Subwoofer Klanggewinn durch Subwoofer
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Tiefe, kraftvolle Basswiedergabe
- Entlasten restliche Lautsprecher in der Kette
- Aktiv-Subwoofer mit interner, Passiv-Subwoofer mit externer Verstärkung
- Meist mit Frequenz- und Phasenregelung, oft auch mit Filterfunktionen
- Selten: Boxenklemmen für Verstärker ohne Vorverstärker- bzw. Subwoofer-Ausgang
Wollen Sie den Klang Ihres HiFi-Systems verbessern, ohne vorhandene Komponenten zu ersetzen, teure Kabel zu verlegen oder die Raumakustik zu verändern? Dann empfiehlt sich der Griff zum Subwoofer. Mit ihm bringen Sie die Kette am meisten nach vorne. Doch was macht ein Subwoofer genau und worauf müssen Sie beim Kauf achten?
Subwoofer im Test: Spezialisten für tiefe Tonlagen
Ein Subwoofer ist auf tiefe Bässe spezialisiert. Sein Einsatz empfiehlt sich auch dann, wenn Sie glauben, es sei bereits genügend Bass vorhanden: Zwar liefern passive HiFi-Boxen ausreichend Oberbass, allerdings nur selten die nötige Tiefe. Anders sieht es bei Subwoofern aus, die mit einer unteren Grenzfrequenz von 30 Hertz oder niedriger, wie sie fast alle Kinofilme und viele Musikaufnahmen bieten, kein Problem haben. Gleichzeitig werden die restlichen Boxen im Set entlastet, die dann in ihren Frequenzbereichen ungestört aufspielen können.
Komfortabel: Subwoofer mit interner Verstärkung
Wie bei normalen Lautsprechern gibt es passive und aktive Subwoofer, wobei die aktiven Varianten mit interner Verstärkung den Markt dominieren. Ihr Tiefbassvermögen wird in erster Linie von der Elektronik bestimmt, weniger von der Größe. Deshalb fällt das Gehäusevolumen bei der Kaufentscheidung nicht so sehr ins Gewicht, sondern eher Ausstattungsmerkmale wie Lautstärke-, Frequenz- und Phasenregelung oder erweiterte Filterfunktionen. Werfen Sie darüber hinaus einen Blick auf die Anschlussmöglichkeiten: Cinch-Eingänge besitzen alle aktiven Modelle, während Boxenklemmen für den Anschluss an einen Verstärker ohne Subwoofer-Ausgang eher selten sind.
Die Erfahrung zeigt: Auf den Standort kommt es an
Oft liest man, dass Frequenzen unter 100 Hertz nicht mehr ortbar sind und es deshalb völlig egal ist, wo Sie den Subwoofer aufstellen. Doch ein Subwoofer strahlt – zumindest in begrenztem Umfang – auch höhere Frequenzen ab, die sehr wohl ortbar sind. Es ist also eher eine Frage von Platzangebot und Geschmack, wo die Box letztlich steht. So wird der Klang in Nähe der Hauptlautsprecher meist als homogener empfunden, während Sie in Raumecken dank maximaler Raumresonanz intensivere Ergebnisse erzielen. Grundsätzlich gilt: Ein Subwoofer ist dann korrekt auf- und eingestellt, wenn er nicht mehr aus dem Set herauszuhören ist.































