Ratgeber
Druckerkauf – Grundlagen
Tintenstrahldrucker oder Laser, Stand-alone-Gerät oder Multifunktionsdrucker, oder gar ein Fotodrucker? Wer heutzutage vor dem Kauf eines Druckers steht, hat die Qual der Wahl. Nicht nur, dass das Angebot in den letzten Jahren förmlich explodiert ist. Die Weiterentwicklung einzelner Gerätetypen hat auch einige der früher noch gültigen Faustregeln förmlich pulverisiert. Der folgende Ratgeber stellt die wichtigsten Druckertypen kurz vor und liefert eine erste Orientierung über die Situation am Druckermarkt.
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Pro und Contra Fotodrucker
Gegen die Anschaffung eines Fotodruckers spricht eigentlich nur ein Argument: die Verbrauchskosten. Fotodienstleister „um die Ecke“ oder im Internet locken mit günstigen Angeboten für den Ausdruck eines (Digital-)Fotos zu Cent-Preisen im einstelligen Bereich, mit denen kein aktueller Fotodrucker ernsthaft konkurrieren kann. Für Großaufträge sind diese Dienstleister nach wie vor die erste Wahl, insbesondere dann, wenn der Zeitfaktor keine Rolle spielt.
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Marktübersicht Fotodrucker
Günstige Fotodrucker zum Mitnahmepreis von 100-150 Euro haben Konjunktur. Das Spezialgebiet der Geräte sind Fotos im Format 10 x 15 oder 9 x 13 Zentimeter) für unterwegs. Die manchmal wie die Selphy-Modelle von Canon bunt-peppig designten Geräte beziehen ihre Energie häufig aus einem Akku und sind daher mobil einsetzbar. PictBridge-Anschluss (herstellerübergreifende Schnittstelle für Digitalkameras), Speicherkartenleser und Display machen den Druck unabhängig von einem PC. Größter Nachteil der mobilen Fotodrucker: Die Fotos sind relativ teurer und können nicht immer mit der Qualität von Laborabzügen konkurrieren.
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Thermo-/Tintendrucker
Das Gros der Fotodrucker – und auch die Verbraucher – setzen auf die Tintenstrahltechnik. Tintenstrahler sprühen die Farben gezielt auf das Papier, wobei die Technik mittlerweile als ausgefeilt gelten kann. Kleine Tintentröpfchen unter 2 Picoliter, eine hohe Auflösung von 5.760 x 1.440 Pixeln und mehr sowie Spezialtinten garantieren hoch Fotos. Dabei gibt es kaum Unterschiede, ob man nun einen Drucker mit der Bubblejet-Technik (HP, Canon) oder der Piezo-Technik (Epson) wählt.
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Qualitätskriterium Farbenvielfalt
Drei-Farben-Drucker decken nur eine relativ kleinen Farbraum ab. Die Fotos eignen sich daher zwar für den „Hausgebrauch“, scheitern jedoch an höheren Ansprüchen. In diesem Fall ist ein Fotodrucker mit zusätzlichen Fotofarben, etwa Magenta und Cyan, oder Fototinten mit einer geringeren Deckkraft die bessere Wahl. Das Ergebnis sind feinere Farbabstufungen, Farbtöne und Rasterungen, die sich zum Beispiel bei Hauttönen positiv bemerkbar machen und insgesamt zu Fotos mit „natürlicheren“ Farben führen.
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Foto-Papiere
Die Verwendung von billigen Normalpapieren bei einem Fotodrucker kann ein teures Vergnügen werden. Das Papier saugt sich nämlich voll und damit die Farbtintentanks unverhältnismäßig schnell leer. Günstigere Verbrauchskosten liefern Glossy-Papiere, die nicht nur für Fotos, sondern auch für Textdrucke herangezogen werden sollten. Die beste Qualität für Fotos versprechen die Spezialpapiere der Hersteller, die allerdings häufig verhältnismäßig teuer sind. Ein regelmäßiger Blick in Testmagazine hilft dabei, günstigere Alternativen auszuspähen.
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