11 aktuelle Nikon Spiegelreflexkameras bewertet

Ratgeber

Ratgeber zu Nikon Spiegelreflexkameras

Hochwertige Kameras mit großem Objektivangebot

Das Wichtigste auf einen Blick:

Vorteile:

  • Kameras vom Einsteiger- bis Profimodell
  • großes Objektivangebot
  • hohe Akkulaufzeit
  • sehr gute Verarbeitung

Nachteile:

  • Menü für Ungeübte etwas unübersichtlich

Nikon Spiegelreflexkameras im Test: Wie bewerten die Fachmagazine?

Nikon D7500 Die Nikon D7500 verfügt wie ihre Vorgängerin über integriertes WLAN, zwei Speicherkarten-Slots und ein Schulterdisplay. (Bildquelle: amazon.de)

Die Bildqualität ist bereits bei den Einsteiger-Modellen am Tag und in leichter Dämmerung oder bei Innenaufnahmen gut. Darüber hinaus weisen diese Kameras eine gute Ausstattung auf. Neben einem optischen Sucher und einigen Motivprogrammen verfügen einige Kameras sogar über ein Touchdisplay und WLAN. Damit lassen sich Bilder kabellos auf das Smartphone übertragen. Zusätzlich kann die Kamera per App problemlos über das Smartphone gesteuert werden. Die daraus resultierende gute Bedienbarkeit bewerten Testmagazine positiv. Ein Nachteil von Einsteiger-Spiegelreflexkameras ist die geringe Anzahl von Autofokuspunkten.
Die Vollformat-Kameras weisen hingegen nicht nur eine größere Anzahl, sondern auch qualitativ hochwertigere Autofokuspunkte auf. Darüber hinaus haben sie eine nochmals bessere Bildqualität, besonders bei wenig Licht und zum Teil Sensoren mit einer höheren Auflösung.
Unabhängig von der Kameraklasse und dem eingesetzten Material bewerten Fachmagazine die Verarbeitungsqualität des Nikon-Gehäuses oftmals als gut bis sehr gut. Durch den ergonomischen Handgriff liegen sowohl die Einsteiger- als auch die Profi-Modelle gut in der Hand. Größter Kritikpunkt ist bei den Nikon-DSLRs im Allgemeinem das teils nicht intuitive Menü.


Welche Nikon DSLR eignet sich für Einsteiger und welche für ambitionierte Fotografen?

Einsteiger:
- DSLRs mit vierstelligen Modellnummern, z. B. Nikon D3xxx-Reihe
- aber auch die neue D7xxx-Reihe

Fortgeschrittene:
- DSLRs der vierstelligen D7xxx-Reihe mit alphanumerischem Display und zweitem Rändelrad
- Modelle der D5xx-Reihe mit APS-C-Sensor (DX-Format)
- die D6xx-Reihe mit Vollformat-Sensor (FX-Format)

Profis:
- DSLRs der dreistelligen D5xx- und D6xx-Reihe
- die einstelligen und damit leistungsstärksten Modelle mit Vollformatsensor, Staub- und Spritzwasserschutz, zweitem Speicherkartenslot und Schulterdisplay, wie bspw. die Nikon D5

Können auch alte analoge Objektive genutzt werden?

Nikon D500 ohne Objektiv Seit 1959 werden Nikon-Kameras und Objektive über das F-Bajonett miteinander verbunden. (Bildquelle: amazon.de)

Seit 1959 sind Nikons Spiegelreflexkameras und Objektive mit einem F-Bajonett ausgestattet. Bis heute bildet es die Schnittstelle zwischen Kamera und Objektiv. Und genau dies ist der Vorteil des Nikon-Systems: Auch ältere Objektive sind mit neuen DSLRs kompatibel und andersherum. Dennoch sollten Fotografen beachten, dass heutige Spiegelreflexkameras hochwertige Objektive erfordern um beste Bildergebnisse zu erzielen. Dennoch können beispielsweise an der Nikon D5 nahezu die gleichen Objektive eingesetzt werden, die bereits bei der ersten Nikon Spiegelreflex, der Nikon F, verwendet wurden. Für Anwender bedeutet dies die Möglichkeit, aus über 400 Nikon-Objektiven wählen zu können. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Objektive von Fremdherstellern wie Sigma, Tamron oder Tokina die ebenfalls mit dem Nikon F-Bajonett kompatibel sind.