Stärken
Schwächen
Mehr Komfort: Trockenrasierer mit abwaschbarem Scherkopf. (Bildquelle: Philips)
Viele Männer empfinden das Rasieren mit einem traditionellen Klingen-Nassrasierer als lästig – zuerst heißt es, den Bart einzuschäumen, idealerweise ein paar Minuten warten und dann mit der Rasur starten. Die scharfen Klingen können leicht die Haut reizen – ein kleiner Schnitzer oder ein Pickel und schon fließt Blut ins Waschbecken. Deshalb gibt es zahlreiche gute Gründe, den Klingenrasierern ade zu sagen und stattdessen einen elektrischen Rasierer zu wählen. Besonders beliebt ist der Trockenrasierer; Kombigeräte für Nass- und Trockenrasur wurden erstmals populär, als sich Geräte mit Akku von der Steckdose unabhängig machten. Heute nutzt bereits etwa die Hälfte aller Männer einen Elektrorasierer. Ein genauerer Blick auf die Vor- und Nachteile des Trockenrasierers lohnt sich also.
Die besten Trockenrasierer punkten mit Zeitersparnis, einfacher Handhabung und schonender Hautpflege
Der große Erfolg elektrischer Rasierer beruht vor allem darauf, dass sie den Rasurprozess deutlich komfortabler gestalten. Einfach einschalten und je nach Bartdichte innerhalb von drei bis fünf Minuten erstrahlt das Gesicht glatt und frei von Stoppeln. Die Bedienung ist kinderleicht. Wer möchte, kann sogar nebenbei andere Dinge erledigen, zum Beispiel den Kaffee vorbereiten. Schließlich ist eine Rasur nicht auf das Badezimmer beschränkt. Die meisten Bartstoppeln landen im Scherkopf und nicht im Waschbecken. Die kompakten Geräte sind zudem ideal für unterwegs – eine schnelle Rasur im Büro vor wichtigen Terminen kann durchaus entscheidend sein.Ein weiterer Pluspunkt der Trockenrasierer: Sicherheit. Zwischen Haut und Klinge besteht kein direkter Kontakt. Ob Folien- oder Rotationsrasierer – eine Schutzschicht verhindert Verletzungen wie Schnittwunden, selbst bei Hautunreinheiten. Experten empfehlen Männern mit empfindlicher Haut oder Hautproblemen wie Rasurbrand, Akne oder Neurodermitis ausdrücklich, zum Elektrorasierer zu greifen. Wichtig zu wissen: Beim Umstieg vom Klingenrasierer auf einen Elektrorasierer sollten Sie der Haut zwei bis drei Wochen Eingewöhnungszeit gönnen – in dieser Phase kann es anfangs noch zu leichten Reizungen kommen, bevor sich Haut und Bartwuchs an das neue Rasierverfahren angepasst haben.
Leichte Abstriche beim Rasurergebnis bei Trockenrasierern einplanen
Nachteil der elektrischen Trockenrasierer ist, dass eine kleine Distanz zwischen Haut und Klingen besteht, da ein Metallstreifen dazwischenliegt. Daher fallen die Rasurergebnisse technisch bedingt nicht ganz so präzise aus wie bei der Rasur mit scharfen Klingen der besten Nassrasierer, die die Barthaare direkt an der Haut abtrennen. Dieses bekannte Manko haben die Hersteller in den letzten Jahren stark verbessert. Zum einen durch immer dünnere Scherfolien, die den Abstand minimieren, zum anderen durch die Erhöhung der Anzahl der Scherelemente bei Folienrasierern. Die besten Modelle besitzen bis zu fünf Scherfolien in Reihe, wobei nicht alle die direkte Funktion haben, Haare zu schneiden. Manche richten die Barthaare auf oder positionieren sie optimal für die folgende Scherfolie. Ähnliches gilt für Rotationsrasierer, bei denen die Scherköpfe aus mehreren Ringen mit Scherelementen bestehen, die dafür sorgen, dass Haare leichter zu den Klingen gelangen.Ein weiterer technologischer Fortschritt, den aktuelle Premium- und Mittelklassemodelle bieten: sogenannte Auto-Sense- oder SkinIQ-Technologien (je nach Hersteller unterschiedlich bezeichnet). Diese Systeme scannen kontinuierlich die Bartdichte während der Rasur und passen die Motorleistung automatisch an – für ein gleichmäßigeres Ergebnis und weniger Hautirritationen auch bei ungleichmäßigem Bartwuchs.
