In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer Kompakt und kabellos
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Verbindung zum Abspielgerät erfolgt kabellos per Bluetooth
- Kompakte Bauweise macht sie zum idealen Begleiter für unterwegs
- Zahlreiche Modelle sind gezielt auf Sport und Bewegung ausgerichtet
- Als True-Wireless-Variante komplett ohne jegliche Kabel erhältlich
- Akkulaufzeit variiert je nach Hersteller und Modell
- Passiver Betrieb per Kabel ist nur bei wenigen Modellen möglich
Wie werden Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer getestet?
Neben den bekannten Aspekten, die auch kabelgebundene Kopfhörer betreffen – wie Materialwahl, Verarbeitung, Bedienung, Passform und Klang – legen Tests von Bluetooth-Kopfhörern vor allem Wert auf Funkstabilität und Akkulaufzeit . Denn wenn der Akku leer ist, funktionieren Bluetooth-Kopfhörer nicht mehr. Modelle wie Sennheisers IE 100 Pro Wireless oder Shures SE215-BT1, die neben Bluetooth auch mit Kabel betrieben werden können, sind im In-Ear-Bereich eher selten zu finden. Die klassischen Bluetooth-In-Ears bieten im Test meistens eine besonders lange Laufzeit, während die kleinen True-Wireless-Kopfhörer oft nur drei bis vier Stunden durchhalten. Dafür sind sie mit einer kompakten Ladebox ausgestattet, die mehrfaches Nachladen ermöglicht.
Untersucht Stiftung Warentest ebenfalls In-Ear-Kopfhörer?
Auch Stiftung Warentest hat In-Ear-Modelle geprüft. In einem ausführlichen Vergleichstest wurden 18 Kopfhörer getestet – davon jeweils neun mit Kabel und neun komplett kabellos . Unter den getesteten Geräten fanden sich auch die Apple AirPods, die nicht tief im Gehörgang sitzen, sondern bequem außen getragen werden.
In der Kabel-Kategorie setzte sich der Bose SoundSport Wireless durch, während im Segment der True-Wireless-In-Ears die AirPods zusammen mit den Bose SoundSport Free Wireless führend waren. Stiftung Warentest bewertet neben der Klangqualität auch Störeinflüsse, Tragekomfort, Handhabung, Bluetooth-Features einschließlich Akku, Verarbeitung und Schadstofffreiheit.
Was zeichnet Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer besonders aus? Welche Modelle bieten Noise Cancelling?
Kabel, die stören und leicht kaputtgehen können, sind heute überflüssig: Over-Ear-, On-Ear- und In-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth-Technik verbinden Smartphones, Tablets, mobile Audioplayer und weitere Abspielgeräte völlig kabellos. Die Funkmodule sind mittlerweile so klein, dass sie auch in In-Ear-Kopfhörer passen – zusammen mit Akku, Verstärker und den notwendigen Lautsprechern für den Sound. Außerdem verfügen sie über ein integriertes Bedienelement mit Mikrofon zum Freisprechen , das entweder im Kabel oder direkt im Ohrhörer eingebaut ist, wie es bei True-Wireless-Modellen üblich ist, die gänzlich ohne Kabel auskommen. Die Technologie für aktives Noise Cancelling (ANC) benötigt mehr Bausteine, weshalb diese Funktion bei In-Ear-Kopfhörern bisher seltener und meist nur bei höherwertigen Modellen verbaut wird.
Wie steht es mit der Klangqualität von Bluetooth-Kopfhörern?
Für die Übertragung verwendet Bluetooth meist den SBC-Codec (Low Complexity Subband Codec), der verlustbehaftet ist und daher die Klangtreue beeinträchtigen kann. Fortschrittlichere Modelle unterstützen AAC und können diese Daten ohne weitere Komprimierung verarbeiten.
Hersteller werben zudem immer öfter mit aptX. Dieser Codec ermöglicht bei gleicher Bandbreite eine höhere Datenrate, was eine fast verlustfreie Übertragung erlaubt – vorausgesetzt, das Wiedergabegerät unterstützt ebenfalls aptX. Die verbesserte aptX HD-Version mit höherer Samplingrate und noch geringerem Datenverlust ist bislang nur selten zu finden, zum Beispiel in der Beyerdynamic Xelento Wireless oder dem Nura NuraLoop. Viele Hi-Res-Musikplayer und Android-Smartphones ab Version 8.0 bieten diesen erweiterten Standard. Weitere Details zu Bluetooth-Codecs finden Sie in unserem Magazinartikel.
Mehr Bewegungsfreiheit beim Sport: Sind In-Ear- oder On-Ear-Kopfhörer besser geeignet?
Sportbegeisterte und Fitnessfreunde setzen auf Bluetooth-In-Ears, da sie leichter sind und weniger zum Schwitzen führen als aufliegende oder ohrumschließende Modelle . Noch mehr Bewegungsfreiheit bieten dabei kabellose Varianten. Wichtig bei beiden Typen: Sitzen die Ohrstöpsel sicher und fest im Gehörgang , was auch den Klang verbessert, sind Modelle mit Ohrbügeln, Schlaufen außen oder Haken sowie Flügeln im Ohr besonders zu empfehlen. Praktisch für den Sport ist zudem, wenn Bluetooth-In-Ears über NFC (Near Field Communication) verfügen. So lässt sich die Kopplung mit kompatiblen Smartphones per kurzem Antippen sehr bequem durchführen.










































