Trekkingräder

(1.675)
Filtern nach

  • bis
    Los
  • Rennrad (6)
  • E-Bike (308)
  • Citybike (68)
  • Crossrad (11)
  • Reiserad (6)
  • Urban Bike (9)
  • Fitnessrad (7)
  • Hollandrad (4)
  • S-Pedelec (1)
  • Eingangrad / Fixie (2)
  • Beliebt
  • Stevens Bikes (67)
  • Bergamont (65)
  • KTM (54)
  • Kalkhoff (50)
  • Radon (47)
  • Hercules (43)
  • Simplon (43)
  • Raleigh (43)
  • VSF Fahrradmanufaktur (42)
  • Diamant (41)
  • Gudereit (40)
  • Pegasus (35)
  • 26 Zoll (53)
  • 27,5 Zoll (15)
  • 28 Zoll (753)
  • 29 Zoll (26)
  • Kettenschaltung (791)
  • Nabenschaltung (280)
  • mehr…
  • Aluminium (1.018)
  • mehr…
  • Gepäckträger (888)
  • Schutzblech (885)
  • Lichtanlage (880)
  • mehr…
  • Fully (92)
  • Hardtail (97)

Ratgeber zu Trekkingräder

Kaufberatung für Langstrecken-Tourer

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. gute Trekkingräder auch unter 1.000 Euro
  2. Marktspektrum von sportlicher Ausrichtung mit gestreckter Sitzhaltung bis Touren-Trekkingräder mit aufrechter Sitzhaltung
  3. Scheibenbremsen oder hydraulische Felgenbremsen am sichersten
  4. Nabenschaltungen bei Langstreckenrädern wegen Haltbarkeit gefragt

Was zeichnet die Testsieger unter den Trekkingrädern aus?

Vorneweg: Das perfekte Trekkingrad gibt es nicht. Selbst bei den besten Modellen finden die Tester beim genauen Blick kleine Patzer, zum Beispiel zu schwache Scheinwerfer. Genauso wenig gibt es einen einheitlichen Kriterienkatalog für ein gutes Trekkingrad. Die Ausrichtung bestimmt die Anforderungen, also ob es sich um ein universelles Trekkingrad für den Alltag, eine Sportskanone oder um das klassische Tourenrad für Langstrecken handelt. Einen zu weichen Sattel halten die Tester bei sportlichen Trekkingrädern beispielsweise für kontraproduktiv. Ähnlich verhält es sich bei der Sitzhaltung: Ist im Urlaub mehrtägiges Kilometerfressen geplant, stellt sich bei einer dauerhaft sportlichen, gestreckten Sitzhaltung schnell Nackenstarre ein. Auch eine gefederte Gabel kann zum zweischneidigen Schwert werden. Soll es überwiegend über Straßen gehen, erzeugt eine Starrgabel einen besseren Vortrieb, während die Federgabel ihre Trümpfe nur abseits asphaltierter Strecken ausspielt. Optimal sind Federgabeln, bei denen sich die Dämpfung auf Knopfdruck blockieren lässt, am besten vom Lenker aus über einen Hebel. An diesen Punkt knüpft auch die Gewichtsfrage an. Sportlich orientierte Fahrer ziehen aus leichten Rädern mehr Vorteile, Genussfahrer müssen diesen Punkt nicht priorisieren.

Oben schlank, unten breit: Konisch geformte Steuerrohre sind steifer und tragen zu einem direkteren Steuergefühl bei. (Bildquelle: stevensbikes.de)

Einige universelle Standards haben sich dennoch etabliert. Dazu zählen Scheibenbremsen, die besser mit Nässe zurechtkommen. Mindestens sollte das Rad jedoch hydraulische Felgenbremsen bereithalten – hervorheben kann sich in diesem Segment Magura. Bei der Schaltung steht nach wie vor die Kettenschaltung wegen ihres großen und fein abgestuften Übersetzungsspektrums hoch in der Gunst. Hier konnte sich das XT-Schaltwerk von Shimano behaupten. Die Nabenschaltung holt auf: Nabengetriebe sind robuster und praktisch wartungsfrei – ein Vorteil, wenn das Rad regelmäßig im Einsatz ist. Werden sie auch noch von einem ebenso wartungsarmen Riemen angetrieben, verbessert das die Notenwertung. Nabenschaltungen besitzen jedoch deutlich weniger Gänge und gröber abgestufte Übersetzungen als Kettenschaltungen, was Fahrern auf hügeligen Strecken zum Nachteil gereicht. Standard sind sieben oder acht Gänge, die Alfine-Schaltung von Shimano hat elf und bei der Speedhub-Nabe von Rohloff sind es sogar ganze 14.