Kauftipp
Obwohl bei der Anzahl der Scherköpfe oder Scherfolien nicht automatisch „mehr ist besser" gilt, erzielen Rasierer mit mehreren Klingen definitiv bessere Ergebnisse als einfache Modelle mit nur einer Folie. Rasierertests belegen das immer wieder. Mit drei Scherelementen sind Sie grundsätzlich gut bedient; vier oder sogar fünf liefern nicht zwangsläufig einen zusätzlichen Zugewinn bei der Rasur. Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, sollte außerdem auf Modelle mit auswechselbarem Akku achten – das verlängert die Lebensdauer des Geräts erheblich und reduziert Elektroschrott.Professionelle Rasierertests fokussieren sich bei der Bewertung der Qualität auf die Trockenrasur
Eine positive Nachricht für alle, die sich bei ihrer Kaufentscheidung auf Testberichte aus Fachmagazinen verlassen: Die Prüfungen bewerten die Rasurqualität ausschließlich auf Basis der Trockenrasur. Das bedeutet: Die Ergebnisse und Wertungen ermöglichen einen objektiven Vergleich der jeweiligen Modelle untereinander. Schwieriger wird es für Männer, die sich für Kombigeräte mit Trocken- und Nassfunktion interessieren. Auch bei diesen Geräten testen die Fachmagazine bisher fast ausschließlich die Trockenrasur.Ist die Reinigung eines Trockenrasierers wirklich so umständlich?
Diese Frage, die viele Männer beschäftigt, muss inzwischen klar verneint werden. Zwar war es bei älteren Modellen oft nötig, mit dem mitgelieferten kleinen Bürstchen Klingen und Scherkopf mühsam von Bartstoppeln zu reinigen. Doch bei den meisten modernen Geräten ist diese Arbeit überflüssig: Der Scherkopf lässt sich einfach abnehmen und unter fließendem Wasser ausspülen. Manchmal empfiehlt es sich, den Scherkopf auch mal für einige Zeit in warmes Wasser mit ein paar Tropfen Geschirrspülmittel zu legen, um Fettablagerungen besser zu lösen.Den Komfort auf ein neues Level heben automatische Reinigungsstationen, die viele Premium-Rasierer von Braun, Philips und Panasonic heute beinhalten oder als Zubehör anbieten. Sie reinigen und desinfizieren den Scherkopf vollautomatisch mit einer alkoholischen Reinigungsflüssigkeit und laden das Gerät gleichzeitig auf. Für Männer, die zu Rasurbrand oder Hautreizungen neigen, kann eine solche Station besonders sinnvoll sein. Im Gegenzug entstehen laufende Kosten für die Reinigungskartuschen sowie ein höherer Anschaffungspreis.
Etwas anders verhält es sich bei einigen Rotationsrasierern. Zwar können Sie deren Scherköpfe vollständig zerlegen und jedes Teil gründlich säubern. Der Wiedereinbau ist laut Kundenbewertungen jedoch nicht immer einfach und verlangt deshalb etwas Übung, Geduld und Geschick.
Tipp: Wenn sich der Scherkopf Ihres Wunschrasierers nicht abnehmen lässt, achten Sie darauf, dass Sie ihn zumindest unter fließendem Wasser reinigen können. Das Ausbürsten per Hand ist heutzutage wirklich nicht mehr zeitgemäß.
Mit Trimmer: Für saubere, präzise Bartkonturen. (Bildquelle: Remington)
Welcher Trockenrasierer eignet sich besonders für Konturen oder Teilbärte?
Grundsätzlich sind Rasierer mit gerader Scherfolie besser geeignet, exakte Konturen zu schneiden, als Modelle mit Rotationsklingen, die rund sind und deshalb weniger präzise arbeiten. Allerdings können selbst Folienrasierer keine perfekt gezogenen Konturen zaubern, weil sie keine optimale Sicht auf den Bart bieten. Deshalb sollten Teilbartträger idealerweise zu einem Modell mit integriertem Langhaarschneider, auch Trimmer genannt, greifen.Die besten aktuellen Trockenrasierer mit integriertem Trimmer
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 117,77 € ![]() Gut 1,7 |
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Bedienerfreundlicher Allrounder mit 5 Aufsätzen Weiterlesen |
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Bei Folienrasierern befindet sich der Trimmer meist an der Rückseite des Gehäuses und kann ausgeklappt oder herausgeschoben werden. Die Ausklapp-Variante bietet Vorteile, da der Trimmer im rechten Winkel absteht und so eine freie Sicht auf den Bart ermöglicht. Wird der Trimmer herausgeschoben, sollte er ausreichend über den Scherkopf hinausragen, damit Sie auch hier gut sehen können.
Hersteller wie Philips, führend im Bereich Rotationsrasierer, bieten als Zubehör teilweise separate Trimmer-Aufsätze zum Wechseln an. Damit verwandeln Sie Ihr Gerät im Handumdrehen in ein präzises Bartpflege-Tool; einige Modelle bieten sogar einen speziellen Aufsatz für die Bartformung – damit sparen Sie sich den Kauf eines separaten Bartschneiders – und weitere Styling-Werkzeuge für kreative Bartlooks. Das Nonplusultra sind sogenannte Body-Groomer, Ganzkörperrasierer mit einer Vielzahl an Aufsätzen, die Sie an Kopf, Achseln, Brust, Armen, Beinen und im Intimbereich vielseitig einsetzen können.















