Nervensystem-Medikamente

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  • Ausgabe: 10/2011
    Erschienen: 09/2011
    Seiten: 6

    Migräne

    Testbericht über 8 rezeptfreie Medikamente bei Migräneanfall

    Als Notbremse gegen Attacken können geeignete Medikamente helfen. Auf Dauer reichen sie aber nicht aus, die Migräne zu zähmen. Lesen Sie, was hilft. Testumfeld: Getestet wurden acht rezeptfreie Medikamente zur Anwendung bei einem Migräneanfall. Darunter waren sechs Schmerzmittel in flüssiger Form und zwei Triptane. Alle Präparate waren „geeignet“.

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  • Ausgabe: 10/2015
    Erschienen: 09/2015

    Sedogelat

    Testbericht über 1 Beruhigungsmittel

    Bei Nervosität, Unruhe und Schlafstörungen. Testumfeld: Im Check befand sich ein Beruhigungsmittel, das keine Endnote erhielt.

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  • Ausgabe: 5/2015
    Erschienen: 04/2015

    Ceremin Filmtabletten

    Testbericht über 1 Nervensystem-Medikament

    Testumfeld: Es wurde ein Medikament gegen Durchblutungsstörungen getestet, aber nicht benotet.

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Ratgeber zu Nervensystem-Medikamente

Mittel für das Nervensystem

Die Medikamente zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems decken eine große Bandbreite ab und sollten nur nach Rücksprache oder auf Anordnung des behandelnden Hausarztes bzw. Facharztes (Neurologe/Psychiater) eingenommen werden. So ist ein Großteil der Medikamente ohnehin verschreibungspflichtig. Die rezeptfreien, fast immer pflanzlichen Präparate, Medikamente wie Ginko und Baldrian sollen die Durchblutung fördern oder als Einschlafhilfe dienen.

Trotzdem kann es mit den frei käuflichen Präparaten und anderen Medikamenten zu Wechselwirkungen kommen – eine vorherige Absprache mit dem Arzt oder Apotheker sollte unbedingt erfolgen. Ein großer Teil der Medikamentengruppe ist zur Behandlung neurologisch-degenerativer Erscheinungen gedacht und richtet sich überwiegend an ältere Menschen, die mit Hirnleistungsstörungen zu kämpfen haben. Viele der Medikamente bringen jedoch nicht den gewünschten Erfolg, zumal ihre Wirksamkeit oft umstritten ist. Anders sieht beim Krankheitsbild ''Parkinson'' aus, welche nach erfolgreicher Diagnose gut mit Dopamin-Präparaten behandelt werden kann – gleiches gilt auch für die Epilepsie und die Multiple Sklerose. Psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen, Psychosen, Schizophrenie und Phobien werden durch eine sehr breites Feld an Präparaten abgedeckt, deren Wirkmechanismen aus vielen Langzeitstudien bekannt sind und erhalten häufig eine begleitende ambulante oder stationäre Therapie.

Bei der Behandlung von Migräne muss unbedingt eine intensive Diagnostik zur Untermauerung des Befundes erfolgen. Bei den manigfaltigen Arten von Kopfschmerzen, die auch mal einseitig auftreten können, wird viel zu häufig von Migräne gesprochen und entsprechend behandelt, obwohl es keine ist. Aufgelistete Beta-Blocker wie Metoprolol können nur als Begleitmedikament zur Senkung des Blutdrucks, aber nicht zur direkten Behandlung einer Migräne dienen. Starke Schmerzmittel wie Voltaren, Ibuprophen und Novaminsulfon können nur in der Anfangsphase eines Migräne-Anfalls bedingt helfen. Spezielle Migränemittel wie Formigran greifen da direkt an der Ursache, schränken aber die geistige und körperliche Funktionalität stark ein. Da es häufig zu Erbrechen kommt und eingenommene Tabletten schnell unwirksam werden können, gibt es die echten Migränemittel auch als Zäpfchen und Nasenspray.

