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4K-Media-Player im Test: Worauf achten Experten?
Google TV zum kleinen Preis: Die Thomson Streaming Box Plus 270 bringt 4K, Dolby Vision, Dolby Atmos und Wi-Fi 6 auf jeden Fernseher mit HDMI-Anschluss. (Bildquelle: amazon.de)
Bei Tests steht vor allem ein flüssiges und sauberes Bild im Mittelpunkt. Der Media-Player sollte Inhalte originalgetreu und ohne Qualitätsverluste oder störende Artefakte an den LCD- oder OLED-Fernseher weitergeben. Besonders wichtig ist, dass 4K-Inhalte ohne Ruckeln und mit gestochen scharfer Darstellung abgespielt werden. Geräte, die HDR10+, Dolby Vision und Dolby Atmos unterstützen, erhalten zusätzliche Pluspunkte, da sie höhere Kontraststufen und immersiven Klang bieten.
Auch das Angebot an Apps und Streamingdiensten spielt eine Rolle. Systeme auf Android- oder Google-TV-Basis stechen hervor, weil sie sich über den Google Play Store umfangreich erweitern lassen. Speziell bei 4K-Media-Playern gewinnt zudem die Anzahl verfügbarer 4K-Serien und -Filme auf Plattformen wie Netflix, Disney+, Apple TV+ und Amazon Prime Video an Bedeutung.
Hinsichtlich der Anschlüsse sind Wi-Fi 6 und eine alternative LAN-Buchse bei guten Geräten Standard. Wi-Fi 6 sorgt besonders in vernetzten Haushalten für eine schnellere und stabilere Verbindung. Eine LAN-Option ist hilfreich, falls das WLAN unzuverlässig ist. Ebenfalls wichtig ist ein USB-Port für externe Festplatten. Noch besser sind Modelle, die mit internen Festplatten aufgerüstet werden können oder über eigenen Speicher für Filme und Musik verfügen. Die zunehmend relevante Matter-Unterstützung erlaubt es zudem, das Gerät als Smart-Home-Hub zu nutzen – wie es zum Beispiel der Google TV Streamer und das Apple TV 4K tun, um Matter-kompatible Geräte im Heimnetz zu steuern.
Für Technik-Enthusiasten und Heimkinofans stehen oft andere Aspekte im Vordergrund. Hier ist wichtig, dass der Media-Player vielfältige Video- und Audioformate abdeckt. Besonders geschätzt werden Decoder für Mehrkanalton und die Möglichkeit, Blu-ray-ISO-Dateien mitsamt Originalmenüs abzuspielen. Zudem sollte die Software flexibel sein und verschiedene Bilddarstellungsoptionen anbieten.
Was die Bedienbarkeit angeht, werden 4K-Media-Player mit zu komplexen Menüs oft kritisiert. Einfachere Modelle punkten durch eine flüssige Bedienung dank leistungsstarker Prozessoren und einer klar strukturierten Menüführung. Ein weiteres Plus sind Fernbedienungen, die alle drei wichtigen Plattformen mit integriertem Mikrofon ausstatten. So ist eine komfortable Sprachsteuerung via Alexa, Google Assistant oder Siri möglich.
Welchen Mehrwert bieten 4K-Media-Player?
Günstiger Einstieg in Google TV: Der Strong LEAP-S3 bringt 4K, Dolby Vision und Dolby Atmos auf jeden Fernseher – in drei Minuten eingerichtet. (Bildquelle: amazon.de)
Da 4K-Fernseher inzwischen verbreitet sind, eröffnen 4K-Media-Player den Zugang zu passenden Ultra-HD-Inhalten. Zwar sind auf modernen Smart-TVs viele Streamingdienste direkt verfügbar, doch punktet ein externer Media-Player oft mit einem größeren Dienstangebot, schnellerer Performance und häufigeren Software-Updates. Für Besitzer älterer Fernseher oder Nutzer, die beim Kauf gespart haben, sind Media-Player eine praktische und kostengünstige Nachrüstung.


