Bluetooth-Kopförer auf Tablet neben Blumentopf (Bildquelle: 8943135 / Pixabay)

Bluetooth-Audio-Codecs: Was ist aptX, AAC oder LDAC?

Per Bluetooth koppeln wir Kopfhörer und Lautsprecher mit unseren Smartphones, ganz ohne Kabel. Für den guten Klang sorgen neben den verbauten Treibern die sogenannten Bluetooth-Codecs. Diese geben an, wie gut die Komprimierung der Audio-Dateien gelingt, sprich: wie gut die Soundqualität ist, die Sie am Ende im Kopfhörer haben. Aber wie genau wirken sich die Codecs eigentlich auf die Klangqualität aus und welche Geräte harmonieren mit welchen Codecs besonders gut? Wir klären auf und stellen Ihnen vier der bekanntesten Codecs vor.

Was bedeutet eigentlich ...

Bitrate, Samplingtiefe, Latenz: Die Begriffe klingen alle schon ziemlich technisch. Für einen besseren Überblick finden Sie nachstehend eine Liste mit den wichtigsten Begriffen.

BegriffBedeutung
Bluetooth-Profile
  • Kommunikation zwischen den Bluetooth-Geräten
  • Unterstützung von beiden Geräten nötig
  • Bekannteste sind A2DP und AVRCP
  • A2DP sorgt etwa für Stereo-Sound
  • AVRCP erlaubt Bedien-Eingaben („Abspielen“, „Pausieren“ etc.)
Bluetooth-Codec
  • komprimiert die Audiosignale
  • Unterstützung von beiden Geräten nötig
Bitrate / Audio-Bitrate
  • Datenmenge, die pro Sekunde übertragen werden kann
  • i.d.R: Je höher die Bitrate, desto besser die Klangqualität
Samplingtiefe / Bittiefe

Größere Bittiefen ermöglichen:

  • mehr Lautstärke-Abstufungen
  • mehr Dynamik
  • weniger Grundrauschen
Samplingrate / Abtastrate
  • i.d.R: Je höher die Samplingrate, desto detailreicher der Sound
Latenz
  • Verzögerung (zeitlich) zwischen Klangentstehung und Wiedergabe ans Ohr
  • Angabe in Millisekunden

SBC: Der Codec-Grundstandard

Mann mit JBL_LIVE_220BT Kopfhörer im günstigeren Preissegment, wie die Live 220BT von JBL, nutzen häufig den lizenzfreien SBC-Codec. (Bildquelle: jbl.com)

Der SBC (Low Complexity Subband Codec) gehört zum Bluetooth-Profil A2DP und ist in jedem Bluetooth-Gerät vorhanden. Für Hersteller liegt sein großer Vorteil darin, dass er keine Lizenz benötigt und kostenfrei nutzbar ist. Kein Wunder also, dass er gerade bei günstigeren Bluetooth-Produkten als Bluetooth-Audio-Codec angeboten wird.

Die Kodierung geschieht verlustbehaftet und mit einer sehr niedrigen Hardware-Anforderung. Ist die Bit-Rate hoch genug, kann sich der übertragene Klang durchaus hören lassen. Probleme gibt es aber bei der Verbindung: Stehen Hindernisse zwischen Sender und Empfänger oder ist der Empfänger zu schwach, treten Qualitätsverluste auf. Der Bluetooth-Codec SBC ist damit wirklich nur für minimale Nutzungen geeignet. Wollen Sie Funktionen wie Multipairing - also das Verbinden mehrere Bluetooth-Geräte miteinander - nutzen, greifen Sie besser auf einen anderen Codec zurück.

