Damenfahrräder

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Ratgeber zu Damenfahrräder

Herrenlos und rocktauglich war gestern

Scott Contessa 620Den Begriff Damenfahrrad verbindet man häufig mit Hollandrad, Tiefeinstieg und Komfortsattel – doch beim Blick auf die aktuellen Fahrradtrends verschwimmen die Grenzen zwischen Damen- und Herrrenfahrrädern zugunsten von geschlechtsneutralen Unisex-Modellen. Anbieter wie Scott oder Diamant differenzieren trotzdem und bieten für jedes Geschlecht spezielle Räder an. Tatsächlich bestimmt eher das Nutzungsverhalten als das Geschlecht die Auswahl zwischen den Fahrradgattungen, die allerdings ihrerseits immer weniger scharf abgrenzbar sind. Das Damenrad als Auswahlkriterium ist allerdings dann interessant, wenn ein perfekt auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenes Alltagsrad gesucht wird.

Rahmenhöhen und -geometrien für Frauen
Alltags-, Tourenräder, sportliche Räder oder sportive Mischformen sind heute meist als Unisex-Modelle zu bekommen. Nur Typenbezeichungen wie SportsLady (Koga), Contessa (Scott) oder ein der Nomenklatur folgendes "H" signalisieren eine speziell weibliche Zielgruppe (oder eben nicht). Wer sich in der Angebotspalette von namhaften Fahrradanbietern umsieht, hat allerdings meist die Wahl zwischen verschiedenen Rahmenhöhen. Das kommt der Sache schon näher - unterstellt, dass Frauen oft kleiner sind als Männer. Zwingend ist das natürlich nicht – und folglich gibt es auch im Herrensegment Räder, die in verschiedenen Rahmenhöhen angeboten werden. Doch vor allem Weltmarktführer Scott setzt noch immer eine „Trennlinie“ zwischen den Geschlechtern. Begründet wird dies aber nicht mit dem rockfreundlichen Zustieg, sondern mit der frauenspezifischen Rahmengeometrie, die im Sportbereich eine große Bedeutung hat. Bei Scott, der sich auf das Mountainbike-Segment konzentriert, macht das natürlich Sinn. Doch auch Vollsortimenter werben mit Frauenrädern. Bei Trekking-, Cross- oder Cityfahrrädern sind sie an kürzeren Bremsen-Griffweiten, angepassten Kurbellängen, schmaleren Lenkern oder kürzerem Vorbau zu erkennen.Gazelle Tour Popoulaire

Hollandrad – klassisches Damenrad mit Tiefeinstieg
Wer sich für ein klassisches Hollandrad entscheidet, nutzt gleich mehrere Vorteile: Zum einen schwimmt man mit einem solchen Rad auf der derzeit ausgerufenen Retro-Welle und fährt stilvoll durch die Stadt, zum Wochenmarkt oder über das Land; zum anderen passt ein Hollandrad auch zum Rock oder Kleid – sofern nur der Tiefeinstieg gewählt wird. Denn nur die Damenversion dieser typischen Stadträder besitzt den tief liegenden Rahmen - und eine damenfreundliche Geometrie insoweit, als die tief angesetztenVerbindungsrohre den Einstieg erleichtern. Das typische Oberrohr mit der Schwanenhals-Form stört nicht beim Ein- oder Abstieg, der geschlossene Kettenkasten schont das Kleid. Nachteil indes ist die geringere Belastbarkeit, etwa bei der Montage von Kindersitzen oder bei schweren Einkäufen. Wer zu den überzeugten Holland-Pedaleurinnen gehört, kann natürlich auch auf die Herrenversion des Hollandrades auweichen. Dessen Diamantrahmen mit geradem Oberrohr zwischen Sattelstütze und Lenkerrohr erfordert zwar tatsächlich einen geübten Einstieg, zeigt sich aber besonderen Gewichtsbelastungen besser gewachsen als die Damenversion.

