Das Wichtigste auf einen Blick:
- Machen digitale Musik für Lautsprecher und Kopfhörer hörbar
- Fachbegriffe: DAC (englisch) oder DAU (deutsch)
- Schließen die Lücke zwischen Digitalquelle und analoger HiFi-Anlage
- Klingen meist deutlich besser als die Wandler im Fernseher oder Computer
- Stabiler interner Takt sorgt für saubere, fehlerfreie Wiedergabe
Digitale Audiosignale, wie sie bei Streaming-Angeboten, CDs oder gespeicherten Musikdateien vorkommen, müssen zunächst in analoge Signale umgewandelt werden – also in elektrische Spannungen. Diese Aufgabe übernehmen die Digital-Analog-Wandler (D/A-Wandler) der jeweiligen Abspielgeräte oder HiFi-Komponenten. Alternativ kann ein externer D/A-Wandler (auch DAC, englisch digital-to-analog converter) zum Einsatz kommen. Doch wann ist ein solcher externer Wandler wirklich sinnvoll?
Bietet vielfältige Anschlussmöglichkeiten und eignet ideal als zentraler DAC in einer stationären HiFi-Anlage: der DacMagic 200M von Cambridge Audio.
Interne D/A-Wandler häufig von minderer Qualität
Ein externer D/A-Wandler lohnt sich vor allem, wenn er die Qualität der im Abspielgerät verbauten Wandler übertrifft. Gerade bei günstigen digitalen TV-Receivern, Multimedia-Playern oder Fernsehern mit integriertem DVB-Tuner sind die eingebauten DACs aus Kostengründen oft von geringer Qualität. Überträgt man das digitale Signal dieser Geräte an einen hochwertigen HiFi-Receiver mit eigenem, leistungsfähigem Wandler, ist der separate Kauf eines externen DACs nur bedingt notwendig. Anders sieht es aus, wenn die Quelle zwar einen Digitalausgang besitzt, die angeschlossene HiFi-Anlage jedoch keinen passenden Eingang – hier ist ein externer Wandler auf jeden Fall zu empfehlen. In dem Fall genügt oftmals ein preiswertes Einsteigermodell. Wem die klangliche Verbesserung seiner digitalen Zuspieler wichtig ist, sollte dagegen zu einem hochwertigeren DAC greifen.Ein weiterer Pluspunkt von hochwertigen externen DACs im Vergleich zu integrierten Systemen ist der größere Bauraum: In separaten Gehäusen lassen sich Störeinflüsse und Wechselwirkungen zwischen digitalen und analogen Komponenten besser minimieren. Zusätzlich verfügen viele Top-DACs über digitale Filter, mit denen sich der Klang individuell an den persönlichen Geschmack anpassen lässt.
Preis-Leistungs-Sieger bei STEREO: Der FiiO KA17 verbindet mobilen Einsatz am Smartphone mit stationärer Desktop-Leistung. (Bildquelle: amazon.de)
Beste Klangqualität am Computer und per Streaming
Auch bei Desktop-PCs, Laptops und Smartphones zeigt sich ein ähnliches Bild: Viele Musikliebhaber lassen Audio bei der Wiedergabe bereits als analoges Signal zur HiFi-Anlage übertragen. Das Ergebnis ist häufig enttäuschend, da integrierte Soundchips und deren D/A-Wandler oft schwächerer Qualität sind. Die digitale Verbindung via USB oder anderen Schnittstellen ist klanglich günstiger – selbst wenn hierbei gelegentlicher Jitter durch Taktungenauigkeiten auftreten kann. Am besten ist der Einsatz eines externen USB-DACs, der die Daten asynchron abruft, also den Takt selbst generiert – so wird Jitter weitgehend vermieden. Diese asynchrone USB-Technik ist bei den meisten modernen hochwertigen DACs inzwischen Standard.Zudem steigt die Bedeutung durch Streaming-Dienste: Anbieter wie Apple Music, Tidal, Amazon Music Ultra HD oder Qobuz bieten inzwischen verlustfreie, hochwertige Audioformate an (Lossless bis hin zu Hi-Res Audio mit bis zu 32 Bit/384 kHz oder DSD). Um diese Klangqualität voll auszunutzen, muss der verwendete DAC diese Auflösungen unterstützen können – etwas, das interne Chips von Smartphones oder Laptops oft nicht gewährleisten.
iFis Zen DAC 3 Desktop-DAC mit Kopfhörerverstärker, symmetrischen Ausgängen und USB-C sammelt in Tests gute Noten ein. (Bildquelle: amazon.de)


























