3D-Beamer

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Ratgeber zu 3D-ready Beamer

Bilder mit Tiefenwirkung

Dreidimensionale Bilder erobern die Wohnzimmer. Wenn sie trotzdem nicht den ersehnten Realismus bieten, weil das Display des Fernsehers zu klein ist, bleibt der Griff zum 3D-Beamer. Doch nicht jeder Beamer, der als 3D-Beamer beworben wird, verarbeitet die Signale eines 3D-Blu-ray-Players beziehungsweise die eines Computers. Wo liegen die Unterschiede?

Full HD und HDMI 1.4

Heimkinofans, die 3D-Filme im XXL-Format und in optimaler Qualität genießen wollen, brauchen einen 3D-Beamer, der die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln unterstützt. Vor allem Full-HD-Projektoren verarbeiten die aktuellen, im HDMI 1.4-Standard festgelegten 3D-Formate, darunter das bei Blu-ray-Playern übliche Frame-Packing-Format. Gleichzeitig steuern sie die für den 3D-Effekt unerlässlichen Shutterbrillen, und zwar über ein Synchronisationssignal, das üblicherweise per Infrarot übertragen wird. Durch die Shutterbrillen geht relativ viel von der eigentlichen Lichtleistung verloren, was vor allem bei Full-HD-Beamern mit LCoS-Technik und Shutterbrillen nachteilig sein kann: LCoS-Beamer erzeugen relativ wenig Licht, deshalb darf man im 3D-Betrieb keine übermäßig hellen Bilder erwarten. Ausnahmen wie der LG Electronics CF3D, der zwei Lampen und zwei LCoS-Projektionseinheiten an Bord hat und nicht mit Shutterbrillen, sondern mit Polfiterbrillen arbeitet, bestätigen die Regel. Allerdings schlägt das Modell – wie viele andere Full-HD-Beamer auch - mit mehreren tausend Euro zu Buche. Mit den 120 Hertz-Signalen einer Grafikkarte kommen die meisten Full-HD-Beamer trotzdem nicht zurecht.

DLP als Alternative

Wer auf die volle HD-Auflösung verzichten kann und stattdessen einen Beamer sucht, der die 120-Hertz-Signale einer Grafikkarte verarbeitet, ist mit einem DLP-Projektor gut beraten, etwa mit dem Acer H5360 oder dem baugleichen und noch etwas günstigeren eMachines V700. Hier liegt die native Auflösung bei 1280 x 720 Pixeln. 3D-fähige DLP-Beamer eignen sich nicht nur für stereoskopische 3D-Spiele, sondern auch für 3D-Blu-ray-Filme, die der entsprechend ausgerüstete Computer mit 120 Hertz ausgibt. Filmfans, die den DLP-Projektor auch ohne Computer mit den Signalen eines 3D-Blu-ray-Players versorgen wollen, entscheiden sich entweder für den mit einem HDMI 1.4-Eingang bestückten Acer X1340WH oder das Full-HD-Modell Acer P1500 beziehungsweise für einen anderen 3D-fähigen DLP-Projektor und zusätzliche Hardware in Form eines kompakten Konverters. Einen solchen Konverter hat Optoma im Programm: Der 3D-XL wandelt das Signal einer Blu-ray in ein 120 Hertz-Signal, damit man es mit einem der relativ günstigen DLP-Beamer ohne HDMI 1.4 anschauen kann. Für den 3D-Effekt benötigt man außerdem eine Shutterbrille, die das DLP-Link-Verfahren unterstützt. Beim DLP-Link-Verfahren werden Beamer und Brille über einen weißen Blitz synchronisiert, der zwischen den einzelnen Bildern eingeblendet wird.

Autor: Jens

Produktwissen und weitere Tests zu 3D-Projektoren

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3D-fähige Beamer

Ein 3D-Beamer bringt die dritte Dimension ins Wohnzimmer. Bislang werden solche Geräte vor allem bei Spielen und wissenschaftlichen Anwendungen eingesetzt, ein Computer samt passender Grafikkarte ist hier unerlässlich. Full-HD-Heimkinoprojektoren, die auch 3D-Blu-rays abspielen können, sind zur Zeit noch selten. Für die meisten der als „3D-ready“ bezeichneten Projektoren braucht man einen Computer mit Quad-Puffer-Grafikkarte und 120-Hertz-Signalausgang. Außerdem ist eine Shutterbrille unerlässlich. In der Regel muss die Brille das DLP-Link-Verfahren unterstützen, bei dem die stereoskopischen Halbbilder über einen weißen Blitz mit der Brille synchronisiert werden. Ein separater Emitter in Form eines Infrarotsenders, der bei fast allen 3D-fähigen Fernsehern eingesetzt wird, ist in diesem Fall nicht notwendig. DLP-Projektsysteme eignen sich besonders gut für 3D-Projektionen, denn sie erreichen eine vergleichsweise hohe Geschwindigkeit, was die Gefahr von Nachzieheffekten minimiert. Heimkinoprojektoren mit Full-HD-Auflösung, die neben den 120-Hertz-Signalen einer Grafikkarte auch 3D-Signale von einem 3D-fähigen Blu-ray-Player verarbeiten und entsprechende Raumbilder erzeugen, sind zur Zeit noch selten und entsprechend teuer. Zu den ersten Vertretern dieser Gattung zählen der Sony VPL-VW90ES und der LG Electronics CF3D, die beide mit etwa 10.000 Euro gehandelt werden. Anstelle einer aktiven Shutterbrille braucht man für den LG eine passive Polarisationsbrille und außerdem eine Leinwand mit spezieller Beschichtung. Noch ist das Angebot übersichtlich, in naher Zukunft dürfte sich das ändern. Schließlich liegt der Vorteil eines 3D-fähigen Projektors auf der Hand: Die Geräte erzeugen besonders große und demzufolge realistischere Raumbilder.