Der SBC-Codec auf einen Blick

BitrateSamplingtiefeSamplingrateLatenz
bis 345 kBit/s16 bit48 kHz170 - 270 ms

Günstige Bluetooth-Kopfhörer mit SBC-Codec:

OneOdio Fusion A70 Fusion A70
  • Sehr gut

    1,3

Xiaomi Redmi AirDots Redmi AirDots
  • Gut

    1,7

JBL LIVE 220BT LIVE 220BT
  • Gut

    2,1

Skullcandy Sesh Sesh
  • Gut

    2,5

Ausstattung
Ausstattung
  • Faltbar
  • Drehbare Ohrmuscheln
  • Verstellbarer Kopfbügel
  • Abnehmbares Kabel
  • Fernbedienung
  • Mikrofon
  • Fernbedienung
  • Mikrofon
  • Wasserabweisend
  • True Wireless
  • Fernbedienung
  • Mikrofon
  • Fernbedienung
  • Mikrofon
  • Wasserabweisend
  • True Wireless
Gewicht
Gewicht 242 g 4,1 g 31 g 59,6 g
Akkulaufzeitinfo
Akkulaufzeitinfo 25 h 4 h 10 h 3 h
Akkulaufzeit (mit Ladecase)
Akkulaufzeit (mit Ladecase) k.A. k.A. k.A. 10 h
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Was sind Bluetooth-Profile?

Kurz gesagt: Bluetooth-Profile regeln die Kommunikation zwischen zwei Bluetooth-Geräten. Diese kann sich auf der Übertragungsebene von Audio-Daten bewegen oder aber die Bedienoptionen umfassen. Zu den bekannteren Profilen zählen „A2DP“ und „AVRCP“.

  • A2DP: Steht für "Advance Distribution Profile" und erlaubt die Übertragung von Stereo-Audio-Daten via Bluetooth.
  • AVRCP: Steht für "Audio/Video Remote Control Profile" und ermöglicht die Fernsteuerung des Audio-Gerätes via Bluetooth.

AAC: Ein reiner iPhone-Codec?

iPhone, Mac und AirPods von Apple Oft ist die Klangqualität per AAC-Codec bei Apple-Produkten am besten. (Bildquelle: pixabay/Hussain Badshah)

Der AAC-Codec (Advanced Audio Coding) ist ein verbesserter Nachfolger des MP3-Formats und wurde von der Moving Picture Group (MPEG) entwickelt. Im Gegensatz zum SBC-Codec ist die Einbindung von AAC kosten- und lizenzpflichtig. Im Gegensatz zu Android-Geräten ist der Codec im Apple-Universum stark verbreitet und ein Standard-Codec bei iPhones. Wieso aber finden sich nur wenige Android-Smartphones, die per Bluetooth AAC unterstützen?

Das Hauptproblem liegt wohl in der teureren Einbindung vom AAC-Codec. Hersteller von Android-Smartphones stehen einem großen Markt gegenüber und greifen lieber auf den günstigeren aptX-Codec zurück. Dieses ist in der Klangqualität für das normale Gehör ebenso gut wie AAC, während sich die Latenz bei beiden Codecs kaum unterscheidet. Apple hat hingegen den Vorteil, dass es innerhalb des iOS-Universums keine Konkurrenz gibt. Stattdessen hebt die Investition in den AAC-Codec das Produkt von Android-Smartphones zusätzlich ab.  

Der AAC-Codec auf einen Blick

BitrateSamplingtiefeSamplingrateLatenz
250 kBit/s16 bit48 kHz< 100 ms

Bluetooth-Kopfhörer mit AAC-Codec im Überblick:

