Studioaufnahmen, Videovertonung oder Podcasts: Die Wahl des Mikrofons orientiert sich immer am konkreten Einsatzzweck. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Mikros am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

953 Tests 258.200 Meinungen

Die besten Mikros

1-20 von 964 Ergebnissen
  • Rode Microphones VideoMic NTG

    • Sehr gut

      1,2

    • 2  Tests

      586  Meinungen

    Mikrofon im Test: VideoMic NTG von Rode Microphones, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    1

  • Rode Microphones Wireless Go II

    • Sehr gut

      1,2

    • 2  Tests

      270  Meinungen

    Mikrofon im Test: Wireless Go II von Rode Microphones, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    2

  • Shure MV7

    • Sehr gut

      1,2

    • 4  Tests

      3  Meinungen

    Mikrofon im Test: MV7 von Shure, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    3

  • Sontronics Podcast Pro

    • Sehr gut

      1,2

    • 1  Test

      196  Meinungen

    Mikrofon im Test: Podcast Pro von Sontronics, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    4

  • Mackie EM-USB

    • Sehr gut

      1,3

    • 4  Tests

      64  Meinungen

    Mikrofon im Test: EM-USB von Mackie, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    5

  • PreSonus Revelator

    • Sehr gut

      1,3

    • 2  Tests

      72  Meinungen

    Mikrofon im Test: Revelator von PreSonus, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    6

  • Sennheiser MKE 400 (2021)

    • Sehr gut

      1,3

    • 2  Tests

      0  Meinungen

    Mikrofon im Test: MKE 400 (2021) von Sennheiser, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    7

  • Elgato WAVE:1

    • Sehr gut

      1,3

    • 2  Tests

      3667  Meinungen

    Mikrofon im Test: WAVE:1 von Elgato, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    8

  • HyperX Solocast

    • Sehr gut

      1,3

    • 2  Tests

      1138  Meinungen

    Mikrofon im Test: Solocast von HyperX, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    9

  • Sony ECM-W2BT

    • Sehr gut

      1,3

    • 2  Tests

      6  Meinungen

    Mikrofon im Test: ECM-W2BT von Sony, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    10

  • Rode Microphones NT-USB Mini

    • Sehr gut

      1,4

    • 4  Tests

      1938  Meinungen

    Mikrofon im Test: NT-USB Mini von Rode Microphones, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    11

  • Blue Microphones Yeti X World of Warcraft Edition

    • Sehr gut

      1,4

    • 2  Tests

      370  Meinungen

    Mikrofon im Test: Yeti X World of Warcraft Edition von Blue Microphones, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    12

  • Elgato WAVE:3

    • Sehr gut

      1,4

    • 9  Tests

      3667  Meinungen

    Mikrofon im Test: WAVE:3 von Elgato, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    13

  • Razer Seiren Mini

    • Sehr gut

      1,4

    • 2  Tests

      1503  Meinungen

    Mikrofon im Test: Seiren Mini von Razer, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    14

  • HyperX Quadcast S

    • Sehr gut

      1,4

    • 4  Tests

      999+  Meinungen

    Mikrofon im Test: Quadcast S von HyperX, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    15

  • Blue Microphones Yeti X

    • Sehr gut

      1,5

    • 4  Tests

      428  Meinungen

    Mikrofon im Test: Yeti X von Blue Microphones, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    16

  • Maono AU-PM421

    • Sehr gut

      1,5

    • 1  Test

      434  Meinungen

    Mikrofon im Test: AU-PM421 von Maono, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    17

  • Mackie EM-Carbon

    • Sehr gut

      1,5

    • 3  Tests

      16  Meinungen

    Mikrofon im Test: EM-Carbon von Mackie, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    18

  • AKG Lyra

    • Gut

      1,6

    • 4  Tests

      665  Meinungen

    Mikrofon im Test: Lyra von AKG, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    19

  • Sennheiser MKE 200

    • Gut

      1,6

    • 2  Tests

      196  Meinungen

    Mikrofon im Test: MKE 200 von Sennheiser, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    20

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Aus unserem Magazin

Ratgeber: Mikrofone

Viel­sei­tige Auf­nah­me­ta­lente

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. das optimale Mikrofon für alle Lebenslagen gibt es nicht
  2. entscheidend sind Einsatzweck und Richtcharakteristik
  3. Qualität hat ihren Preis, vor allem im Profibereich
  4. technische Daten nur die halbe Wahrheit
  5. wenn möglich: probehören!

