Das Wichtigste auf einen Blick:
- Alles drin: Verstärker integriert, sofort einsatzbereit
- Tief wo andere aufhören – ab 24 Hz
- Das fehlende Fundament für Ihre HiFi-Anlage
- Bass nach Maß: direkt am Gerät regelbar
- Weniger ist mehr: Trennfrequenz lieber tief halten
Das geschlossene Gehäuse des KEF Kube 10 MIE hält, was die kompakten Maße versprechen – dank Music Integrity Engine und drei EQ-Raumpositionierungsoptionen passt sich der Subwoofer an den Raum an, nicht umgekehrt. (Bildquelle: amazon.de)
Nach welchen Kriterien werden Subwoofer geprüft?
Subwoofer – egal ob aktiv oder passiv – arbeiten in den untersten Frequenzlagen, treffen dort aber nicht automatisch immer den richtigen Ton. Im Bass zählen nämlich nicht nur Tiefgang, Pegelfestigkeit und Wucht, sondern ebenso Impulsverhalten, Timing und die klangliche Abstimmung. Diese Eigenschaften fließen in Testurteilen entsprechend stark ein. Daneben spielen Verarbeitungsqualität und Bedienkomfort eine Rolle, denn manche Bassboxen lassen sich inzwischen sogar per eigener App auf Smartphone oder Tablet steuern – zum Teil mit parametrischem Equalizer und automatischer Einmessung an den Raum. Ebenfalls wichtig ist die Ausstattung: Empfängt der Subwoofer das Signal vom AV-Receiver oder vom Verstärker nur über Cinch oder zusätzlich via XLR? Ist die Phasenanpassung stufenlos möglich oder nur in festen Schritten? Und nicht zuletzt: Gibt es eine kabellose Übertragung per Funk oder WLAN?Wofür ist ein Subwoofer überhaupt sinnvoll?
Kaum ein Baustein einer HiFi-Anlage prägt den Klang so stark wie die Lautsprecher. Das trifft in gewisser Weise auch auf Subwoofer zu, also auf Lautsprecher, die speziell für den Tieftonbereich ausgelegt sind – und damit für Frequenzen, die viele Kompaktlautsprecher und selbst zahlreiche Standlautsprecher gar nicht oder nur eingeschränkt wiedergeben. Davon profitieren nicht nur Heimkino-Enthusiasten, die Donner, Einschläge oder Explosionen körperlich spüren möchten. Auch bei Musik nahezu aller Stilrichtungen kommen Frequenzen unter 50 Hertz vor – vom Kontrabass über die Kickdrum bis hin zu elektronischen Basslinien. Zusätzlich entlastet ein Subwoofer die übrigen Lautsprecher im System, sodass diese in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich freier und sauberer spielen können. Unterm Strich kann ein guter Subwoofer Ihre Anlage klanglich deutlich aufwerten.Leistungsstarke Bassmacher: Bestenliste von Subwoofern mit sehr hoher Ausgangsleistung
| Maximale Belastbarkeit / Leistung | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 2549,00 € ![]() Sehr gut 1,0 |
4000 W |
Subwoofer der Referenzklasse Weiterlesen |
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13 Meinungen 2 Tests |
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ab 1449,00 € ![]() Sehr gut 1,2 |
2500 W |
Basswürfel für feine Ohren Weiterlesen |
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400 Meinungen 5 Tests |
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ab 899,00 € ![]() Sehr gut 1,3 |
2500 W |
Klingt dank Twin-Treiber größer als er ist Weiterlesen |
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169 Meinungen 8 Tests |
Worin unterscheiden sich aktive und passive Subwoofer?
Der Edifier T5S im Frontalblick: Die Slim-Bauform des aktiven Subwoofers ist kein Designversprechen, sondern funktionales Konzept – mit frontseitigem Reflexport und einem Gehäuse, das sich bewusst aus dem Blickfeld verabschiedet. (Bildquelle: amazon.de)
Passive Subwoofer, die im HiFi- und Heimkinosegment heute kaum noch eine Rolle spielen, benötigen einen separaten Leistungsverstärker. Bei aktiven Subwoofern sitzt der Verstärker inklusive elektronischer Frequenzweiche direkt im Gehäuse – dieses Konzept hat sich inzwischen klar durchgesetzt. Das Audiosignal gelangt per Cinch oder XLR, seltener über klassische Lautsprecheranschlüsse in den Subwoofer. Immer öfter bieten Hersteller außerdem eine drahtlose Signalübertragung per Funk oder WLAN an, was bei der Platzierung deutlich mehr Spielraum schafft. Solche Wireless-Subwoofer sind allerdings häufig an ein bestimmtes System gebunden, wie man es etwa von Sonos oder Bose kennt. Viele Modelle, wenn auch nicht alle, verfügen zusätzlich über High-Level-Ausgänge für angeschlossene Satellitenlautsprecher. Hinzu kommen der unverzichtbare Stromanschluss sowie Regler für Pegel, Trennfrequenz und Phase. Über diese Bedienelemente, über eine Fernbedienung oder per App lässt sich der Klang an den Raum, an die übrigen Lautsprecher und an den eigenen Hörgeschmack anpassen.









