Razer Mäuse Gaming-Mäuse auf hohem Niveau, aber mit unverständlichen Problemen
Stärken
Schwächen
Wie bewerten Fachmagazine Razer Mäuse in ihren Testberichten?
Die Modelle von Razer sind klar auf dem Gaming-Markt ausgerichtet, das zeigen sowohl Ausstattung als auch Designsprache. Auf technischer Seite haben Tester so gut wie nichts zu beanstanden – das gilt gleichermaßen für günstigere wie auch für hochpreisige Mäuse. Razer verbaut stets sehr leistungsstarke und überaus präzise Sensoren, die optimal für Games geeignet sind, bei denen es auf Schnelligkeit und hohe Präzision ankommt. Die Mäuse bieten oft eine gummierte Oberfläche, die einerseits für ausreichend Grip sorgt, sich jedoch andererseits mit der Zeit und durch Einwirkung von Schweiß abnutzen kann. Positiv stechen den Testern auch spezielle Gaming-Features hervor: Viele Modelle kommen mit programmierbaren Sondertasten und RGB-Beleuchtungen sind oft mit passenden Mauspads synchronisierbar. Auch in Sachen Langlebigkeit zeigt sich Razer nicht die Blöße. Die verbauten Switches machen in allen Testberichten einen soliden und robusten Eindruck, weshalb es nicht selten vorkommt, dass Razer-Mäuse an der Spitze einer Bestenliste anzutreffen sind. Von anderen großen Herstellern wie Logitech oder den Gaming-Spezialisten von SteelSeries kann sich Razer in technischer Hinsicht kaum abheben, einzig das eigene Markendesign sowie die hauseigene RGB-Synchronisation Chroma zeichnen Razer in Sachen Gaming-Mäusen aus. Hin und wieder wird in Tests jedoch moniert, dass die Mäuse zu leicht sind. Da man zusätzliche Gewichtsanpassungen zudem vergeblich sucht, kann das für Turnierspieler, die ihre Maus optimal an ihre Gewohnheiten anpassen wollen, schnell problematisch werden.
Kann man die Profile der Maus auch an fremden Computern nutzen?
Razer setzt bei vielen Mäusen auf einen intern verbauten Festspeicher, welcher dazu gedacht ist, Makro-Programmierungen für Sondertasten oder ganze voreingestellte Spiel-Profile lokal auf der Maus abzuspeichern. Das hat den großen Vorteil, dass man bei einem anstehenden Turnier nicht auf den eigenen Rechner angewiesen ist, um seine zuvor festgelegten Einstellungen nutzen zu können. Diese sind auf der Maus abgelegt und von jedem beliebigen Computer aus abrufbar – ohne zuvor separate Software installiert haben zu müssen.
Muss man sich für die Software unbedingt registrieren?
Um eine aktuelle Razer-Maus in vollem Umfang – also mit allen Funktionen – nutzen zu können, ist es zwingend erforderlich, die Maus online zu registrieren und sich einen Benutzeraccount in der Razer-Software zu erstellen. Dort werden per Cloud-Dienst Profile abgelegt und Treiber zum Download bereitgestellt. Das kann einerseits praktisch sein, sollten die Razer-Server jedoch offline sein, besteht keine Möglichkeit, Gaming-Funktionen zu nutzen oder die Maus erstmalig einzurichten. In einem solchen Fall bleibt die Maus zwar prinzipiell nutzbar, allerdings kann man weder auf Profile zugreifen noch Tastenbelegungen wählen. Das ist sehr ärgerlich und es ist äußerst fragwürdig, weshalb ein derartiger Online-Zwang für Peripheriegeräte gefordert wird.