Entgegenkommend: Geschwungene Lenker, deren Enden zum Fahrer hin gebogen sind, erlauben eine komfortablere Griffposition und erhalten den Fahrspaß auch über größere Distanzen; Faustregel: Schulterbreit sollte der Lenker sein. (Bildquelle: cube.eu)

Unabhängig von ihrer Ausrichtung zählen vor allem Räder mit hoher Rahmensteifigkeit zu den Anwärtern für die obersten Ränge der Bestenlisten. Vor allem den Rennpferden für die Straße wird in diesem Punkt besondere Aufmerksamkeit zuteil, und das nicht etwa wegen der Haltbarkeit. Straffe Räder laufen vielmehr ruhiger und lassen sich sicherer durch Kurven manövrieren. Spätestens beim Wiegetritt zahlt sich Steifigkeit durch mehr Direktheit und einen besseren Vortrieb aus. Bei den Reifen lautet die Formel: Sicher und flink müssen sie sein. Sportliche Testsieger-Trekkingräder haben häufig den Marathon Supreme von Schwalbe montiert.

Von federnden Sattelstützen profitieren eher gemütliche als sportliche Fahrer. (Bildquelle: pegasus-bikes.de)

Autor: Daniel

Produktwissen und weitere Tests zu Trekkingbikes

Acht erschwingliche Bikes im Vergleich - Positive Überraschungen Was kann man von einem Trekkingrad für einen Preis von maximal 1000 Euro erwarten? Diese Frage stellten sich die Testredakteure der Zeitschrift ''Aktiv Radfahren'' und testete acht Trekkingräder zwischen 800 und 1000 Euro. Und wurden vom Ergebnis überrascht, denn sieben der acht Räder konnten durchaus überzeugen. Nur eines gefiel den Testern weniger, aber selbst das erhielt am Ende ein ''gut''.

Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Trekking-Räder.

Trekking-Fahrräder

Trekkingräder sind ideale Universalräder für sportlich aktive Fahrradfahrer. Die derzeit populären Räder verknüpfen nämlich Vorzüge eines Mountain-/Cross-, City- und Tourenbikes. Dadurch sind sie sowohl alltags- wie freizeittauglich, stabil genug konstruiert für gelegentliche Ausflüge ins Gelände und bieten bei längeren Touren oder Reisen viel Fahrkomfort. Der Markt für Fahrräder hat sich in den letzten Jahren extrem ausdifferenziert. Gegen diesen Trend zum Spezialfahrrad setzt sich bei den Herstellern vor allem für den Massenmarkt immer mehr ein gegenläufiger Trend zum Fahrrad mit mehreren Funktionalitäten durch. Zu ihnen gehören auch die Trekking-Räder, die Vorzüge des City-, des Touren- und des Mountain-/Crossbikes miteinander zu einem alltagstauglichen Universalrad für mehrere Gelegenheiten verbinden. So sind Trekkingräder um einiges leichter und schlanker gebaut als Mountainbikes, dennoch in der Rahmenkonstruktion sehr robust und bis zu einem gewissen Grad auch geländetauglich - unbefestigte Schotterstraßen oder Waldwege zum Beispiel sowie einfaches Gelände halten sie ohne Schäden und Probleme aus. Mit den Cityrädern wiederum haben sie die bequeme, ergonomische Sitzposition gemein, so dass sie sich auch zum Cruisen oder Einkaufen in der Stadt eignen. Aufgrund ihrer Stabilität und (mehreren) Gepäckträgern schließlich sind sie auch ideale Begleiter auf längeren Reisen beziehungswiese Touren mit viel Gepäck. Bei soviel Universaltalent muss der Käufer natürlich mit gewissen Kompromissen gegenüber den Spezialrädern rechnen. Ein hochwertig verarbeitetes Qualitäts-Trekkingrad wird jedoch das Gros der sportlich aktiven Fahrradfahrer in der Regel mehr als zufrieden stellen. Die daher sehr populären gewordenen Räder sind in der überwiegenden Mehrzahl mit einer Bereifung von 28 Zoll ausgestattet, die Profilreifen bieten jedoch im Hinblick auf Tourenfahrten einen relativ geringen Rollwiderstand. Details wie Kettenschutz, Lichtanlage oder Schutzblech dienen der Alltagssicherheit, eine 21- bis 27-Gang-Schaltung mit extra großem Übersetzungsbereich wiederum erhöht die Flexibilität und Komponenten wie Federgabel, gerader Lenker und starke Bremsen schließlich sind für eine komfortable Fahrweise verantwortlich.