Apple AirPods Max AirPods Max
  • Sehr gut

    1,3

Sennheiser CX 400BT CX 400BT
  • Sehr gut

    1,5

Sony WH-1000XM4 WH-1000XM4
  • Gut

    1,6

Teufel Supreme In Supreme In
  • Gut

    1,8

von 5
Ausstattung
Ausstattung
  • Noise-Cancelling
  • Fernbedienung
  • Mikrofon
  • Austauschbare Ohrpolster
  • Trageerkennung
  • Fernbedienung
  • Mikrofon
  • True Wireless
  • aptX
  • Noise-Cancelling
  • Faltbar
  • Drehbare Ohrmuscheln
  • Einseitige Kabelführung
  • Abnehmbares Kabel
  • Fernbedienung
  • Mikrofon
  • NFC
  • Trageerkennung
  • Fernbedienung
  • Mikrofon
  • Wasserabweisend
  • aptX
Gewicht
Gewicht 384,8 g 6 g 254 g 18 g
Akkulaufzeitinfo
Akkulaufzeitinfo 20 h 7 h 30 h 16 h
Akkulaufzeit (mit Ladecase)
Akkulaufzeit (mit Ladecase) k.A. 20 h k.A. k.A.
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aptX: Codec für Android-Geräte

Logo von Qualcomm Seit 2015 liegen die Lizenzrechte vom Bluetooth-aptX-Codec beim Hersteller Qualcomm. (Bildquelle: wikipedia.org)

Weder Nachfolger eines anderen Codecs noch Implementierung eines Profils: Der aptX-Codec ist das Resultat von Forschungsergebnissen, die in den 80er Jahren an der Queen Universität in Belfast gemacht wurden. 2015 übernahm Qualcomm den Bluetooth-Audio-Codec und lässt sich seine Nutzung seither von den Herstellern per Lizenz bezahlen.

Das Gute: Qualcomm stellt ebenfalls den „Snapdragon“-Prozessor her, der von vielen Android-Smartphones genutzt wird - aptX (Audio Processing Technology) ist damit bei vielen Android-Smartphones bereits integriert. Bei anderen Bluetooth-Geräten wie etwa Bluetooth-Lautsprechern, ist der Codec aber zumeist nur in der gehobenen Preisklasse zu finden.

Ebenso wie SBC oder ACC gehört auch aptX zu den fehlerbehafteten beziehungsweise verlustbehafteten Codecs. Grund dafür liegt in der Datenkomprimierung, durch die die Audio-Dateien weniger Speicherplatz benötigen und schneller Übertragen werden können. Je stärker die Daten komprimiert werden, desto mehr Details gehen verloren - das Lied klingt also weniger umfassend. Seine Vorteile hat der aptX-Codec in der guten Datenkomprimierung (Stichwort: geringe Kompressionsrate), durch die viele Details erhalten bleiben und die sich durch eine verbesserte Soundwiedergabe äußert.

Übrigens: Während iPhones den AAC-Codec standardmäßig unterstützen, wird der aptX-Codec nicht unterstützt. Ein Auge auf diesen Bluetooth-Codec sollten daher vor allem Android-Nutzer haben.

Der aptX-Codec auf einen Blick

BitrateSamplingtiefeSamplingrateLatenz
ca. 352 kBit/s16 bit48 kHzca. 120 ms

Einer ist gut, fünf sind noch besser: aptX-Codecs im Überblick

Besser geht immer, auch beim aptX-Codec. Mit den Weiterentwicklungen verbessert Qualcomm den Codec nicht nur, sondern spezialisiert ihn zusätzlich auf bestimmte Bereiche.

  • aptX HD: Weniger Abbrüche bei der Übertragung und eine noch bessere Klangqualität. aptX HD setzt auf eine 48-kHz-Abtastrate und auf eine 24-Bit-Auflösung.
  • aptX Low Latency: Die Latenz soll geringer sein, die Synchronität zwischen Bild und Ton dadurch besser. Vorteilhaft für Gaming- und Film-Fans.
  • aptX Live: Für Bühnen-Auftritte bei denen die Latenzzeit zwischen Mikrofon und Kopfhörern besonders niedrig sein muss.
  • aptX Adaptive:  Die Kompressionsrate wird je nach Anwendung automatisch angepasst.

