Das Wichtigste auf einen Blick:
- Klassische Sony-Kompaktanlagen (CMT-Serie) werden nicht mehr neu aufgelegt
- Im Handel überwiegend ältere Restposten verfügbar
- Günstige Modelle für den Hausgebrauch grundsätzlich ausreichend
- Klangqualität steigt deutlich mit dem Preis
- Sony-Fokus liegt heute auf Soundbars und portablen Lautsprechern
- Alternativen mit aktuellem Sortiment: Panasonic, Kenwood, Teufel
Wie schneiden Sony-Stereoanlagen im Test ab?
Sony-Anlagen sind klassisch aufgebaut: CD-Player, Receiver und Lautsprecher. (Bildquelle: amazon.de)
Sony-Stereoanlagen sind meist für unter 300 Euro erhältlich, vereinzelt reichen die Preise bis rund 600 Euro. Wenig überraschend: Teurere Modelle schneiden in Fachmagazin-Tests fast durchweg besser ab als günstige Einsteigergeräte – vor allem beim Klang. Die Lautsprecher klingen präziser und detailreicher, der Bass druckvoller, der Gesamtpegel höher. Der Grund liegt auf der Hand: Bessere Bauteile, mehr Leistung und schlicht größere Gehäuse sorgen für mehr Wucht.
Für den Hausgebrauch reichen ältere Sony-Modelle dennoch aus. CDs abspielen, USB-Musik hören, Bluetooth-Geräte verbinden, digitale Radiosender empfangen oder den Weckradio nutzen: Die Grundfunktionen funktionieren zuverlässig. Beim Design scheiden sich hingegen die Geister – günstigere Sony-Modelle setzen teilweise auf kantige Formen und auffällige LED-Effekte, die nicht jedermanns Sache sind.
Wichtig beim Kauf: Sony hat das klassische Kompaktanlagen-Segment mit separaten Boxen weitgehend verlassen. Neue Modelle der CMT-Serie werden nicht mehr aufgelegt; im Handel finden sich überwiegend ältere Restposten. Wer ein aktuelles Sony-Audiosystem sucht, wird stattdessen bei den Soundbars der Bravia-Theatre-Serie oder bei portablen Bluetooth-Lautsprechern fündig. Für eine klassische Stereoanlage mit separaten Boxen lohnt sich der Blick zu alternativen Herstellern wie Panasonic, Kenwood oder Teufel, die dieses Segment aktiv bedienen.
Auch Sony folgte lange dem Branchentrend zu kompakten Stereoanlagen ohne abnehmbare Boxen sowie zu reinen WLAN- und Multiroom-Lautsprechern. Diese Geräte bringen oft Bluetooth, DAB+-Empfang und USB-Anschluss mit und empfehlen sich als schlanke Alternative zur klassischen Kompaktanlage – zumal die Klangqualität in dieser Kategorie deutlich gestiegen ist.


