84 aktuelle Bluetooth-Lautsprecher ausgewertet
info

Ratgeber

Ratgeber zu Bluetooth-Lautsprecher

Musik via Bluetooth

Bluetooth-LautsprecherGreift man zur Bluetooth-Box, sind Kabel überflüssig, denn Audio-Signale von Mobiltelefonen, Tablets, Notebooks und MP3-Playern gelangen drahtlos zum Lautsprecher. Doch das Streaming via Bluetooth hat nicht nur Vorteile: Die Reichweite ist eingeschränkt, der Klang bisweilen suboptimal. Was sollte man beim Kauf eines Bluetooth-Lautsprechers beachten?

Einfach und weit verbreitet

Das englische „streaming“ lässt sich mit „strömend“ übersetzen. Bezogen auf HiFi-Komponenten meint es die Fähigkeit, digitale Musikdateien nebst vorhandener Zusatzinformationen (Titel, Album, Interpret) für ein Wiedergabegerät bereitzustellen. Musik-Streaming liegt im Trend und lässt sich auf vielfältige Weise realisieren. Die einfachste und am weitesten verbreitete Methode, Audio-Signale ohne Kabel zum Lautsprecher zu übertragen, ist der Kurzstreckenfunk Bluetooth, den fast alle Mobiltelefone, Tablets, Notebooks und viele MP3-Player beherrschen. Die erste Spezifikation des Standards wurde im Jahr 1999 verabschiedet, die Spezifikation 4.0 gibt es seit 2009. Wissenswert in diesem Zusammenhang, zumindest bei batteriebetriebenen Lautsprechern für den mobilen Einsatz: Bluetooth 4.0 arbeitet sparsamer als ältere Versionen. Im Gegenzug ist die maximale Datenrate niedriger als bei Bluetooth 2.1 und Bluetooth 3.0.

SBC-Codec oder aptX-Container?
Ohne Wände, Decken und andere Hindernisse liegt die Reichweite einer Bluetooth-Verbindung bei rund zehn Metern. Zunächst müssen die beteiligten Geräte initial miteinander gekoppelt werden (Pairing). Sind beide Geräte NFC-fähig, ist das Pairing im Handumdrehen erledigt – man muss das Smartphone nur kurz an den Lautsprecher halten. Neben dem Bluetooth-Profil A2DP zum Musik-Streaming unterstützen viele Boxen das AVRCP-Profil zur Fernsteuerung sowie die Profile HFP (Freisprecheinrichtung) und HSP (Headset). Meist werden die Audio-Signale mit dem lizenzfreien SBC-Codec verlustbehaftet komprimiert, seltener lassen sich Dateien im Format AAC oder MP3 zuspielen. Wer verstärkt auf verlustfrei komprimierte Dateien setzt, zum Beispiel FLAC, sollte darauf achten, dass Lautsprecher und Signalquelle den aptX-Container unterstützen, dank dem sich bei identischer Bandbreite mehr Daten übertragen lassen.