Die besten Bluetooth-Lautsprecher mit aptX-Codec:

Teufel Motiv GO Motiv GO
  • Sehr gut

    1,5

Bang & Olufsen BeoSound A1 2nd Gen BeoSound A1 2nd Gen
  • Gut

    2,1

Marshall Kilburn II Kilburn II
  • Sehr gut

    1,4

Anker Soundcore Motion+ Soundcore Motion+
  • Gut

    1,7

Akkueigenschaften
Laufzeit
Laufzeit 16 h 18 h 20 h 12 h
Extras
aptXinfo
aptXinfo vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden
Audioeingang (AUX)
Audioeingang (AUX) vorhanden k.A. vorhanden vorhanden
Powerbankinfo
Powerbankinfo fehlt fehlt fehlt k.A.
USB-Stromversorgung
USB-Stromversorgung fehlt vorhanden fehlt vorhanden
Fernsteuerung der Quelleinfo
Fernsteuerung der Quelleinfo vorhanden k.A. fehlt vorhanden
Stereopairing
Stereopairing fehlt k.A. fehlt vorhanden
Spritzwasserschutz
Spritzwasserschutz vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden
Maße & Gewicht
Gewicht
Gewicht 0,9 kg 0,558 kg 2,5 kg 1,05 kg
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LDAC: Der Bluetooth-Codec von Sony

LDAC-Codec-Logo von Sony Mit Sonys LDAC-Codec lassen sich Audiodateien in Hi-Res wiedergeben. (Bildquelle: wikipedia.org)

Abseits der großen Player werkeln einzelne Hersteller an eigenen Bluetooth-Codecs. Einer davon ist Sony, der mit seinem LDAC-Bluetooth-Codec (Datenübertragungsrate von 990 kBit maximal) die Möglichkeit bietet, Audiodateien in Hi-Res-Auflösung anzuhören. Das bringt natürlich den Vorteil für Sony, dass der Hersteller auf die lizenzierten Codecs wie aptX (HD) in einigen Geräten verzichten kann - ein Beispiel bietet der Over-Ear WH-1000XM4.

Interessant: Seit Android 8.0 gehört der LDAC-Codec zum Android Open Source Projekt und ist auch für andere Hersteller kostenfrei nutzbar. Weit verbreitet ist LDAC für Bluetooth abseits des Sony-Universums dennoch nicht, denn die Nutzung der Decoder-Library lässt sich Sony bezahlen, zudem ist sie an den Hersteller gebunden. Fazit: Wer Musik in besonders hoher Klangqualität über LDAC-Codec genießen will, kommt um Sony-Produkte schlecht herum.

Der LDAC-Codec auf einen Blick

BitrateSamplingtiefeSamplingrateLatenz
990 kBit/s24 bit96 kHz< 150 ms

Die besten Sony-Lautsprecher mit LDAC-Codec:

Sony SRS-XB43 SRS-XB43
  • Sehr gut

    1,0

Sony SRS-XB40 SRS-XB40
  • Gut

    1,8

Sony SRS-XB22 SRS-XB22
  • Gut

    1,9

Sony SRS-XB32 SRS-XB32
  • Gut

    2,4

von 5
Akkueigenschaften
Laufzeit
Laufzeit 24 h 24 h 12 h 24 h
Extras
aptXinfo
aptXinfo fehlt fehlt fehlt fehlt
Audioeingang (AUX)
Audioeingang (AUX) vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden
Powerbankinfo
Powerbankinfo vorhanden vorhanden fehlt vorhanden
USB-Stromversorgung
USB-Stromversorgung vorhanden fehlt vorhanden vorhanden
Fernsteuerung der Quelleinfo
Fernsteuerung der Quelleinfo vorhanden vorhanden k.A. k.A.
Stereopairing
Stereopairing vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden
Spritzwasserschutz
Spritzwasserschutz vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden
Maße & Gewicht
Gewicht
Gewicht 2,95 kg 1,5 kg 0,54 kg 0,9 kg
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Zusammengefasst: Worauf bei Bluetooth-Codecs zu achten ist

iPhone mit Bluetooth-Lautsprecher auf rotem Untergrund Bluetooth-Boxen und -Kopfhörer unterstützen oft mehrere Codecs, um an mehreren Audiogeräten einen guten Klang zu liefern. (Bildquelle: ben don / Pixabay)