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  • Ausgabe: 2/2014
    Erschienen: 01/2014
    Seiten: 5

    Besser schlafen: „Weg mit dem Wecker“

    Schon das Beherzigen einfacher Regeln kann gegen Schlaflosigkeit helfen. Doch viele kennen sie nicht. Selbst Hausärzte fallen durch Unwissen auf. Welche Mittel und Wege gibt es, um Schlafstörungen entgegenzuwirken? In diesem 5-seitigen Artikel der Zeitschrift test (2/2014) erfährt man, was hilft, wenn man nicht einschlafen kann und ab wann ein Arzt zu Rate gezogen... zum Ratgeber

  • Ausgabe: 3/2014
    Erschienen: 02/2014
    Seiten: 2

    Angehörige psychisch Kranker: „Die Last der Helfer“

    Das Leid psychisch Kranker belastet oft auch die Angehörigen schwer. Doch inzwischen gibt es auch für sie Unterstützung.... zum Ratgeber

  • Ausgabe: 8/2013
    Erschienen: 07/2013
    Seiten: 3

    Schnarchen: „Schlaflos in Blumberg“

    Laute Atemgeräusche sind lästig, aber ungefährlich. Lebensgefahr droht, wenn die Atmung aussetzt. Ob gefährlich oder ungefährlich: Beides lässt sich behandeln. Wie man Schlafapnoe erkennt und was man gegen Schnarchen tun kann, wird von der Zeitschrift test (8/2013) auf 3 Seiten erläutert. Es wird erklärt, wie das Schnarchen entsteht und welche Möglichkeiten es gibt,... zum Ratgeber

