Das Wichtigste auf einen Blick:
- Einsatzbereich klären: Garten (Ast-, Kettensäge) oder Werkstatt (Stich-, Tisch-, Bandsäge)
- Hand-Antrieb für gelegentlichen Einsatz, Akku für Mobilität, Kabel/Starkstrom für Dauerbetrieb
- Material, Zahnform und Schaftaufnahme des Sägeblatts bestimmen Schnittqualität und Kompatibilität
- Stichsäge: T-Schaft ist heute Standardaufnahme (auf Kompatibilität bei älteren Geräten achten)
- Kettensäge: Schnittschutzkleidung Pflicht; außerhalb des eigenen Grundstücks Motorsägenschein erforderlich
- Schutzbrille, Gehörschutz und Staubmaske bei allen motorisierten Sägen einplanen
Motorisierte Sägen erleichtern die Arbeit und sind variabel einsetzbar, wie z. B. die Bosch AdvancedCut 18. (Bild: amazon.de)
Sägen gibt es als Handmodelle, die dank Muskelkraft zum Ergebnis führen. Bei Modellen mit Motorunterstützung – ob Akku-, Elektro- oder Benzinantrieb – führen Sie das Werkzeug von Hand und erhalten durch den Motor die nötige Kraftunterstützung. Daneben gibt es stationäre Geräte, die über Haushaltsstrom (230 Volt) oder Starkstrom (400 Volt) betrieben werden und aufgrund ihrer Größe einen festen Stellplatz in Werkstatt oder Hobbykeller benötigen.
Im Garten- und Heimwerkerbereich gibt es je nach Einsatzzweck unterschiedliche Sägetypen, die – richtig gewählt – zu einem schnellen und präzisen Ergebnis führen.
Klassische Sägen für Gartenfreunde
| Sägetyp | Eigenschaften |
|---|---|
| Astsägen (Klappsägen), Bügelsägen |
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| Hochentaster |
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| Kettensägen |
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Zu bestimmten Jahreszeiten schneidet man Bäume, Obst- und Ziersträucher oder Hecken zurecht. Mehr dazu in unserem Magazinartikel Rückschnitt im Februar: Mit diesen Scheren & Sägen geht's ohne Mühe.
Typische Sägen für Heim- und Handwerker:innen
| Sägetyp | Eigenschaften |
|---|---|
| Bandsägen |
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| Dekupiersägen |
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| Fuchsschwanz, Japansäge, Bügelsäge |
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| Handkreissägen |
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| Mini-Handkreissäge |
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| Säbelsägen (Reciprosägen) |
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| Stichsägen |
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| Tischkreissägen |
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| Zug-, Kapp- und Gehrungssägen |
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Was muss man beim Sägeblatt-Kauf beachten?
Das Sägeblatt bestimmt, welches Material Sie sägen können. Auch Dicke, Form und die Stellung der Sägezähne (eng oder weit) beeinflussen das Schnittbild. Mit dem richtigen Blatt sind feine, grobe oder auch Kurvenschnitte möglich. Ebenso müssen Länge und Durchmesser zum Werkstück passen.Die Hersteller geben immer an, welche Sägeblätter beim jeweiligen Modell das beste Ergebnis liefern.
Bei Stichsägen ist die Sägeblattaufnahme entscheidend. Der weit verbreitete T-Schaft (von Bosch entwickelt) ist heute der gängige Standard. Bei älteren Geräten oder bestimmten Herstellern wie Makita, Fein oder Black+Decker können abweichende Schaftformen zum Einsatz kommen. Sägeblatt und Aufnahme müssen zwingend zueinanderpassen.
Mit der richtigen Schnittschutzausrüstung sind Sie bestens gerüstet. (Bild: stihl.de)
Achten Sie immer auf den richtigen Schutz
Da Sägestäube gesundheitsgefährdend sein können, arbeiten Sie am besten stets mit einer Staubabsaugung oder zumindest einer Staubschutzmaske – notfalls im Freien. Externe Absauganlagen sind dabei zu bevorzugen, da die integrierten Staubfangbehälter der Sägen oft nur mäßig arbeiten.Schutzbrille, Gehörschutz sowie geeignete Hand- und Sicherheitsschuhe sind grundsätzlich empfehlenswert. Beim Arbeiten mit der Kettensäge sind zusätzlich Schnittschutzkleidung und -schuhe sowie ein Helm mit Visier und Gehörschutz vorgeschrieben.
An der Tischkreissäge empfiehlt sich ein Schiebestock, die Finger haben in Sägeblattnähe nichts zu suchen. Generell gilt: Keine losen Kleidungsstücke, Haare oder Körperteile in die Nähe laufender Sägeblätter bringen.
Lesen Sie vor dem ersten Einsatz immer die Bedienungsanleitung und beachten Sie alle enthaltenen Sicherheitshinweise.
























































