Das Wichtigste auf einen Blick:
- wenige Geräte für den Heimgebrauch
- geeignet für großflächigen Plakatdruck
- schnelles Drucktempo
- fast ausschließlich Multifunktionsdrucker
Wie erfolgt die Bewertung von A3-Farblaserdruckern?
A3-Farblaserdrucker sind meist in umfangreichen Bürodrucksystemen zu finden und werden vergleichsweise selten in umfassenden Tests geprüft. Wenn einzelne Testberichte, etwa von Magazinen wie Das Büro oder FACTS, vorliegen, fließen neben der Druckqualität vor allem Erfahrungen aus dem praktischen Büroalltag in die Bewertung mit ein. Bei der Druckqualität zeigen A3-Farblaser häufig Schwächen beim großflächigen Farbdruck und bei fein abgestuften Farbverläufen. Werden jedoch lediglich farbige Elemente in Dokumenten ausgegeben, überzeugen sie meist mit guten Resultaten. Ein Touchscreen erleichtert die tägliche Bedienung erheblich und wirkt sich positiv auf die Komfortbewertung aus.
In der Regel zählen Laserdrucker mit A3-Unterstützung zu den größten Standgeräten. HP bietet mit seinen Color LaserJet Modellen jedoch auch A3-Farblaserdrucker an, die problemlos in Haushalte oder kleine Büros passen. (Bildquelle: amazon.de)
Wann ist die Anschaffung eines Farblaserdruckers sinnvoll?
Farblaserdrucker mit farbigen Tonerkartuschen eignen sich besonders für Anwender, die überwiegend Textdokumente drucken, aber gelegentlich auch farbige Ausgaben benötigen. Gerade in Firmen, die ihre Dokumente gemäß des Corporate Designs gestalten möchten, reicht ein reiner Schwarzweiß-Laserdrucker nicht aus. Möchte man zudem gelegentlich im Großformat DIN A3 drucken, führt kein Weg am A3-Farblaser vorbei – wobei diese Geräte meist in höheren Preisklassen angesiedelt sind.Während A4-Farblaserdrucker preislich kaum noch hinter Tintenstrahldruckern zurückbleiben, liegen Modelle mit DIN A3-Funktion häufig im Bereich von rund 1.000 Euro und darüber. Das ist für die meisten privaten Nutzer zu kostspielig. Wer gelegentlich im A3-Format drucken möchte, aber kein reines Bürogerät benötigt, findet alternativ auch im Tintenstrahldrucker-Segment kompakte A3-fähige Modelle zu günstigeren Preisen – etwa von Brother oder Epson.
Die Ausstattung professioneller A3-Farblaserdrucker ist in der Regel auf betriebliche Anforderungen ausgelegt, besonders bei Multifunktionsgeräten. Scans lassen sich direkt in Netzwerkspeicher speichern oder per E-Mail verschicken, mehrere Papierfächer sind verfügbar und das Druckwerk hält auch bei mehreren Tausend Druckseiten pro Monat durch. Häufig verfügen diese Geräte sogar über eine integrierte Faxfunktion. Aufgrund der größeren Druckwerke sind A3-Laserdrucker sehr voluminös und schwer. Multifunktionsgeräte mit Scanner und Kopierer beanspruchen noch mehr Platz – für das private Heim sind sie deshalb kaum geeignet.
Wie gelingt der Fotodruck mit A3-Farblaserdruckern?
Obwohl Laserdrucker in den letzten Jahren deutlich verbessert wurden, können sie beim Fotodruck qualitativ nicht mit Tintenstrahldruckern mithalten. Wer Wert auf hochwertige Fotos legt, sollte daher ergänzend einen kompakten Fotodrucker in Betracht ziehen. Für den gelegentlichen Druck von Bildern oder Grafiken genügen Farblaser jedoch aus. Dabei sollte man allerdings keine voll gesättigten Farben, homogene Farbflächen oder besonders starke Kontraste erwarten. Ein wesentlicher Faktor ist das Papier: Hochwertige Fotos gelingen am besten mit einem Tintenstrahldrucker auf speziellem Fotopapier. Spezialisierte Fotodrucker verfügen sogar über zusätzliche Farbtöne und spezielle Kartuschen für präzisere Farbergebnisse – sie bieten allerdings selten eine A3-Druckfunktion.A3-Drucker: Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker?
Laserdrucker bieten gegenüber Tintenstrahldruckern verschiedene klare Vorteile: Ihre Ausdrucke sind länger haltbar, sofort wischfest und widerstandsfähiger. Der Toner trocknet auch bei längerer Nichtbenutzung nicht aus – ein häufiges Problem bei Tintenstrahldruckern, deren Druckköpfe bei seltener Nutzung verstopfen können. Die Druckgeschwindigkeit von Laserdruckern ist in der Regel deutlich höher. Gerade in stark frequentierten Druckumgebungen ist die Geschwindigkeit ein entscheidendes Kriterium: Je flotter ein Drucker arbeitet, desto kürzer sind die Wartezeiten im Großraumbüro.Andererseits gibt es auch Nachteile von Laserdruckern: Ihre Druckwerke setzen beim Betrieb ultrafeine Partikel sowie flüchtige organische Verbindungen frei. Bundesbehörden wie das Umweltbundesamt (UBA) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) haben sich eingehend mit diesem Thema befasst und kommen zum Ergebnis, dass Laserdrucker zwar eine von vielen Quellen für Innenraumluftbelastungen darstellen, aber keine spezifische Gesundheitsgefahr. Die gemessenen Emissionen unterschreiten an Büroarbeitsplätzen den allgemeinen Staubgrenzwert deutlich.
Dennoch empfiehlt es sich aus Vorsorgegründen, Laserdrucker nicht unmittelbar neben Arbeitsplätzen aufzustellen, den Raum regelmäßig zu lüften und bei Neuanschaffung auf Geräte mit dem Umweltzeichen Blauer Engel (DE-UZ 219) zu achten, das besonders emissionsarme Geräte kennzeichnet. Zudem verbrauchen Farblaserdrucker im Betrieb in der Regel mehr Strom als vergleichbare Tintenstrahldrucker.





















