Stärken
Schwächen
Die Bürste der Serie 10 iOsense: „... ein Paradebeispiel für die gelungene Integration von Hightech im Alltag“, schreibt e-media. Der Preis von rund 300 Euro ist allerdings happig. (Bild: amazon.de)
Welche elektrische Zahnbürste von Oral-B passt am besten zu mir?
Die Marke Oral-B, ein Tochterunternehmen von Braun, bietet für verschiedene Mundpflege-Bedürfnisse eine breite Auswahl an Modellen:- Die Vitality-Serie für den preiswerten Einstieg. Die Modelle überzeugen mit solider Technik, bieten aber keine speziellen Putzmodi oder Zusatzfunktionen wie Bluetooth oder Druck- und Akkuanzeigen.
- Für Technikfans gibt es die Genius- und Smart-Serien, die mit App-Anbindung, künstlicher Intelligenz und individuellen Pflegetipps punkten.
- Die Pro-Reihe hebt sich durch anpassbare Programme und eine optische Andruckkontrolle hervor, die anzeigt, wenn man zu stark aufdrückt.
- Besonders ausgereifte Modelle finden Sie in den iO-Serien, die mit Magnetantrieb, intelligentem Drucksensor und Personalisierungsoptionen eine professionelle Zahnreinigung versprechen.
- In der Pulsonic-Serie offeriert Oral-B Schallzahnbürsten mit vibrierender Putztechnologie – im Unterschied zu den klassischen oszillierend-rotierenden Bürsten.
Was zeichnet Schallzahnbürsten im Vergleich zu oszillierend-rotierenden Modellen aus?
Grundsätzlich gibt es bei elektrischen Zahnbürsten zwei gängige Technologien:- Schallzahnbürsten (beispielsweise von Philips) erzeugen durch schnelle Vibrationen eine Reinigungswirkung und besitzen längliche Bürstenköpfe, die an herkömmliche Handzahnbürsten erinnern.
- Oszillierend-rotierende Zahnbürsten arbeiten mit einem sich hin- und herbewegenden, runden Bürstenkopf. Oral-B ist hier führender Hersteller.
Wie schneiden Oral-B-Elektrozahnbürsten in Tests ab?
Oral-B überzeugt auch im günstigen Preissegment mit soliden Einsteigerbürsten, die in professionellen Tests oft überraschend gute Resultate erzielen. Einschränkungen gibt es meist nur bei der Ausstattung. Die Reinigungsleistung selbst ist durchweg zufriedenstellend.Große Vergleichstests bescheinigen Oral-B-Zahnbürsten generell eine nahezu durchgehend sehr gute Reinigung.
Testsieger bei Stiftung Warentest: die rotierende Kinderzahnbürste Oral-B Stages mit runden Borsten und „Treppenprofil“. (Bild: amazon.de)
Auch hinsichtlich Haltbarkeit, Handhabung, Akkuleistung und Reinigungskomfort – also der Griffigkeit und der Pflege der Bürste – hält Oral-B mit Wettbewerbern wie Philips gut mit. Selbst preisgünstige Modelle sind gut zu handhaben, erreichen schwierige Stellen akzeptabel und halten Stürze recht gut aus.
Wie gut funktioniert die Zahnputz-App von Oral-B?
In Testberichten erhält die App gemischte Beurteilungen. Die Stiftung Warentest lobt sie als beste App im Vergleich, da sie zuverlässig die Putzzeit misst und geputzte Bereiche anzeigt. Für besonders gründliches Putzen gibt es Belohnungen, was die Motivation fördern kann. Allerdings sammelt die App unnötig Nutzerdaten und teilt sie mit Dritten, sodass Profile erstellt werden können. Dies führt zu einem „kritisch“-Vermerk, ohne jedoch die Gesamtbewertung zu verschlechtern.Welchen Einfluss haben Timer, Bürstenform und Andruckkontrolle auf das Reinigungsergebnis?