Kurz und knapp: Je mehr Sie in ein Bluetooth-Gerät investieren, desto besser wird der Codec sein. Bei „günstigeren“ Codecs wie SBC müssen Sie sich auf eine wenig detallierte Klangqualität einstellen. Zudem sollten Sie beachten, dass es wegen der höheren Latenz zu deutlichen Verschiebungen zwischen Bild und Ton bei der Videowiedergabe kommt. Wer seinen Kopfhörer fürs Fernsehen oder Computerspielen nutzen will, sollte lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehmen.

Eine gute Klangqualität und eine ordentliche Latenz bekommen Sie bei Bluetooth-Codecs wie AAC und aptX - welchen Codec Ihr Bluetooth-Gerät unterstützen sollte, liegt auch daran, ob Sie sich im Android- oder iOS-Ökosystem bewegen. AAC wird hauptsächlich von iPhones unterstützt, aptX hingegen gar nicht. Andersherum werden Sie bei Android-Smartphones kaum auf den AAC-Codec treffen. Geeignet sind die Codecs für Gelegenheitshörer, die einen guten Klang fordern.

Audiophile können in Codecs investieren, die eine Soundqualität in Hi-Res. und eine gute Latenz unterstützen - so etwa wie Sonys LDAC oder aptx HD. Wichtig bei der Anschaffung ist, dass Sie auch einen geeigneten Zuspieler haben. Werden die Audio-Dateien nicht in gehobener Klangqualität angeboten, kann auch der beste Codec nichts daran ändern.

Achten Sie bei der Codec-Wahl immer darauf, welche Codecs Ihr Zuspieler nutzt. Nur wenn beide Geräte den gleichen Codec unterstützen, kann dieser auch umgesetzt werden.

Unser Lesetipp: Dem Original so nah

AAC-Unterstützung und ein gutes Design zeichnen Apples AirPods aus. Wer das iOS-Ökosystem nicht betreten will, aber das Design mag, findet in unserem Artikel zu Apple-AirPods-Alternativen ein gutes Pendant zum Original.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der SBC-Codec?

SBC (Low Complexity Subband Codec) gilt als Standard-Codec, den Sie an so gut wie jedem Bluetooth-Gerät nutzen können. Nachteilhaft gegenüber anderen Bluetooth-Codecs ist, dass die Übertragung leichter abbricht, wenn sich eine Störquelle zwischen den Zuspielern befindet.

Ist AAC oder aptX besser?

Ein wirkliches „besser“ in dem Sinne gibt es zwischen den beiden Codecs nicht. Vielmehr kommt es bei der Klangleistung auf das genutzte Betriebssystem an. Die Codierung bei AAC benötigt viel Leistung, die Android-Smartphones oft nicht stellen können - iPhones hingegen schon. Deswegen klingt Musik per AAC auf iPhones häufig besser. AptX hat sich hingegen zu einem sehr guten Codec für Android-Smartphones gemausert.

Welche Vorteile und Nachteile hat der LDAC-Codec?

Der Codec LDAC wurde vom Hersteller Sony entwickelt. Seine Vorteile liegen in der besonders guten Codierung, die eine Musikwiedergabe in Hi-Res erlaubt und damit für Musikliebhaber geeignet ist. Leider wird der Codec hauptsächlich in Sony-Produkten verwendet. Wollen Sie ihn nutzen, kommen Sie um das Sony-Ökosystem also nicht rum.

Muss ich bei der Codec-Nutzung etwas beachten?

Durchaus: Denn auch wenn Ihnen ein Codec besonders zusagt, kann er nur dann genutzt werden, wenn er von beiden Abspielgeräten unterstützt wird. Bietet beispielsweise Ihr Smartphone einen AAC-Codec an, nicht aber Ihre Bluetooth-Box, können Sie den Codec nicht nutzen.