Stärken
Schwächen
Schwarzweiß-Laserdrucker sind optimal für alle, die einfach nur drucken möchten. Durch ihre reduzierte Ausstattung ohne Scan-, Kopier- oder Faxfunktion sparen sie zudem wertvollen Platz.
Im Test: Wie gut ist die Druckqualität der führenden S/W-Laserdrucker?
Die Qualität von Ausdrucken, Scans und Kopien spielt bei den Bewertungen der Testmagazine die entscheidende Rolle: Die besten Schwarzweiß-Laserdrucker zeichnen sich als wahre Profis beim Dokumentendruck aus. Ihre Druckmechanik arbeitet meist mit geringeren Auflösungen als die der Tintenstrahldrucker, doch in der Praxis überzeugen sie mit klaren Texten und scharfen Ergebnissen. Außerdem sind viele Lasermodelle deutlich schneller als Tintenstrahldrucker im gleichen Preisniveau. Beim Druck von rein schwarzem Text zeigen sie eine hohe Präzision. Auch beim Kopieren punkten S/W-Laserdrucker dank ihrer schnellen Druckwerke – Textseiten werden flink und sauber vervielfältigt. Für Fotos oder farbige Grafiken sind sie dagegen weniger geeignet, dort sind Tintenstrahldrucker klar im Vorteil.
Mono-Laserdrucker können sehr kompakt gebaut sein, wie beim Ricoh SP 150 (Quelle: amazon.de)
Die schnellsten S/W-Laserdrucker
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Wie sieht es mit den Folgekosten bei S/W-Laserdruckern im Vergleich zu Tintenstrahlern aus?
Als Laserdrucker auf den Markt kamen, hatten sie beim Thema Seitenkosten klar die Nase vorn. Allerdings haben Tintenstrahler dieser Tage deutlich aufgeholt – vor allem Modelle mit Tintentanks wie Epsons EcoTank-Serie können heute oft mithalten oder bieten sogar ähnlich niedrige Folgekosten. Für den reinen Schwarzweiß-Dokumentendruck sind Laserdrucker jedoch weiterhin günstigere Wahl, vor allem wegen der meist höheren Tonerreichweite. Dafür sind die Anschaffungskosten für Toner in der Regel höher als für Tintenpatronen.Ein weiterer technologischer Pluspunkt ist, dass Tonerpulver nicht eintrocknet und keine energie- und zeitintensiven Düsenreinigungen wie bei Tintenstrahldruckern notwendig sind, was die effektive Reichweite erhöht. Wer nur gelegentlich druckt, profitiert dadurch besonders. Allerdings zeigen sich günstige Laserdrucker unter 100 Euro mitunter eher nachteilig, weil die Startertoner oft nur eine begrenzte Reichweite bieten, sodass der Preisvorteil gegenüber Tintenstrahlern geringer ausfällt. Zudem entfällt bei Schwarzweiß-Druckern die Anschaffung von teuren Farbtonern, was eine weitere finanzielle Entlastung darstellt.
Wie variieren die Ausstattungsmerkmale?
Bezüglich der Ausstattung unterscheiden sich Laserdrucker kaum von Tintenstrahldruckern. Viele Lasergeräte sind auf den Büroeinsatz ausgelegt und bringen daher nützliche Funktionen für den Arbeitsalltag mit sich. Dazu zählen beispielsweise der beidseitige automatische Duplexdruck sowie automatische Dokumentenzuführungen (ADF). Heutzutage verfügen die meisten Modelle außerdem über kabelloses Drucken via WLAN, AirPrint (Apple) und Mopria (Android) – ein Feature, das noch vor einigen Jahren nicht üblich war. Allerdings kann der Papiereinzug bei Laserdruckern problematisch sein, was sich durch schiefen Einzug oder Transportspuren äußert. Spezielles Laserdruckerpapier schafft hier Abhilfe.Gibt es Besonderheiten bei der Bedienung von S/W-Laserdruckern?
Immer mehr Laserdrucker verfügen heute über Touchscreen-Bedienelemente, da diese den Umgang deutlich erleichtern. Der Austausch der Tonerkartuschen ist meist unkompliziert, auch wenn die Toner selbst größer sind als Tintenpatronen. Ein Vorteil beim Toner-Wechsel ist zudem die fehlende Tropfgefahr. Beim Kauf lohnt sich der Blick auf das Umweltzeichen Blauer Engel, das unter anderem strengere Grenzwerte für Emissionen und einen reduzierten Stromverbrauch garantiert.Besteht eine gesundheitliche Gefahr durch Schwarzweiß-Laserdrucker?
Beim Druckprozess haftet das Tonerpulver auf dem Papier und wird durch starke Erhitzung fixiert, wodurch eine gewisse Feinstaubbelastung entsteht. Dabei gelangen neben Tonerpartikeln auch flüchtige organische Verbindungen (VOC) wie Benzol oder Styrol in die Luft, die als potenziell krebserregend diskutiert werden. Zusätzlich kann der typische Geruch vor allem in kleinen Räumen als störend wahrgenommen werden.Die Einschätzungen zur tatsächlichen Gesundheitsgefährdung variieren unter Experten. Das Umweltbundesamt (UBA) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) kamen in ihren Studien zu dem Ergebnis, dass die Emissionen im normalen Bürogebrauch kein relevantes Risiko darstellen, da die Grenzwerte für Staubkonzentrationen um etwa den Faktor 100 unterschritten werden. Dennoch sehen Kritiker und betroffene Gruppen diese Bewertung kritisch und verweisen auf Untersuchungen, die Zellveränderungen durch ultrafeinen Tonerstaub zeigen. Klar ist, dass bisher gesetzliche Grenzwerte für die Feinstaubemission von Laserdruckern fehlen.
Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen sind daher: Stellen Sie den Drucker idealerweise in einem separaten, gut belüfteten Raum und vermeiden Sie die Platzierung direkt am Arbeitsplatz. Lüften Sie den Raum regelmäßig, besonders bei umfangreichen Druckaufträgen. Achten Sie beim Kauf auf das Blauer-Engel-Zertifikat (RAL-UZ 205), das strenge Anforderungen an Emissionen stellt und eine wichtige Orientierung bietet. Für Personen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma ist besonders auf ausreichende Belüftung zu achten; im Zweifel sollte der Drucker in einem eigenen Raum betrieben werden.





