- Unabhängig von Ausstattung und Technik erzielen Oral-B-Modelle allgemein nahezu perfekte Putzresultate. In Kombination mit vielfältigen Aufsteckbürsten und den runden, die Zähne umfassenden Bürstenköpfen lassen Kundenerfahrungen auf sehr gute Reinigung, auch in den Zahnzwischenräumen, schließen.
- Moderne Funktionen wie Putzzeitsignale und Intervall-Timer steigern die Anwenderzufriedenheit. Die SmartRinge, die farblich individualisierbar sind und mittels Bluetooth Kopf- und Zeitinformationen übermitteln, gelten als praktisch, nicht selten jedoch schwierig zu programmieren.
- Kritik gibt es vereinzelt an der Andruckkontrolle, die bei zu hohem Druck den Pulsationsmechanismus komplett stoppt, anstatt nur zu drosseln, sowie an Akkus, die für manche Menschen in Laufzeit und Ladezeit nicht zufriedenstellend sind.
Kurzfassung zur Entwicklung der Andruckkontrolle
Die sensitiven Drucksensoren schützen das Zahnfleisch vor Verletzungen und sollten unserer Meinung nach unbedingt bei stark vibrierenden Bürsten eingesetzt werden. Oral-B war einer der Vorreiter dieser Technologie und verbesserte sie kontinuierlich. Besonders stolz zeigte man sich bei Oral-B über das Sicherheitskonzept mit visueller Warnung, das erstmals in der Professional Care-Serie integriert wurde. Die Modelle warnten Nutzer:innen bei zu hohem Druck mit rotem Leuchten und stoppten die Putzbewegung abrupt: ein klares Signal, sanfter zu putzen.Zähneputzen mit App und KI: Wie bewertet die Kundschaft die neuesten Braun-Modelle?
Egal, ob Genius, Smart, Schallzahnbürste oder Modelle mit integrierten Mundduschen: Welches Modell in der jeweiligen Serie am besten ankommt, hängt oft von den persönlichen Vorlieben ab. Interessieren Sie sich für digitale Funktionen wie KI-Support und App-Coaching, schätzen Sie einen Sensor für die Andruckkontrolle oder eine Frontkamera, die den Putzvorgang live überwacht? Oder bevorzugen Sie die klassische Schallzahnbürste, die mit tausenden Vibrationen pro Minute nicht nur reinigt, sondern auch aufhellend wirken soll? Auf Blogs und in Verkaufsforen wird Oral-B immer wieder gelobt, vor allem wegen des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses.
Um die zugehörige App nutzen zu können, verlangt die Genius X nicht mehr das Anbringen des eigenen Smartphones auf Gesichtshöhe. (Bild: amazon.de)
Stiftung Warentest: Welche Oral-B-Modelle gehören zu den besten?
Folgende Zahnbürsten erreichten im Testbewertungen eine Eins vor dem Komma:- Vitality Precision Clean
- Genius X 20000N
- Genius 9000
- Pro 900 Sensi Ultra Thin
- Pro 600 Cross Action
- Professional Care 1000
Braun oder Philips: Wie schneiden Oral-B und Sonicare in Rezensionen im Vergleich ab?
Vor allem der vergleichsweise hohe Preis „smarter“ Modelle mit programmierbarem Smart-Ring und App-Anbindung sorgt für Diskussionen: Auch günstige Alternativen bieten gute Reinigungsergebnisse. Zudem sind die tatsächlichen Vorteile der Smartphone-Kopplung bei Oral-B bislang nicht eindeutig belegt.Ein bevorzugter Vergleich betrifft die Philips Sonicare: Beide Marken erreichen tadellose Putzresultate sowie gute Akkulaufzeiten, doch Sonicare liegt preislich deutlich über Oral-B. Materialseitig bietet Philips leichte Vorteile, etwa durch Metall statt Plastik beim Aufnahmestift oder gummierte Griffe für besseren Halt.


























