Hollandräder

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 1/2019
    Erschienen: 03/2019
    Seiten: 2

    Das Kompakt-E-Bike

    Testbericht über 3 Faltrad-Pedelecs

    Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

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  • Ausgabe: 1/2015
    Erschienen: 03/2015
    Seiten: 56

    Masse & Klasse

    Testbericht über 59 E-Bikes

    Von klein und günstig bis schnell und teuer: Der große ElektroBIKE-Test zeigt die spannendsten E-Bikes des Jahres 2015. Testumfeld: Im Vergleichstest befanden sich 59 E-Bikes in verschiedenen Ausführungen. Vergeben wurden Bewertungen von „gut“ bis „überragend“. Als Testkriterien dienten Reichweite/EBUK, Praxis (Motor, Fahrrad, Handhabung, Komfort) und Ausstattung.

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  • Ausgabe: 4/2015
    Erschienen: 08/2015
    Seiten: 10

    Klassiker gesucht

    Testbericht über 7 Hollandräder

    Fragt man heute nach dem Hollandrad, öffnet sich gleich ein Raum für zahlreiche Spielarten und Interpretationen. So ist unser Vergleichstest auch eine Suche nach dem Omafiets-Original. Testumfeld: Sieben Hollandräder wurden in Augenschein genommen. Die Bewertungen reichten von 3 bis 4 von 5 möglichen Punkten. Die Testkriterien waren Fahreigenschaften, Sitzkomfort,

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Ratgeber zu Hollandräder

Bequemräder mit Kultfaktor

HollandradHollandräder sind eine Welt für sich, in der Entschleunigung, Stilsicherheit und Komfort die Prämissen sind. Wohl kaum eine andere Radgattung als diese wird so oft mit dem Begriff des Anachronismus belegt – fabrikneue Oldtimer als Phänomen des zeitlich Unpassenden in einer Welt der Karbonrärder und Sekundensammler, die leicht und schnell sein müssen – um jeden Preis. Umso erstaunlicher, dass Hollandräder sich in einer gehetzten Gesellschaft wachsender Beliebtheit erfreuen. Ihre sprichwörtliche Qualität und liebevollen Details, der perfekte Geradeauslauf und das angenehme Federn des Rahmens sind zu wertvollen Eigenschaften eines Fahrrads geworden.

Namhafte Hersteller und Billigräder

Hollandräder sind streng betrachtet eine englische Kopie, haben sich aber seit den 1920er-Jahren als Radgattung mit niederländischen Merkmalen herausgebildet, die heute noch ihre Gültigkeit haben: Ein Hollandrad ist der Inbegriff der konservativen Einstellung der niederländischen Radbauer, die eher auf Tugenden wie Qualität und Langlebigkeit abstellten denn auf Innovation. Marktführer und größter Fahrradhersteller ist Gazelle, dicht gefolgt von Batavus, Sparta und Union. Bei Letzterem beginnt ein preislicher und qualitativer Abstieg nach unten und führt über das Baumarktrad unter die 200-Euro-Schwelle, die Experten für Wegwerfräder halten. Als Vorläufer der heutigen City-Bikes mit ihrem Schwanenhals für Damen haben sich typische Merkmale bis heute erhalten, die gut in das Stadtleben und hügelfreie Landschaften passen. Dazu gehören das gebogene, hochgezogene Oberrohr und das gerade Unterrohr für einen tiefen Einstieg für Damen oder das gerade Oberrohr beim Diamantrahmen für Herren, die Seitenverkleidung am Hinterrad und der Gepäckträger mit Spanngummis statt der üblichen, metallischen Federklappe.

