt, kann es über viele Druckertreiber auf zwei A4-Seiten aufgeteilt ausgeben und diese zusammenkleben. Alternativ bietet die PDF-Erstellung mit der Option Poster/Kachelung auf mehreren Seiten dasselbe Ergebnis.
































