Stärken
Schwächen
Wer Musik in mehreren Räumen hören möchte, ohne Kabel durch die Wohnung zu ziehen, kommt an Sonos kaum vorbei. Der US-Hersteller gilt als Pionier der drahtlosen Multiroom-Audiosysteme und hat mit seinen Lautsprechern einen eigenen Standard geprägt. Doch inzwischen ist der Markt gewachsen – und auch Sonos selbst hat turbulente Zeiten hinter sich.
Sonos Play: Der erste tragbare Sonos-Lautsprecher mit wechselbarem Akku, Powerbank-Funktion und voller Multiroom-Integration – für drinnen und draußen. (Bildquelle: amazon.de)
Wie urteilen Fachmagazine über Sonos-Lautsprecher?
Sonos-Modelle tauchen regelmäßig in Tests von Fachmagazinen auf – sowohl als Einzeltest als auch im Vergleich mit Konkurrenten. Als wichtigstes Kriterium gilt der Klang: Wie laut lässt sich aufdrehen, ohne dass Verzerrungen auftreten? Klingt der Lautsprecher transparent und satt oder eher blechern und bassarm? Daneben prüfen die Tester Bedienung und App, Streaming-Kompatibilität sowie die Multiroom-Funktionen. Je mehr Streaming-Dienste unterstützt werden und je reibungsloser die Einrichtung läuft, desto besser die Bewertung.Was ist Sonos-Multiroom?
Dahinter verbirgt sich eine Technik, die verschiedene Lautsprecher drahtlos zu einem Musiknetzwerk vereint. Die Lautsprecher beschallen entweder im Verbund verschiedene Räume, lassen sich zu Stereo-Paaren verknüpfen oder im Surroundmodus betreiben. Das System lässt sich schrittweise erweitern. Neben klassischen Sonos-Boxen lassen sich auch andere Sonos-Produkte integrieren, etwa Soundbars oder Streaming-Verstärker, die auch herstellerfremde Lautsprecher ins System einbinden. Ansonsten bleibt Sonos-Multiroom weitgehend auf das eigene Ökosystem beschränkt. Eine Ausnahme bildet die Kooperation mit Ikea: Unter der Marke Symfonisk sind mehrere kompatible Lautsprecher erhältlich, darunter Regal- und Bodenlampen-Modelle.
Das ungewöhnliche Gehäuse des Era 300 mit seitlich und nach oben abstrahlenden Treibern ist kein Zufall – es sorgt für den 360-Grad-Raumklang, den Dolby Atmos verspricht. (Bildquelle: amazon.de)
Wie funktioniert das Sonos-Netzwerk?
Sonos-Lautsprecher besitzen in der Regel einen LAN-Anschluss, dennoch ist ein reiner Kabelbetrieb nicht vorgesehen. Wer auf Sonos setzt, betreibt stets ein drahtloses System – das auf zwei Arten eingerichtet werden kann: Entweder binden Sie alle Lautsprecher direkt ins vorhandene WLAN ein, oder Sie docken ein einzelnes Sonos-Gerät per LAN-Kabel an den Router an und erzeugen so ein eigenes Sonos-Netz, in das sich weitere Lautsprecher drahtlos einwählen. Die zweite Methode empfiehlt sich, wenn einzelne Räume außer WLAN-Reichweite liegen – denn das Netz breitet sich mit jedem weiteren Lautsprecher aus und ist zudem weniger anfällig für Störungen durch andere WLAN-Geräte.Sonos: Marktführer mit Schwächen
Für Multiroom-Verbindungen hat Sonos entscheidende Pionierarbeit geleistet – doch inzwischen holen Konkurrenten auf. Kritisiert wird vor allem, dass das System wenige Schnittstellen nach außen bietet und stark auf das eigene Ökosystem setzt. Bluetooth etwa ist zwar inzwischen bei mehreren Modellen an Bord (u. a. Era 100, Era 300, Move 2, Roam 2), fehlt aber weiterhin bei stationären Geräten wie dem Five. Die Einrichtung gilt als unkompliziert, die Auswahl an Streaming-Diensten als besonders groß – Spotify, Apple Music, Amazon Music, Deezer, TuneIn und viele weitere sind eingebunden. Klanglich nehmen sich die verschiedenen Multiroom-Systeme nicht viel. Grundsätzlich gilt: Den Sound einer hochwertigen HiFi-Anlage werden Sie mit Multiroom-Boxen kaum überbieten, während eine Anlage niemals die Flexibilität eines Multiroom-Systems erreicht.
Sonos Era 100 SL als Stereopaar auf optionalen Standfüßen: Der kompakte WLAN-Lautsprecher ohne Mikrofon fügt sich wohnraumfreundlich ins Sonos-Multiroom-System ein. (Bildquelle: amazon.de)
App-Krise 2024 und neues Management
Ein neues App-Design, das Sonos im Mai 2024 ausrollte, sorgte für massiven Ärger: Zahlreiche Funktionen fehlten oder funktionierten nicht zuverlässig, darunter die Musikbibliothek und das Hinzufügen von Geräten. Die Kritik der Nutzer war so heftig, dass CEO Patrick Spence im Januar 2025 zurücktreten musste. Unter dem neuen CEO Tom Conrad besinnt sich das Unternehmen wieder auf sein Kerngeschäft. Die App wurde seitdem schrittweise verbessert, gilt aber noch immer als nicht vollständig wiederhergestellt. Für Kaufinteressierte ist das ein relevanter Punkt: Das Sonos-System funktioniert ausschließlich über die App – wer eine zuverlässige, intuitive Steuerung erwartet, sollte aktuelle Nutzerbewertungen im App Store prüfen.Konto-Pflicht und Datenschutz
Wer Sonos nutzt, braucht zwingend ein Nutzerkonto – ohne Account lassen sich die Lautsprecher weder einrichten noch aktualisieren. Das ist für datenschutzbewusste Nutzer ein Minuspunkt: Sonos sammelt verschiedene Nutzungsdaten, darunter IP-Adresse, verwendete Streaming-Dienste und Systemkonfiguration. Wie mit diesen Daten umgegangen wird, ist in der Datenschutzerklärung des Unternehmens geregelt – es lohnt sich, diese vor dem Kauf zu lesen.Die besten Sonos-Lautsprecher mit AirPlay 2
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