Einschätzung unserer Autoren
IBM/Lenovo ThinkPad Edge 13 (665D817)
Gute Modellpflege
Ein weiteres Plus in puncto Modellpflege bildet der eSATA-Port, der dem Nutzer schnelle Datentransfers garantiert, wenn entsprechende externe Festplatten angeschlossen werden. Damit aber noch nicht genug der Aufwertung, denn auch beim Prozessor und bei der Festplatte wurde nachgebessert. Letztere wurde von 320 GByte auf eine schnelldrehende (7.200 RPM) 500 GByte aufgestockt und vormalige AMD Turion X2 Neo K/L625 durch einen schnelleren Neo K685 mit 1,8 GHz ersetzt. Am Gewicht von 1.775 Gramm und der erstklassigen Verarbeitung hat sich nichts geändert. Die matten Oberflächen sind sehr griffig und machen gemeinsam mit dem stabilen Chassis und den Vollmetallscharnieren einen ausgezeichneten Eindruck. Wie bei vielen anderen matten Panels zeigt auch dieses 13,3 Zoll große eine Schwäche in der Helligkeit – ledig 200 cd/m²konnten als Mittelwert bemerkt werden. Beim Außeneinsatz sollte man direkt Sonneneinstrahlung vermeiden, wenn man den mit 1.366 x768 Bildpunkten aufgelösten Desktop noch erkennen will. Da die neue Turion II CPU bereits im 45-nm-Prozess gefertigt wird, konnte trotz der Takterhöhung der Stromverbrauch gesenkt werden. Die Radeon HD 4225 Grafikeinheit ermöglicht zwar gute Multimedia-Darstellungen, jedoch zum Spielen reicht es nur in grober Auflösung (640 x 480 Pixel) aus, was aber keine Spaß bereiten kann.
Der insgesamt gesenkte Energieverbrauch des 13er Edge Subnotebooks führt zu 5,5 Stunden Akkulaufzeit im WLAN-Betrieb, was eine gute Portion an Mobilität beschert. Zumal die Zeit der Wiederauladung bereits nach 2,5 Stunden beendet ist. So wird nach der Modellpflege das kleine Notebook zum soliden Begleiter, wenn die Ansprüche an Prozessorleistung nicht zu hoch sind.
