Smartphones mit Schnellladefunktion

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  • Smartphone (Handy) im Test: Mate 20 Pro von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut
    1
    Huawei Mate 20 Pro

    Spitzenklasse; 6,39"; Android; 128 GB

  • Smartphone (Handy) im Test: Mate 20 von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
    2
    Huawei Mate 20

    Spitzenklasse; 6,53"; Android; 128 GB

  • Smartphone (Handy) im Test: P20 Pro von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
    3
    Huawei P20 Pro

    Spitzenklasse; 6,1"; Android; 128 GB

  • Smartphone (Handy) im Test: Mi Mix 2s von Xiaomi, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut
    4
    Xiaomi Mi Mix 2s

    Oberklasse; 5,99"; Android

  • Smartphone (Handy) im Test: Galaxy S9+ von Samsung, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut
    5
    Samsung Galaxy S9+

    Spitzenklasse; 6,2"; Android

  • Smartphone (Handy) im Test: iPhone XS Max von Apple, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    6
    Apple iPhone XS Max

    Spitzenklasse; 6,5"; iOS

  • Smartphone (Handy) im Test: Moto Z3 Play von Motorola, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    7
    Motorola Moto Z3 Play

    Oberklasse; 6"; Android; 64 GB

  • Smartphone (Handy) im Test: Honor 10 von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    8
    Huawei Honor 10

    Oberklasse; 5,84"; Android

  • Smartphone (Handy) im Test: P20 von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    9
    Huawei P20

    Spitzenklasse; 5,8"; Android; 128 GB

  • Smartphone (Handy) im Test: Xperia XZ2 Compact von Sony, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    10
    Sony Xperia XZ2 Compact

    Oberklasse; 5"; Android; 64 GB

  • Smartphone (Handy) im Test: Galaxy S9 von Samsung, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    11
    Samsung Galaxy S9

    Spitzenklasse; 5,8"; Android

  • Smartphone (Handy) im Test: iPhone XS von Apple, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    12
    Apple iPhone XS

    Spitzenklasse; 5,8"; iOS

  • Smartphone (Handy) im Test: Mate 20 lite von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    13
    Huawei Mate 20 lite

    Oberklasse; 6,3"; Android; 64 GB

  • Smartphone (Handy) im Test: Xperia XZ3 von Sony, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    14
    Sony Xperia XZ3

    Spitzenklasse; 6"; Android; 64 GB

  • Smartphone (Handy) im Test: KEY2 von BlackBerry, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    15
    BlackBerry KEY2

    Spitzenklasse; 4,5"; Android

  • Smartphone (Handy) im Test: 6 von OnePlus, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    16
    OnePlus 6

    Oberklasse; 6,28"; Android

  • Smartphone (Handy) im Test: Aquaris X2 Pro von BQ, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    17
    BQ Aquaris X2 Pro

    Oberklasse; 5,65"; Android; 64 GB

  • Smartphone (Handy) im Test: Aquaris X2 von BQ, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    18
    BQ Aquaris X2

    Oberklasse; 5,65"; Android; 32 GB

  • Smartphone (Handy) im Test: G7 ThinQ von LG, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    19
    LG G7 ThinQ

    Spitzenklasse; 6,1"; Android; 64 GB

  • Smartphone (Handy) im Test: 8 Sirocco von Nokia, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    20
    Nokia 8 Sirocco

    Spitzenklasse; 5,5"; Android; 128 GB

Neuester Test: 14.11.2018
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Testsieger

Aktuelle Smartphones mit Schnellladefunktion Testsieger

Tests

    • Ausgabe: 11
      Erschienen: 10/2018
      Seiten: 38

      Die Smartphone-Charts

      Testbericht über 50 Top-Smartphones in 10 Kategorien

        weiterlesen

    • Ausgabe: 8
      Erschienen: 07/2018
      Seiten: 7

      Gewappnet für den Fall

      Testbericht über 21 Smartphones mit Schnellladefunktion

        weiterlesen

    • Ausgabe: 11
      Erschienen: 10/2018
      Seiten: 2

      Sieger und Sensible

      Testbericht über 3 Smartphones mit Schnellladefunktion

      Dieses Heft ist bis zum 22.11.2018 am Kiosk erhältlich.

        weiterlesen

Ratgeber zu Smartphones zum Schnellladen

Schnellladen ist nicht immer gleich Schnellladen

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. es gibt verschiedene, unterschiedlich gute Standards
  2. als Schnellladen gelten offiziell 10 W und mehr
  3. viele Geräte schaffen aber schon 18 W und mehr
  4. Ladegerät und Ladetechnik müssen kompatibel sein
  5. nur selten in Kombination mit kabellosem Laden

Wie blicken Tester auf die Ladegeschwindigkeit?

