Wiko Smartphones (Handys)

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Infos zur Kategorie

Erschwingliche Modelle für die breite Masse

Stärken

  1. preiswerter Einstieg in die Smartphone-Welt
  2. zunehmend gute Selfie-Kameras
  3. akzeptieren stets Speicherkarten

Schwächen

  1. Displays häufig schlecht im Sonnenlicht ablesbar
  2. für anspruchsvolle Apps und Spiele oft zu wenig Power
  3. nur mittelmäßige Ausdauer

Das Display im Vergleich: Bessere Darstellung in der Full-HD-Klasse

Wiko Wim Über das Design kann man streiten, das nahezu randlose Display weiß aber zu überzeugen: Wiko Wim. (Quelle: wikomobile.com)

Mit Ausnahme ganz weniger Spitzenmodelle sind Wiko-Handys durchweg mit IPS-Panels ausgestattet. Diese zeichnen sich im Allgemeinen durch schwächere Kontraste und auch blassere Farben aus als AMOLED-Bildschirme, wirken in der Darstellung aber natürlicher und besitzen gute Seitenblickwinkel. Eigentlich. In Tests wird aber vor allem bei Wikos preiswerten Einsteigermodellen bis 150 Euro eine erstaunlich große Vielfalt beobachtet – nicht immer zugunsten des Nutzers. Denn offensichtlich werden aus Kostengründen auch gerne mal schlechtere Komponenten verbaut. Das schadet massiv der Gesamtnote, denn in Testmagazinen macht die Display-Note einen großen Anteil am Gesamtergebnis aus.

Bei so manchem Gerät flachen Kontraste schon bei leicht schrägem Blickwinkel deutlich ab, die Farben wirken verfälscht. Darüber hinaus ist ein häufiges Problem die geringe Leuchtkraft der Panele, was die Lesbarkeit im Sonnenlicht zusätzlich einschränkt. Außerdem setzt Wiko häufig auf die einfache HD-Auflösung, wodurch ab etwa 5,2 Zoll Bilddiagonale Abstriche bei der Bildschärfe gemacht werden müssen. Es wäre aber unfair, dies zu verallgemeinern, denn Wiko besitzt in der gleichen Preisklasse durchaus auch Modelle mit guter Bildqualität, die vor allem durch schöne Farben und überraschend gute Kontraste überzeugen können. Ein Tipp ist es, bei Wiko ein Modell mit Full-HD-Auflösung zu erwerben – die erzielen in Tests durchweg hervorragende Display-Noten.

Die Wiko-Smartphones mit dem schärfstem Display:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Wiko WIM Lite Gut (2,0)
2 Wiko U-Feel Prime Gut (2,2)
3 Wiko Wim Gut (1,9)

Die Kamera: Es wird vor allem an der Selfie-Qualität geschraubt

Die Frontkamera-Note der Produktauswertung auf testberichte.de Bei der Selfie-Kamera überrascht Wiko zunehmend positiv. (Quelle: testberichte.de)

Während bei neueren Modellen das Display durchaus überzeugen kann, ist die Kamera stets das Sorgenkind von Wiko-Handys. Die Fotoqualität der Hauptkamera schafft es in Testberichten nie aus der Mittelmäßigkeit heraus, nicht einmal bei den Topmodellen mit Spezialfeatures wie einer Doppelkamera. Die Schärfe der Bilder ist dabei weniger das Problem, vielmehr werden Abstriche bei der Dynamik zwischen hellen und dunklen Bildflächen sowie beim oft zu langsamen Autofokus moniert. Auch blasse Farben sind ein typisches Wiko-Problem.

Bilder bei schlechtem Licht können angesichts dessen eigentlich nur noch schlechter ausfallen. Und tatsächlich steht hier am Ende eines Testverfahrens enttäuschend oft ein „dürftig“ auf dem Papier. Dahinter verbergen sich ein sprunghaft ansteigendes Bildrauschen und Schwierigkeiten, überhaupt ein scharfes Foto zu erzielen. Denn bei Dunkelheit macht es der langsame Autofokus noch schwerer, ein Motiv vernünftig einzufangen. Positives gibt es dagegen von der Frontkamera zu berichten: Ältere Modelle verharren zwar ebenfalls in der Mittelmäßigkeit, bei neueren Geräten ist aber eine spürbar ansteigende Fotoqualität der Selfie-Kamera zu erkennen. Das liegt daran, dass Wiko begonnen hat, hochauflösende Kameras und sogar Frontblitze zu verbauen. Hier beginnt das Unternehmen, sich über die graue Masse zu erheben.