Technische Besonderheiten

Hollandräder weisen technische Besonderheiten auf: Der relativ lange Lenkkopf von 23 bis 25 Zentimetern sorgt für eine aufrechte Sitzhaltung, der sehr flache Lenkkopfwinkel von etwa 65 Grad bewirkt den sprichwörtlich perfekten Geradeauslauf. Hände und Arme sind nicht auf den Lenker gestützt, sondern halten ihn locker und bequem, der meist breite und stark gefederte Sattel nimmt das Gewicht des Radlers beinahe komplett auf und ist daher in der Regel komfortabel geformt und aus Leder gefertigt. Der Rahmen des Damenrads hat einen sehr tiefen Durchstieg, der ihn aber auch „schwabbelig“ macht. Das heißt: Sattel und Lenker lassen sich seitlich voneinander einfacher wegbiegen als beim Diamantrahmen. Andererseits sind die bis zu 25 Kilogramm schweren Stahlrahmen perfekt für Kindersitze und täglichen Einkauf. Der wartungsarme Kettenschutz sowie die Beschränkung auf Drei-, Fünf- oder maximal Siebengang-Schaltungen sind ebenfalls typisch, außerdem Räder im 28-Zoll-Format; für den Export nach Deutschland bestimmte Hollandräder besitzen meist eine Rücktrittbremse statt des traditionellen Bremsgestänges zur Bedienung der Trommelbremsen – und ohne zusätzliche Handbremse wie hierzulande vorgeschrieben.

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Weitere Ratgeber zu Holland-Räder

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    Erschienen: 06/2012
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    Auf den Spuren der Hanse

    Wie Perlen an einer Kette ziehen sich die mittelalterlichen Hansestädte von Kampen bis Doesberg die IJssel entlang. Ein engmaschiges Netz von Fahrradwegen verbindet sie. Die Zeitschrift aktiv Radfahren (7-8/2012) widmet sich in diesem 6-seitigen Artikel 3 verschiedenen Traumtouren durch Holland, der alten Hanseroute folgend. Des Weiteren erhält man Informationen zur... zum Ratgeber

  • Ausgabe: 7-8/2012 (Juli/August)
    Erschienen: 06/2012
    Seiten: 4

    Passgenaue Maßnahme(n)

    Po, Hände, Knie – wenn es beim Radeln immer weh tut, ist der Speichen-Flitzer meist falsch eingestellt. Als Maßnahmenkatalog gegen Verdruss und für entspannteres Vorankommen zeigen wir Ihnen, wie Sie Sattel und Lenker mit wenigen Handgriffen optimal einstellen – und die Fahrfreude kommt zurück. Im 7. Teil der Werkstatt-Serie zeigt die Zeitschrift aktiv Radfahren (7-... zum Ratgeber

Weitere Tests und Ratgeber zu Holland-Bikes

  • Eine Ausfahrt mit ‚Paula‘
    velojournal 3/2008 Der deutsche Hersteller Retrovelo hat sich auf hochwertige Reproduktionen alter Velos mit modernem Komfort spezialisiert. velojournal hat das Modell ‚Paula‘ gefahren.

Holland-Fahrräder

Hollandräder in der Originalversion sind charakterisiert durch ihre robuste Bauweise. Sie sind wegen der aufrechten Sitzposition des Fahrers gerade für kürzere Einkaufsfahrten ideal. Die Bezeichnung Hollandrad wird mittlerweile auch für nicht-sportliche Fahrradtypen wie City-, Freizeit- und Tourenräder übernommen. Die Bezeichnung „Hollandrad“ hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für mehrere Fahrradtypen eingebürgert. Ursprünglich war damit ein aus Holland bekanntes Fahrrad für Einkaufsfahrten in der Stadt oder auf dem Land gemeint. Seine charakteristischen Kennzeichen sind die stabile, robuste Rahmenkonstruktion, die für das relativ große Gewicht verantwortlich ist, die 3-Gang-Schaltung und Rücktrittsbremse sowie vor allem die aufrechte Sitzposition durch die erhöhte Lenkstangenposition. Das typische „Original“-Hollandrad erlaubt daher eine bequeme Fortbewegung auf kürzeren Strecken. Die sprichwörtliche Alltagstauglichkeit der Hollandräder ist vermutlich der Grund dafür, dass die Bezeichnung häufig auch für City-, Freizeit- und Tourenräder übernommen wird. Der gemeinsame Nenner liegt darin, dass diese Räder nicht primär für eine sportliche Fahrweise geeignet sind. Stattdessen sind sie mit einer 7- oder Mehrgangschaltung, einem bequemen Sattel komfortabel für kleine Touren ausgelegt. Preislich sind die original Hollandräder unter 500 Euro angesiedelt, vereinzelt können aber auch Exemplare mit hochwertiger Ausstattung diese Grenze deutlich überschreiten. Für Freizeit- und Tourenräder dagegen liegt die Obergrenze für ein gut ausgestattetes Rad bei etwa 1000 Euro.