Drucker Tests, Typen, Tintentanks: Der Drucker-Überblick
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Tintenstrahldrucker ideal für Farbdruck
- Laserdrucker bestechen durch hohe Geschwindigkeit im Textdruck
- Multifunktionsdrucker besitzen zusätzlich eine Scan- und Kopierfunktion
- Druck- und Tintenkosten sind abhängig von Bauart und Druckverhalten
- Tintentank-Drucker haben die niedrigsten Seitenkosten
- Für den Fotodruck sind dedizierte Fotodrucker empfehlenswert
Auch in der heutigen digitalen Zeit sind Drucker aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Die Entscheidung für das passende Modell beeinflusst, ob das Gerät eher als lästige Pflicht oder als praktische Bereicherung empfunden wird. Im weiteren Verlauf stellen wir herausragende Exemplare vor, geben einen Überblick über die verschiedenen Druckertypen und erläutern, wie Drucker in Tests hinsichtlich ihrer Qualität bewertet werden.
Nach welchen Kriterien beurteilen Testmagazine Drucker?
Laserdrucker meist mit exzellenten Ergebnissen im Schwarzweißdruck, zeigen jedoch Schwächen beim Farb- und Fotodruck. Tintenstrahldrucker erzielen dagegen besonders beim Fotodruck mit speziellem Fotopapier bessere Resultate.
Die Bedeutung der Druckgeschwindigkeit – vor allem im Büro
Die Druckgeschwindigkeit beeinflusst die Qualitätsbewertungen vieler Testmagazine mit. Sie wird in Seiten pro Minute gemessen. Hersteller geben häufig die reine Druckzeit an, ohne die Zeit für die Vor- und Nachbearbeitung am Computer mitzuberücksichtigen. Daher weichen die Testergebnisse nicht selten von den Herstellerangaben ab. Besonders bei Office-Druckern hat die Geschwindigkeit eine große Bedeutung für die Bewertung.
Multifunktionsdrucker: Scanner und Kopierer mit hohem Bedienkomfort
Bei Multifunktionsdruckern bewerten Tester neben Druckqualität und Tempo auch Kopierleistung in Schwarzweiß und Farbe sowie die Scannerfunktion. Besonders praktisch sind Modelle mit einem automatischen Dokumenteneinzug (ADF), der das Scannen mehrseitiger Dokumente deutlich erleichtert.
Unter den Geräten mit ADF stechen jene hervor, die Duplex-Scanning und Duplex-Druck beherrschen, also beidseitiges automatisches Verarbeiten von Dokumenten ermöglichen.
Beim einfachen ADF-Einzug muss die Vorlage manuell umgedreht werden. Arbeitsgruppen mit hohem Scan- und Kopierbedarf sollten daher unbedingt ein Multifunktionsgerät mit automatischem Einzug verwenden.
Folgekosten: Laserdrucker weiterhin vorn, Tintentanks gewinnen an Beliebtheit
Die Bewertung der Folgekosten hängt stark von der Drucktechnologie ab. Viele Tintenstrahldrucker nutzen einzelne Farbpatronen, die bei längerer Nichtnutzung eintrocknen können. Zusätzlich verursachen automatische Reinigungszyklen oft zusätzlichen Tintenverbrauch, was bei Testern negativ auffällt. Besonders teuer wird es bei Kombipatronen , in denen mehrere Farben zusammengefasst sind. Wenn beispielsweise Cyan verbraucht ist, muss die ganze Patrone ausgewechselt werden. Einzelfarbpatronen sind hier kostensparender und auch umweltschonender.
Laserdrucker benötigen keine Reinigungszyklen und sind nicht durch eintrocknende Tinte beeinträchtigt, weshalb ein Vergleich zu Tintenstrahldruckern schwerfällt. Eine Ausnahme bilden jedoch Tintentankdrucker wie die Ecotank-Serie von Epson, die über große Tanks verfügen und mit flüssiger Tinte befüllt werden. Auch bei Laserdruckern werden zunehmend nachfüllbare Tonerkartuschen eingesetzt.
Welche Anforderungen muss ein guter Drucker im Home-Office erfüllen?
Im Home-Office, wo meist nur wenige Anwender den Drucker nutzen, ist die Druckgeschwindigkeit weniger kritisch als in großen Büros mit vielen Nutzern und längeren Warteschlangen. Hier rückt die Ausstattung in den Vordergrund. Besonders hilfreich ist eine Netzwerkanbindung, sodass der Drucker über WLAN kabellos bedient werden kann. Das ermöglicht es, das Gerät zentral zu platzieren und Druckaufträge aus anderen Räumen zu starten. Kabelloses Drucken vom Smartphone oder Tablet wird ebenfalls von Testmagazinen positiv bewertet, vor allem wenn es problemlos funktioniert. Der NFC-Standard hat sich hierbei etabliert und ist inzwischen bei vielen Oberklasse-Smartphones und Tablets integriert. Da im heimischen Arbeitszimmer weniger gedruckt wird als in Mehrpersonen-Büros, sollte die Tinte auch nach längeren Pausen nicht austrocknen.

































