Wiko-Handys mit guter Frontkamera:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Wiko View Prime Gut (2,5)
2 Wiko Wim Gut (1,9)
3 Wiko WIM Lite Gut (2,0)

Die Leistung bewertet: Für den Alltag ausreichend, für Spieler zu wenig

Von den jeweils ein, zwei Topmodellen abgesehen bewegen sich Wiko-Smartphones auf einem sehr einfachen Leistungsniveau, das spürbar unter dem Marktschnitt liegt. Bei alltäglichen Anwendungen wie WhatsApp, Nachrichten- oder Wetter-Apps wird das kaum zu bemerken sein, doch spätestens bei grafisch ansprechenderen Spielen müssen die Grafikeinstellungen runtergeschraubt werden. Auch die Schnelligkeit beim Browsen wird in Nutzermeinungen vielfach kritisiert – gerade bei großen Websites ruckelt es schnell mal.

Hinsichtlich des Speicherplatzes sieht es etwas besser aus. Zwar ist Wiko auch in dieser Hinsicht nicht gerade freigiebig, gleichwohl bieten die meisten Modelle zumindest eine klassenübliche Speicherausstattung. Positiv sticht hervor, dass alle Wikos über einen Steckplatz für microSD-Karten verfügen. Zumindest für die eigenen Dokumente und die Musik- oder Filmmediathek ist also genügend Platz vorhanden. Testmagazine werten dies als kleinen Bonus, weshalb auch Einsteigergeräte mit einem eher dürftigen internen Speicher noch den Sprung in die Notenmittelklasse schaffen.

Die Wiko-Smartphones mit dem größten Speicher:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Wiko Wim Gut (1,9)
2 Wiko View Prime Gut (2,5)
3 Wiko View 2 Pro

Der Akku im Test: Verhaltene Ausdauer und selten austauschbar

Wiko-Akku auf Amazon Ist der Akku austauschbar, trägt er das markante Schriftlogo des Herstellers. (Quelle: Amazon.de)

Insgesamt betrachtet legt die Ausdauer moderner Smartphones zu. Bei Wiko kann man diesen Trend leider bislang aber noch nicht beobachten. Quer durch das Sortiment verharren die Geräte bei eher mittelmäßigen Laufzeiten – sie bringen einen über einen Tag der intensiven Nutzung, bei dezenter WhatsApp-Nutzung sind auch mal anderthalb Tage möglich. Mehr aber auch nicht. Das Problem ist, dass Wiko den Akku an die restliche Ausstattung anpasst. Es gibt also keinen Ausdauervorteil durch den geringeren Stromverbrauch wie bei anderen Einsteiger-Handys.

Hinzu kommt, dass Wiko bei etwa der Hälfte seiner Geräte im Portfolio keinen Wechselakku anbietet. Das heißt, wenn der ohnehin kleine Akku mit der Zeit schwächer wird, kann er nicht einmal ausgetauscht werden – was in der Regel den Neukauf eines Gerätes zur Folge hat. Schade ist, dass dies insbesondere auch die wenigen Oberklassemodelle betrifft, weshalb diese es trotz ordentlicher Ausdauer nie in Topregionen der Testmagazine schaffen.

Die ausdauernsten Wiko-Smartphones:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Wiko View Max
2 Wiko Wim Gut (1,9)
3 Wiko WIM Lite Gut (2,0)

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests

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Samsung Omnia HD LetsGoMobile 11/2009 - Hoch auflösende Digitalkameras sind bei Mobiltelefonen heutzutage keine Ausnahme mehr. Was vor einigen Jahren mit integrierten VGA-Kameras begann und damals als sehr innovativ empfunden wurde, das sind heutzutage Handys, die eine 8,0- oder sogar 12,0-Megapixel-Digitalkamera an Bord haben. Allerdings sind immer noch qualitative Unterschiede festzustellen. Da die Priorität von jeher auf die Fotokameras ausgerichtet war, ist die Videofunktion ein wenig in Vergessenheit geraten. Beim Samsung HD wird hingegen gerade dieser Aspekt betont. Die Erweiterung um HD richtet sich auf die Videoqualität. High Definition-Videos gibt es in einer Reihe von Formen, nämlich 720p (1280x720) und 1080p/1080i (1920x1080). Die zuletzt genannte Variante heißt Full-HD, sie verfügt über die maximale Auflösung. Allerdings erfordert diese hohe Videoqualität natürlich eine größere Speicherkapazität, die Blu-Ray Disk ist ein Beispiel dafür. Das Samsung i8910 bietet die Möglichkeit dazu, HD-Videos mit einer maximalen Auflösung von 1280x720 aufzunehmen. Ein Film von 40 Sekunden ist daher schnell etwa 50 MB groß. Auf diese Weise führt man nicht nur eine Digitalkamera, sondern auch immer einen regelrechten Camcorder mit sich. Es wurden die Kriterien Benutzerfreundlichkeit, Design, Leistung und Eigenschaften getestet.

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