Scott Contessa Genius 700Frauenfreundliche Felgengrößen im MTB-Bereich
Wer zu den kleingewachsenen Bikerinnen gehört und ein damentaugliches Rad für den sportlichen Einsatzzweck sucht, kann eine Weiche auch bei der Felgengröße stellen. Mountainbikes werden heute vielfach in den Radgrößen 26 und 29 Zoll angeboten. Der 29-Zoll-Trend ist noch relativ jung, und viele Hersteller drücken diese Twentyniner-Bewegung zurzeit mit Macht in den Markt. Versprochen werden besseres Abrollverhalten über Hindernisse, mehr Laufruhe und eine bessere Integration des Bikers in das Rad. Für kleingewachsene Bikerinnen oder Frauen mit einem weniger kraftbetonten Fahrstil sind 29-Zoller allerdings auch sehr groß. Erfreulicherweise haben immer mehr Hersteller inzwischen auch die neue Zwischengröße von 27,5 Zoll im Programm. Ob diese generell besser auf die feminine Anatomie passt, kann nur durch "Anprobe" im Fahrrad-Shop entschieden werden. Bei allem Für und Wider solcher Geschlechter-Stereotypen: Auch die „Herrenräder“ treffen nur selten auf Anhieb millimetergenau die maskuline Anatomie.

 

Autor: Sonja

Produktwissen und weitere Tests zu Damenfahrräder

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Damenfahrräder

Lediglich Citybikes wie Hollandräder besitzen häufig noch die für Damenräder typische Rahmengeometrie mit tief angesetzten Verbindungsrohren für einen bequem Einstieg sowie auf Komfort ausgelegte Sättel – weswegen durchaus auch Männer Frauenbikes schätzen. Bei allen anderen Fahrradtypen liegen die Unterschiede zu den vorrangig produzierten Unisexmodellen eher im Detail. Generell werden Fahrräder heutzutage nicht mehr nach Geschlecht, sondern nach Einsatzzweck produziert – mit einer Ausnahme. Unter den Citybikes, prominent vertreten im Hollandrad, ist die für Damenräder typische Rahmenform mit einem geschwungenen Oberrohr nach wie vorher recht geläufig. Der tief liegende Rahmen erlaubt einen leichten Einstieg sowie eine aufrechte Sitzposition, weswegen Frauenbikes, nicht zuletzt wegen ihres meist bequemeren Sattels, auch von Männern durchaus gerne gefahren werden – etwa in der Stadt zum Einkaufen, aber auch auf kürzeren Ausflugstouren. Nachteile ergeben sich hinsichtlich der Belastbarkeit, außerdem erlauben die Räder kein schnelles Fahren. Frauen, die häufiger mit viel Gepäck oder sportlich unterwegs sind oder etwas mehr als der Durchschnitt wiegen, sollten sich daher tendenziell unter den stabileren „Herrenrädern“ mit einem Diamantrahmen (gerades Oberrohr vom Sattel- zum Lenkerrohr) umsehen. Im Fitness-, Renn- und Trekkingbereich hingegen ist die Unterscheidung Damen-/Herrenrad mittlerweile weitgehend obsolet. Trotzdem bieten zahlreiche Hersteller neben den marktbeherrschenden Unisex-Modellen spezielle Damenbikes an. Da in diesen Segmenten der Diamantrahmen überwiegt, liegen die Unterschiede dabei im Detail: Frauenfahrräder haben etwa einen kürzeren Vorbau, teilweise fallen auch die Oberrohre kürzer aus. Die Rahmengeometrie soll der weiblichen Anatomie entgegenkommen, speziell dem kürzeren Oberkörper sowie den, im Verhältnis zu Männern, längeren Beinen – diese Kriterien treffen allerdings nicht zwangsläufig auf alle Frauen zu. Zumindest als Faustregel kann dennoch behauptet werden, dass kleine(re) Frauen mit einem als Ladybike ausgewiesenen Fahrrad tendenziell besser zurechtkommen als mit einem Unisex-Modell – zwingend ist diese Regel allerdings nicht. Bei den Damenrädern stehen ferner oft auch kleinere Rahmengrößen als bei den Unisexmodellen zur Verfügung – ebenfalls ein Vorteil für kleinere Frauen. Weitere Kennzeichen eines Frauenbikes sind schmalere, im Unterlenker enger gebogene Lenker sowie Brems-/Schalthebel, die näher zum Lenker stehen. Spezielle Frauensättel wiederum tragen der Tatsache Rechnung, dass bei einem Herrensattel das bei Frauen tiefer liegende Schambein unangenehm auf den Sattel drückt – nichts spricht jedoch dagegen, einen Frauensattel einfach auf ein Unisex-Rad zu montieren.