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    test (Stiftung Warentest) 3/2014 Das Leid psychisch Kranker belastet oft auch die Angehörigen schwer. Doch inzwischen gibt es auch für sie Unterstützung.
  • Besser schlafen: „Weg mit dem Wecker“
    test (Stiftung Warentest) 2/2014 Steht die Ursache fest, kann ein Spezialist hinzugezogen werden. Bei psychischen Ursachen kommt ein Psychiater oder Psychotherapeut infrage, bei körperlichen der jeweilige Facharzt. Achtung: Ein Schlaflabor ist nicht automatisch auf alle Formen von Schlafstörungen spezialisiert.
  • Schnarchen: „Schlaflos in Blumberg“
    test (Stiftung Warentest) 8/2013 Für mehr Ruhe im Schlafzimmer Von Atemmaske bis Schnarchrucksack Lebensstil. Abnehmen ist einer der ersten Tipps, die Ärzte übergewichtigen Schnarchern geben. Fettpolster in Hals und Rachen erschweren die Atmung. Auf Alkohol, Medikamente wie Beruhigungs- und Schlafmittel, aber auch Allergietabletten am Abend sollte verzichtet werden. Sie lockern das Muskelgewebe, fördern das Schnarchen. Auch Rauchen provoziert den Atemlärm. Es reizt die Schleimhaut und verengt die Atemwege. Schlafposition.
  • Depression im Alter: „Raus aus der Schwermut“
    test (Stiftung Warentest) 3/2013 Chefärztin Stephanie Krüger rät auch, einen Hund zu kaufen: "So kommt man an die frische Luft, bewegt sich, hat eine Aufgabe und trifft andere Hundebesitzer." Wolfgang Steiner ist nun seit zwei Monaten in einer Klinik. Dort führt er täglich psychologische Gespräche, erhält Medikamente, die seine Stimmung aufhellen sollen. Noch immer fällt ihm der Blick in die Zukunft schwer. Was er sich erhofft? "Dass ich überhaupt wieder hoffen kann." Die Krankheit Depressiv - oder nur mal traurig?
  • Entspannungsverfahren: „Ruhe tanken“
    test (Stiftung Warentest) 12/2011 Gleichzeitig tragen sie dazu bei, die Reizflut von Wahrnehmungen einzudämmen und den Strom der Alltagsgedanken zu unterbrechen. Die Verfahren lenken die Aufmerksamkeit auf einen ganz kleinen Bereich – die Abfolge der Übungen und den eigenen Körper. Schon in kürzester Zeit können sie Erregungszustände dämpfen. Wenn die Techniken erst einmal beherrscht werden, führen sie zu völliger körperlicher und geistiger Ruhe. Alle Verfahren lassen sich am besten in einem Kurs erlernen.
  • test (Stiftung Warentest) 10/2011 In erster Linie der Hausarzt, der vor Ort ist. Oft lässt sich eine Migräne recht einfach behandeln. Wenn der Hausarzt einen Fachmann braucht, ist der Neurologe der richtige Ansprechpartner. Er hat verschiedene Möglichkeiten, mit speziellen Medikamenten in den Migränemechanismus einzugreifen und bei intensiven Behandlungen Spezialzentren hinzuzuziehen. Für wen ist eine Behandlung in einer Klinik sinnvoll?
  • Neue Wege in die Schmerzfreiheit
    healthy living 3/2010 Dadurch steigt jedoch auch das Risiko für Kopfschmerzen durch Medikamentenübergebrauch (MÜK). Medikamente lindern dann nicht mehr den Schmerz, sondern lösen ihn aus. Besonders hoch ist diese Gefahr bei Kombinationspräparaten, die auch beruhigende oder anregende Substanzen wie Koffein enthalten. „Sie wirken nicht besser, verführen aber dazu, sie wegen ihrer Zusatzeffekte häufiger zu nehmen“, sagt Göbel.
  • healthy living 10/2009 Auch für Kinder ab 7 Jahren geeignet. Die Substanz wirkt leicht krampflösend, kann daher auch gut gegen Kopfschmerzen eingesetzt werden. Ohne ärztliche Absprache nicht länger als drei Tage anwenden. Sorgt nur vergleichsweise selten für Magenbeschwerden. Enthält keine Lactose. Hilft gegen Schmerzen, wirkt aber auch gegen Entzündungen. Daher für Rheumapatienten bei Gelenkproblemen gut geeignet. Ohne ärztlichen Rat maximal vier Tage lang einnehmen. Hemmt die Blutgerinnung nicht so stark wie ASS.
  • test (Stiftung Warentest) 8/2009 Besonders wichtig für die Erholung ist der Tiefschlaf (erste Nachthälfte). Schlafstörer Den Schlaf können stören: Me- dikamente gegen hohen Blutdruck wie ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika, aber auch „Appetitzügler“, Arzneien gegen Depressionen, Schizophrenie, auch Schilddrüsenhormone, das Asthmamittel Theophyllin oder Kortisonabkömmlinge, auch Tranquilizer- und Beruhigungsmittel, Barbiturate, Amphetamine. Oft hilft es, die Hauptdosis zu einem anderen Zeitpunkt einzunehmen.
  • test (Stiftung Warentest) 8/2009 Die bislang vorliegenden Studien reichen noch nicht aus, um die therapeutische Wirksamkeit abschließend nachzuweisen. Kindern keine Lösung geben (alkoholhaltig). Mittel, die nur Baldrian – ausreichend hoch dosiert – enthalten, sind vorzuziehen. Diese Medikamente haben allenfalls eine schlafanstoßende Funktion. Mittel, die nur Baldrian – ausreichend hoch dosiert – enthalten, sind vorzuziehen. Diese Medikamente haben allenfalls eine schlafanstoßende Funktion.
  • healthy living 8/2009 Eine alternative Heilmethode hilft: Neurofeedback. Bei dieser speziellen Biofeedback-Technik lernt man, mithilfe von akustischen oder visuellen Signalen seine Gehirnwellen bewusst wahrzunehmen und zu beeinflussen. Patienten können auf diese Weise trainieren, sich in einen „einschlafnahen“ Zustand zu versetzen – ganz ohne Medikamente. Mehr Informationen gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Biofeedback (www.dgbfb.de).
  • Demenz und Alzheimer „Zeit gewinnen“
    test (Stiftung Warentest) 2/2007 Beiden Botenstoffen wird eine entscheidende Rolle bei der Regulation unserer Stimmung, von Affekten, des Antriebs und der Motivation zugeschrieben. Die Wirksamkeit wurde in vielen Studien bewiesen. Nur bei leichteren Depressionsformenkannaufsieauchverzichtetwerden. Es gibt eine Vielzahl von Wirkstoffen. Jedoch nicht alle sind für die Behandlung von älteren Menschen oder einer Depression bei Demenz geeignet.
  • Depressionen: „Schwermütig und erschöpft“
    test (Stiftung Warentest) 7/2004 Effektive und zeitlich angemessene Psychotherapien werden ebenfalls zu selten verordnet. Die größte Erfahrung bei der Behandlung von Depressionen haben Fachärzte für Nervenkrankheiten oder Psychiatrie. Sie können Therapien und Medikamente gezielt einsetzen, kombinieren oder variieren. Sport als Medizin Eine Studie an Patienten mit leichten Depressionen konnte überzeugend den positiven Einfluss von regelmäßig betriebenem Ausdauersport auf den Verlauf der Depression belegen.
  • Schlafstörungen: „Für eine geruhsame Nacht“
    test (Stiftung Warentest) 5/2006 Schlaftagebuch: Daten zur Ein- und Gesamtschlafzeit, Schlafunterbrechungen, Tagesereignissen, Medikamenteneinnahme. Kinder: Feste Zeiten und Regeln, etwas erzählen, eine Geschichte vorlesen, Schmusedecke oder Kuschelkissen, Kuscheltiere, bei gedämpftem Licht schlafen. Pflanzliche Schlafmittel Baldrian & Co. wirken erst nach zwei Wochen Einnahme. Mit Einschränkung geeignet: Baldrian: Abtei Baldrian, Baldrian-Dispert, Baldriantinktur „Hetterich“, Baldriparan, Kneipp Baldrian.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 medikamente-im-test.de). Sofort zum Arzt Beide Mittel können selbst Herzrhythmusstörungen verursachen. Wenn sich der Herzschlag auf über 100 Schläge pro Minute beschleunigt und dies nicht auf körperliche Belastung oder Aufregung zurückzuführen ist, sollten Sie sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben. Amiodaron: Der Sehnerv kann sich entzünden. Dann lässt die Sehkraft innerhalb von wenigen Stunden oder auch Tagen nach, und die Augenbewegungen sind schmerzhaft.