BQ Aquaris X2 Eigentlich alle modernen Smartphones haben irgendeine Form von Schnellladen – die Frage ist nur, welche Form. (BQ Aquaris X2; Bildquelle: www.bq.com/de/)

Nichts verärgert Smartphone-Nutzer mehr als wenn das Gerät schon vor Ablauf eines Arbeitstages wieder an die Steckdose muss. Denn jeder Ladevorgang kostet Zeit, oftmals vergehen Stunden, bevor man das Handy wieder verwenden kann. Da aber die Größe des Akkus nur in Grenzen erhöht werden kann, richten sich die Augen der Hersteller – und damit auch der Tester – zunehmend auf effektivere Ladetechniken. Das Schlagwort "Schnellladen" ist in aller Munde, doch zeigen gerade Tests immer wieder, dass Schnellladen eben nicht Schnellladen ist. Es gibt verschiedene Standards, die auch noch in unterschiedlichen Leistungsstufen implementiert werden.

Daher lassen sich Tester von solch schönen Worten gar nicht erst blenden, sondern blicken gleich auf die unmittelbar erbrachten Ladezeiten. Die hängen natürlich einerseits von der verwendeten Ladetechnik, andererseits aber auch der Größe des jeweiligen Akkus ab. Bei einem Modell mit 4.000 mAh Nennladung kann auch ein Ladevorgang von mehr als einer Stunde noch als fixes Schnellladen gelten, wohingegen bei einem Akku mit 2.500 mAh eher eine halbe Stunde erwartet wird. Dabei wird auch unterschieden in eine erste und eine zweite Hälfte des Ladevorganges. Denn Letztere dauert aus technischen Gründen stets länger, maßgeblich für die Praxis ist vor allem die Dauer des Ladevorgangs für die ersten 50 Prozent Ladung.

Was gilt als "echtes" Schnellladen?

Qualcomm Quick Charge Logo Das Logo von Qualcomms Quick-Charge-Lösung (Bildquelle: qualcomm.com)

Grundsätzlich gilt alles als Schnellladen, was zügiger arbeitet als die klassische Ladetechnik mit 5 W, die sich zusammensetzt aus einer Nennspannung von 5 V und 1 A Ladestrom. Da bei Smartphones in der Regel immer mit 5 V gearbeitet wird, sind primär höhere Ladeströme das Mittel der Wahl. Fast alle modernen Geräte werden heute bereits mit 2 A und somit 10 W geladen, wenn sie ihr eigenes Ladegerät verwenden. Obwohl es formell als Schnellladen gilt, wird dies doch von den meisten Nutzern bereits als normal empfunden. Der Ladestandard sollte also deutlich mehr leisten können.

In Frage kommen dabei vor allem zwei Lösungen: Qualcomm hat mit Quick Charge 3.0 einen solchen Standard etabliert. Er bringt bis zu 18 W Leistung und stellt durch ein cleveres Alternieren von Spannung und Stromstärke sicher, dass das Gerät dabei trotzdem nicht heiß wird. Die nicht kompatible Konkurrenz kommt vom USB-Konsortium, denn die USB-Schnittstelle kann seit USB 3.1 auf USB-C nun auch hohe Ladeströme übertragen. Das zertifizierte "USB Power Delivery" erlaubt bis zu 15 W über Standardkabel, künftige Smartphone-Generationen sollen dank Erhöhung der Ladespannung und mittels neuer Spezialkabel sogar 36 W Leistung aufnehmen – also 3,6x mehr als bei den ersten Schnellladegeräten.

Warum sind Quick Charge und USB Power Delivery nicht kompatibel?

