Damen-Trekkingräder

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Neuester Test: 15.02.2019
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Ratgeber zu Damen-Trekkingfahrräder

Feminine Allrounder

Giant Aero RS 1 STAEin Damen-Trekkingrad lässt sich kaum dezidiert vom Herren-Trekkingrad abgrenzen. Denn Trekkingbikes sind ohnehin eine Art Promenadenmischung, die mehrere Radtypologien miteinander verknüpft - und so dem Trend zur Ausdifferenzierung des Radmarktes entgegenwirkt. Sie verbinden die Vorzüge von sportlichen mit jenen von City- und Tourenrädern und damit von im Grunde diametral unterschiedlichen Radgattungen – und verwässern auch die geschlechtstypischen Rahmengeometrien wie Schwanenhals- oder Diamantrahmen. Doch manche Hersteller wie Diamant oder KTM sind noch immer bemüht, die Rahmengeometrie ihrer Trekkingbikes in besonderer Weise an die Bedürfnisse von Frauen anzupassen.

Trekkingräder mit Diefdurchstieg und Trapezrahmen

Natürlich bleibt beim Kauf eines Frauenrades noch immer die Rahmenform im Blickfeld. Das Angebot an Trekkingbikes mit ihrer sportiv-komfortablen Gesamtcharakteristik und den Allrounderqualitäten hat längst auch die Kauflust auch bei sportlichen Frauen angekurbelt, die ihren Einkauf nicht mit einem ordinären City-Tiefeinsteiger oder schweren Hollandrad erledigen möchten. Die für Trekkingbikes typische Mischung aus Mountainbike, Crossbike und City-Rad ist perfekt für Fahrerinnen, die sportlich unterwegs sein möchten, das Rad aber auch in der Freizeit und den Ausflug aufs Land nutzen wollen. Weibliche Gene können dennoch mit untergemischt sein: Ein Trekkingrad ist als Tiefeinsteiger mit Wave-(Schwanenhals-)Rahmen genauso erhältlich wie mit dem für Herrenräder typischen, geraden Oberrohr oder Trapezrahmen mit nach hinten abfallendem Oberrohr. Wer vor der Kaufentscheidung steht, sollte sich im Klaren sein, was ihm hauptsächlich vorschwebt: Beim Transport von Kindersitzen auf dem Gepäckträger helfen Waverahmen, sie sorgen aber für eine geringere Rahmenstabilität bei höheren Geschwindigkeiten; Trapezrahmen wiederum verbinden die Vorzüge eines bequemeren Einstiegs mit mehr Stabilität bergab, bei voller Beladung oder im Wiegetritt, lassen sich aber nicht so steif bauen wie ein Herrenrahmen mit geradem Oberrohr.

Femininer Appeal für Alltag und Freizeit

Ebenso wichtig wie der Blick auf die Rahmenform ist beim Kauf eines Damen-Trekkingrades eine auf die Körpergröße angepasste Rahmengröße (Faustregel: Schritthöhe mal 0,58) und eine zum Einsatz passende Schaltung. Flexibler ist man mit einer 21- bis 27-Gang-Kettenschaltung und großem Übersetzungsbereich, ein Rad mit Nabenschaltung hingegen ist weniger wartungsintensiv, nässegeschützt und kann auch im Stand – oder vor der Ampel – heruntergeschaltet werden. Besonders verkaufsstark bei einer sind Trekkingbikes mit einem breiteren Sattel und ergonomischen Lenker, aufrechter Sitzposition und komfortabel abrollenden Laufrädern, die zur Rahmenhöhe passen – meist sind es 28-Zöller mit Profilbereifung und relativ geringem Rollwiderstand im Toureneinsatz. Im besten Fall signalisieren kürzere Kurbeln, kleinere Rahmenhöhen bis hinunter zu 42 Zentimeter und schmale Lenker eine weibliche Zielgruppe. Ganz unabhängig vom Geschlecht besteht der Anspruch, das Rad sei geeignet für ein großes Einsatzspektrum, nämlich robust und stabil genug für die Wochenendtour, zugleich aber leicht genug für den täglichen Weg zu Arbeit oder für Einkaufsfahrten. Von Damen besonders geschätzt werden fahrsichere Räder mit urbanem Schick, wobei im ersten Fall Kettenschutz, großzügige Radschützer und LED-Scheinwerfer mit Standlichtfunktion, im zweiten Fall eine große Auswahl an Designs als feminine Appeals gelten.

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