Nervensystem-Medikamente

Bei den Medikamenten zur Behandlung des Nervensystems findet man überwiegend apothekenpflichtige Präparate, die zum Teil ein Rezept benötigen und meist stärker wirken als die freien Pflanzenpräparate. Neben Psychopharmaka gegen die klassischen Störungen wie Depressionen, Schizophrenie, Phobien und Psychosen finden sich Mittel gegen Schlafstörungen und Migräne. Schlafstörungen gehören wohl zu den am meisten verbreiteten Leiden des Alltags und können durch unterschiedliche Medikationen behoben werden. Meist helfen bei leichter Nervosität und Einschlafstörungen schon minimale Gaben von pflanzlichen Mitteln. Bei größerem Stressleiden helfen Tranquilizer über die Einschlafphase hinaus und bei Durchschlafproblemen muss der Arzt das entsprechend lang wirkende Schlafmittel verschreiben. Diese finden auch ihren Einsatzbereich bei Angstzuständen verschiedenster Herkunft. Beruhigungsmittel und Stimmungsaufheller bilden ein breites Feld aus pflanzlichen und synthetischen Medikamenten, die bei Depressionen, Psychosen, Demenz und Schizophrenie zum Einsatz gelangen. Rund zehn Prozent unserer Bevölkerung leidet unter Migräne, wobei die Häufigkeit bei Frauen dreimal höher ist als bei Männern. Dieser anfallsartig auftretende halbseitige Kopfschmerz wird von Symptomen wie Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie von Übelkeit bis hin zum Erbrechen begleitet. Die Ursachen für einen Migräneanfall können vielschichtig sein und beginnen bei Gefäßerweiterungen, über neurogene Entzündungen, Hirnrindenübererregbarkeit bis hin zu genetischen Veranlagungen. Normalerweise helfen bei einem solchen Anfall keine einfachen Kopfschmerztabletten mehr, sondern nur noch Spezialpräparate wie Triptane.