USB Power Delivery Logo USB Power Delivery nutzt ein eigenes Logo zur Kennzeichnung entsprechender "Fast Charger". (Bildquelle: usb.org)

Zugegeben, es ist verwirrend. Quick Charge von Qualcomm nutzt letzten Endes auch die USB-Schnittstelle, um den Strom zu transportieren. Wieso braucht es diese Technik dann überhaupt, wenn USB Power Delivery dies auch ohne Fremdtechnik erlaubt? Der Hintergrund ist, dass frühere USB-Standards nie dazu gedacht waren, große Ladeströme zu transportieren. Es brauchte also einen speziellen Ladeadapter und eine besondere Ladetechnik im Smartphone, die zudem vom Prozessor unterstützt werden musste. Dies wurde in Form von Quick Charge umgesetzt. Seit Einführung von USB 3.1 kann USB all dies eben auch – und das ganz ohne spezielle Ladetechnik. Die Schnittstelle selbst kann diese Ladeströme handhaben und erkennt auch gleich, wie viel das angeschlossene Kabel verträgt.

USB Power Delivery ist hierbei billiger, erfordert keine speziellen Chipsätze und besitzt mehr Leistungsreserven für künftige Gerätegenerationen. Tatsächlich hat Qualcomm zwar noch eine Generation Quick Charge 4 und 4+ definiert, die wäre aber auch nur mit USB-C und den dazugehörigen neuen Kabeln möglich gewesen. Quick Charge ist somit nur noch für die Geräte der Generation "Micro-USB" von Interesse, auf denen USB Power Delivery nicht funktioniert, und ansonsten schlichtweg überflüssig geworden.

Und was ist mit Apple?

Apple USB-C Power Brick Apple Power Brick – 29-W- oder 61-W-Ladeadapter, die ein Schnellladen mit MacBook und iPhone ermöglichen. (Bildquelle: apple.com)

Wie immer tanzt Apple aus der Reihe – und ist überraschend spät dran. Erst seit dem iPhone 8 wird überhaupt eine vergleichbare Technik geboten, um die Hälfte des Akkus in etwa 30 Minuten laden zu können. Dafür benötigt man ein spezielles Ladegerät namens "Power Brick", mit dem man immerhin auch MacBooks laden kann. Das Ladegerät kann bis zu 29 W liefern, was entsprechend rund 3x so schnellen Ladevorgängen entspricht als sie die erste Quick-Charge-Generation bot. Das Zubehör trägt zudem Apple-typisch mit 70 Euro dick auf. Das ist umso betrüblicher als Apple im Hintergrund eigentlich sehr wohl USB Power Delivery verwendet. Durch die nötige Lightning-Schnittstelle wird aber doch wieder alles etwas komplexer.

Gibt es kabelloses Schnellladen?

Ja, gibt es. Hier ist die Kunst ganz einfach, die über Quick Charge oder USB-C angelieferte Energie mittels der Spulen möglichst verlustfrei ans Smartphone zu übertragen. Das bedingt natürlich wiederum, dass das Handy selbst eine kabellose Energieumwandlung beherrscht, die dann eben auch 18 oder gar 36 W korrekt in den Akku einspeist. Da bei dieser Induktionsladung aber noch viel größere thermische Verluste auftreten, ist das nicht ganz einfach. Letztes Endes sind die meisten kabellosen Ladegeräte mit nur 7,5 W recht langsam unterwegs. Nur wenige gehen bis auf 15 W hoch, und die sind aufgrund der aufwendigeren Ladetechnik eben auch spürbar teurer. Und natürlich muss auch das Smartphone diese Technik unterstützen, was aufgrund der stärkeren Entkopplung zwischen den Herstellern der Ladepads und der Smartphones selbst viel seltener ist als man es sich wünschen würde.

Die besten Smartphones mit Schnellladen und integrierter Qi-Schnittstelle

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Huawei Mate 20 Pro Sehr gut(1,4)
2 Samsung Galaxy S9+ Gut(1,6)
3 Apple iPhone XS Max Gut(1,7)

Mein Smartphone hat angeblich Schnellladen, aber es funktioniert nicht?

Eventuell wurde ein Endgerät zum Beispiel von Oppo oder anderen Nischenherstellern erworben. So manches Unternehmen will nämlich auch am Zubehör verdienen und kopiert zwar Quick Charge, setzt es dann aber proprietär um. Dann braucht man exakt das Ladegerät des jeweiligen Herstellers oder ist eben plötzlich nur noch mit langsamen 5 W unterwegs. Eine Hoffnung macht USB Power Delivery: Der Standard setzt sich bei eigentlich allen Geräten mit USB-C-Schnittstelle durch und dürfte damit auch diese ganzen proprietären Lösungen vom Markt verdrängen.

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