Mit Mikrofonen erfassen Sie Gesangsstimmen, akustische Instrumente, Dialoge bei Filmaufnahmen und andere Audiosignale. Doch welches Mikrofon ist optimal? Losgelöst vom Einsatzzweck lässt sich diese Frage nicht beantworten – die eierlegende Wollmilchsau bleibt auch bei der Mikrofonierung Utopie. Die Frage muss also eher lauten: Welches Mikrofon eignet sich für was am besten?

Großmembran-Kondensatormikro Neumann TLM 102 Neumann-Sound bezahlbar: Attraktiv ist das Großmembran-Kondensatormikrofon TLM 102 auch für den Homerecording-Bereich. (Bildquelle: neumann.com)

Studio, Video, Podcast - welches Mikrofon für welchen Zweck?

Zu den typischen Studio-Mikrofonen zählen die sogenannten Kondensatormikrofone. Ihr Vorteil liegt in der hohen Empfindlichkeit, denn sie nutzen – anders als dynamische Mikrofone, die überall dort eingesetzt werden, wo man mit hohen Schalldruckpegeln zu tun hat (Live-Bühne, laute Instrumente wie Schlagzeug und E-Gitarre) – eine elektrische aufgeladene Membran. Bedeutet auch: Ohne Betriebsspannung geht bei einem Kondensatormikro nichts. Sie wird als sogenannte Phantomspeisung vom Mischpult über das Mikrofonkabel bereitgestellt. Man unterscheidet ferner Großmembran- und Kleinmembran-Mikrofone. Erstere eignen sich vor allem für Gesang und Sprache, letztere für die Aufnahme akustischer Instrumente.
Ambitionierte Videofilmer nutzen externe Mikrofone, die den Schallwandlern in Kameras und Camcordern haushoch überlegen sind. Entfernte Schallquellen fangen Sie als Videofilmer am besten mit einem Richtrohrmikrofon, O-Töne und Umgebungsgeräusche bei Konzerten und größer angelegten Interviews mit einem Stereomikrofon ein. In beiden Fällen handelt es sich üblicherweise um Kondensatormikrofone, wobei einige Varianten von einer Batterie, andere über den XLR-Anschluss professioneller Kameras mit Spannung versorgt werden. Für Interviews aus der Hand empfehlen sich klassische Reportermikrofone. Noch bequemer, wenn auch nicht ganz leicht unter der Kleidung zu verstecken, sind Ansteck- respektive Laveliermikrofone.

USB-Mikrofon Shure MV5-LTG Macht auch optisch eine gute Figur: das Podcast-Mikrofon Shure Motiv MV5 mit USB- und Lightning-Anschluss. (Bildquelle: amazon.de)

Podcasts erfreuen sich wachsener Beliebtheit. Wenn Sie sich selbst an einem Podcast versuchen wollen, ist ein passendes Mikrofon gefragt. Für Einsteiger empfehlen sich Podcastmikrofone wie das Shure Motiv MV5 oder das Audio-Technica AT2020USBi, die per USB mit dem Rechner und im Fall der genannten Modelle zusätzlich per Lighning mit iPhone oder iPad verbunden werden. Über die bei Kondensator-Mikrofonen unerlässliche Betriebsspannung müssen Sie sich keine Sorgen machen, die liefert der USB-Anschluss. Soll das Ganze irgendwann professionalisiert werden, schlägt die Stunde der klassischen Mikrofone. Und zwar in Kombination mit einem Audio-Interface, denn einen USB-Anschluss bieten Profi-Mikrofone in der Regel nicht.

Was hat es mit der Richtcharakteristik eines Mikrofons auf sich?

Wichtig beim Mikrofonkauf ist nicht nur der Einsatzzweck, sondern auch die Richtcharakteristik. Die Richtcharakteristik besagt, aus welcher Richtung Schallereignisse erfasst werden. Mikrofone mit Kugelcharakteristik, etwa das klassische Reportermikrofon, arbeiten omnidirektional, nehmen den Schall also von allen Seiten auf. Neben der Stimme werden demnach auch Umweltgeräusche erfasst. Geht es Ihnen weniger um Umgebungsgeräusche, sondern eher darum, dass Stimmen bei geringem Mikrofonabstand voller und mithin intensiver klingen, was man als Nahbesprechungseffekt bezeichnet, sind Mikrofone mit Nieren-, Supernieren- oder Hypernierencharakteristik vorzuziehen. Mikrofone in Achterform arbeiten bidirektional, also zu zwei Seiten. Die stärkste Richtwirkung haben Mikrofone in Keulenform, die deshalb auch Richtmikrofone genannt werden.

