Ob Rennrad, MTB, City- oder Trekkingrad – ein guter Fahrradsattel muss kein Vermögen kosten. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Radsättel am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

242 Tests 14.100 Meinungen

Die besten Radsättel

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Aus unserem Magazin:

Ratgeber: Fahrradsättel

Fahrer­ty­pen und ihre Sät­tel

Sitzhaltung und Einsatzzweck gehen beim Sattelkauf Hand in Hand. Fahrradsättel lassen sich daher vier typischen, praxisnahen Typen zuordnen: Sättel für Einkaufs- oder Freizeitfahrer, für Alltags- und Tourenradler sowie für sportliche Biker.

einkaufen

Sättel für Einkaufs- und Freizeitfahrer

Wer eher selten zum Beispiel mit einem City-Rad unterwegs ist oder nur kurze Strecken zurücklegt, wählt am besten einen möglichst breiten Sattel. Außerdem darf der Sattel ruhig weicher gepolstert sein. Bei einer aufrechten Sitzhaltung lastet nämlich ein Hauptteil des Körpergewichts auf dem Sattel und sollte sich daher möglichst gleichmäßig verteilen können. Außerdem stellen sich die typischen Sitzbeschwerden bei weichen Sätteln erst nach ungefähr 35 bis 45 Minuten ein.

Sättel für Freizeitfahrer wiederum, die mehrstündige Touren auf dem Trekking-Bike unternehmen, sollten im Gegenteil nicht zu weich sein. Auf Druck darf die Daumenkuppe nicht vollständig einsinken. Die Sattelnase wiederum sollte nicht breit sein, damit auf längeren Fahrten keine wunden Stellen entstehen. Ausnahme: All-Mountain-Biker. Eine breitere Nase erleichtert hier das Klettern im steileren Gelände. Wird ein Lochsattel gewählt, ist es ratsam, auf eine breite und straffe Randpolsterung zu achten.

touren

Ausführungen für den Alltags- und Tourenbereich

Sättel für Alltags- und Tourenradler, deren Standard-Sitzhaltung deutlich nach vorne gebeugt ist, sind eher an der Sattelnase gepolstert, während die Sitzfläche relativ hart ist; sie sollte auf Druck nicht mehr als einen Zentimeter nachgeben. Wer zu einer aufrechteren Sitzhaltung tendiert, wird eine leicht gepolsterte Sitzfläche mit Geleinlagen vorziehen. Elastomerfederung und flexible Rahmengestelle erhöhen den Tourenkomfort zusätzlich. Insgesamt sind Tourensättel etwas kürzer und breiter als Sättel für Fitness-Biker.

rennradAuf dem Rennrad, dem Cross-Country- oder Marathon- beziehungsweise Triathlon-Bike schließlich dominiert eine stark nach vorne gebeugte Sitzhaltung. Der größte Druck lastet demnach auf dem Schambein, weswegen die Sattelnasen gepolstert sind und auf Druck sogar nachgeben. Tendenziell ist die Sitzfläche von Sätteln für sportliche Biker eher hart, also nur dünn gepolstert, und die Modelle sind etwas schmaler und länger, um Reibungen an der Innenfläche der Oberschenkel oder Schmerzen im Schambereich (bei Männern wie Frauen) entgegen zu wirken. Außerdem erleichtern schmale Sättel die Schwerpunktverlagerung, die Leichtbauweise (zum Beispiel Karbon) spart Gewicht. Die Seitenschalen wiederum sollten möglichst flexibel sein. Einen besseren Federungskomfort bieten Sattelgestelle aus Titan statt aus Stahl.

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