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Ratgeber

Ratgeber zu Soundbars / Soundbases

Kompakte Klangriegel

Soundbar Yamaha YSP-5100Soundbars liegen im Trend: Die schmalen Riegel lassen sich dezent in den Wohnraum integrieren, sie klingen verblüffend gut, sind einfach einzurichten und problemlos zu bedienen. Unterschiede gibt es bei der Ausstattung und nicht zuletzt bei der Klangerzeugung. Das Angebot reicht von Soundbars für Einsteiger über Lösungen für gehobene Ansprüche bis hin zum aufwändig konstruierten Soundprojektor.

Virtual Surround
Normalerweise müssen mehrere Boxen im Raum verteilt werden, damit man sich mitten im Geschehen fühlt. Doch auch Soundbars, die alle Lautsprecher in einem Gehäuse vereinen, versprechen Raumklang. Bei der Klangerzeugung unterscheidet man verschiedene Konzepte: Hoch im Kurs stehen Soundbars mit zwei Kanälen und Virtual Surround, namentlich Dolby Virtual Speaker oder SRS TruSurround XT. Um den Klang eines Mehrkanalsystems nachzubilden, nutzen diese Riegel psychoakustische Effekte. Soundbars mit zwei Kanälen und Virtual Surround bekommt man schon für kleines Geld, allerdings beschränkt sich der simulierte Raumklang auf einen relativ kleinen Bereich vor der Box.

Soundprojektoren

Nicht alle Soundbars nutzen Virtual Surround. Bei einer anderen, auch als Soundprojektor gehandelten Variante, wird der von einer Vielzahl an Treibern erzeugte Schall gebündelt und mit einer definierten Laufzeit in den Raum geschickt, wo er von den Wänden reflektiert wird und dergestalt in den Rücken der Zuschauer gelangt. Bei einer Soundbar wie der YSP-4300 von Yamaha HiFi sind die hinteren Schallquellen also nicht nur virtuell, sondern dank Reflektionspunkten im Raum tatsächlich vorhanden. Zwischen beiden Techniken positioniert sich Bose mit Systemen wie dem Lifestyle 135: Das Unternehmen kombiniert eine spezielle Schallführung namens „Phase Guide Sound Radiator“ mit einem „TrueSpace“ getauften DSP-Verfahren.

Schnittstellen und Ausstattung
Soundbars mit Virtual Surround sind schlanker und bleiben bezahlbar, Soundprojektoren etwas üppiger und deutlich teurer. Unabhängig von der Klangerzeugung sollte man auf die Ausstattung achten: Einige Soundbars bieten HDMI-Eingänge, USB-Buchsen, Bluetooth, LAN und WLAN, teilweise wird sogar ein Blu-ray-Laufwerk integriert. Andere beschränken sich auf digitale und / oder analoge Audio-Eingänge. Oft werden die Klangriegel mit Subwoofern kombiniert. Bei der Inbetriebnahme und beim Bedienkomfort glänzen alle Systeme – vor allem im Vergleich zu einem echten Mehrkanalset nebst AV-Receiver, der im Gegenzug mit umfassender Funktionalität punktet.