Universal-Micro AKG P120 Gemessen am Preis kann das AKG P120 durchaus überzeugen. (Bildquelle: amazon.de)

Datenblätter oft identisch: Sind teure Mikrofone tatsächlich besser?

Es gibt Großmembran-Kondensatormikrofone für unter 50 Euro und Modelle wie das Neumann TLM 107, die deutlich über 1000 Euro liegen – womit die Spitze längst nicht erreicht ist. Schaut man sich die Angaben der Hersteller an, etwa zum Frequenzgang, scheint es keine großen Unterschiede zwischen Low- und High-Budget-Mikrofonen zu geben, was auch am Messverfahren liegt, denn nicht jeder Hersteller hält sich an die Norm. Es kann also sein, dass die technischen Daten identisch, der Klang aber komplett anders ist. Orientierung bieten die Tests der Fachmagazine, hier lernt man auch: Unsummen müssen Sie nicht ausgeben, grundsätzlich macht sich der Griff zum teureren Modell aber bezahlt, vor allem im Profibereich. Letzten Endes, ob nun billig oder teuer, sollten Sie natürlich selbst entscheiden, was Ihrem persönlichen Hörgeschmack entspricht.

Tech­no­lo­gien und Typen

Mikrofone sind elektroakustische Wandler, die Schallwellen in elektrische Spannungen umsetzen. Je nach Wandlerprinzip unterscheidet man zwischen dynamischen Mikrofonen und Kondensatormikrofonen. Die meisten Kondensatormikrofone nutzen Transistoren, andere Röhren zur Signalverstärkung. Damit die Kaufentscheidung leichter fällt, werden Mikrofone nicht nur nach dem Bauprinzip, sondern außerdem nach Typ und Einsatzzweck unterschieden.

Dynamische Mikrofone

Dynamische Mikrofone machen sich das Induktionsprinzip zunutze: Durch Bewegung erzeugen sie eine Wechselspannung im Magnetfeld. Das funktioniert entweder mit einer an der Membran befestigten Spule (Tauchspulmikrofon) oder direkt mit einer speziellen Membran aus Aluminium (Bändchenmikrofon). Tauchspulenmikrofone sind vergleichsweise einfach aufgebaut und entsprechend robust gegenüber mechanischen Belastungen. Sie verarbeiten hohe Schalldrücke ohne nennenswerte Verzerrungen und finden deshalb vor allem auf der Bühne und dicht an der Schallquelle Verwendung. Bändchenmikrofone zeichnen sich durch einen nahezu linearen Frequenzgang und ein gutes Impulsverhalten aus, allerdings eignen sie sich nicht für die Aufnahme tiefster Frequenzen. Außerdem reagieren Bändchenmikrofone empfindlich auf Erschütterungen.

Kondensator- und Elektretmikrofone

Kondensatormikrofone sind nicht ganz so robust wie Tauchspulenmikrofone. Sie werden wegen der hohen Signalqualität vor allem in professionellen Tonstudios eingesetzt und sind ähnlich empfindlich wie Bändchenmikrofone. Auch hier bewegen die Schallwellen eine Membran. Die Membran ist besonders dünn, elektrisch leitfähig und befindet sich direkt vor einer Metallplatte (der Elektrode). Wenn die Membran schwingt, ändert sich die Kapazität zwischen Membran und Elektrode. Dies verursacht Spannungsschwankungen und folglich ein elektrisches Signal, das mit einem Transistor oder einer Röhre verstärkt wird, wobei man der Röhre einen "wärmeren" Klang nachsagt. Eng verwandt mit den Kondensatormikrofonen sind Elektretmikrofone, die sehr kompakt aufgebaut sind und deshalb auch in Headsets oder Mobiltelefonen eingesetzt werden.

Ob sich ein Mikrofon als Spezialist für Gesangsaufnahmen, für Instrumentenaufnahmen oder doch eher als Richtmikrofon empfiehlt, lässt sich nicht pauschal sagen. Hier sollte man auf die Beschreibung des Herstellers und nicht zuletzt auf die Empfehlungen der einschlägigen Fachmagazine achten.

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