Das Wichtigste auf einen Blick:
- Mit nur einem Gerät alle behaarten Körperstellen pflegen
- Gerät zum Rasieren und Trimmen
- Zusätzliche Aufsätze zur Bartpflege und für die Kopfhaare
- Wichtiges Auswahlkriterium: Anzahl der Schnittlängen
- Gute Geräte auch im Intimbereich problemlos anwendbar
- Restlos gepflegt mit Nasen-/Ohrhaaraufsatz
Wird uns dieses haarige Erbe irgendwann über den Kopf wachsen, wenn wir nicht täglich klar definierte Areale pflegen? Haare sprießen schließlich überall am Körper ... (Bild: philips.de)
Elektrische Rasierapparate dienen heute längst nicht mehr nur der Glattrasur von Männern. Zwar sind Herrenrasierer nach wie vor am häufigsten. Parallel dazu haben sich jedoch Bodygroomer als eigenständige Geräteklasse etabliert, die an Beliebtheit gewinnt. Denn: Unter bestimmten Voraussetzungen sind diese Körperrasierer sogar eine bessere Wahl als klassische Elektrorasierer – egal, ob als Trockenmodell oder als Nass-/Trockenrasierer.
Was Sie beim Kauf eines Bodygroomers beachten sollten
Ein Traum: Mit nur einem Gerät lässt sich der Körper von Kopf bis Fuß rasieren. Außerdem kann man mit dem Bodygroomer die Haare in Form bringen. Dies wird durch zusätzliche Aufsätze für Bart und Kopfhaare ermöglicht. Vor allem das Zubehör entscheidet über den Einsatzzweck: Je mehr Zusatzkämme und Scherköpfe ein Gerät mitbringt, desto universeller ist es einsetzbar.Ein wesentlicher Qualitätsfaktor ist darüber hinaus die Anzahl der einstellbaren Schnittlängen. Nicht alle Bodygroomer können mit spezialisierten Elektrorasierern hinsichtlich der Aufsatzvariationen mithalten. Wer bevorzugt Kurzhaarfrisuren trägt, kann sich oft durch einen Bodygroomer ein separates Haarschneidegerät sparen.
Einer der beliebtesten Körperrasierer laut Kundenbewertungen: der Panasonic ER-GK60 mit V-förmiger Klinge, die selbst schwer zugängliche Körperpartien erfasst. (Bild: amazon.de)
Der beste Trimmer für die Hoden: Wie passen Bodygroomer ins Bild?
Die Suchanfrage „bester Trimmer für Hoden“ ist keine seltene. Die verschiedenen Aufsätze oder der einzelne Scherkopf eines Bodygroomers ist darauf ausgelegt, jeder Körperbehaarung gerecht zu werden. Auch im empfindlichen Intimbereich kann ein Ganzkörperrasierer problemlos zum Einsatz kommen. Allerdings reagiert jedes Gerät mit seinem Klingensystem unterschiedlich auf die verschiedenen Haarstrukturen an den einzelnen Körperstellen. Bei manchen funktioniert es besser, bei anderen weniger gut.Dazu passt ein Lesetipp für Sie:
Die besten Intimrasierer im Test
Die meist umfangreich beiliegenden Kammaufsätze werden verwendet, wenn die Haare nicht vollständig abrasiert, sondern lediglich beschnitten und in Form gebracht werden sollen.
Bodyshaver für Rückenbehaarung: Gelenkige Verlängerung des Trimmaufsatzes
Mit Verlängerung für schwer zugängliche Stellen wie den Rücken: ein Bodygroomer-Ausbau. (Bild: philips.de)
Was ist mit Arealen, die schwer zu erreichen sind, etwa bei Rückenbehaarung? Der angesehene Hersteller Philips hat sich hierfür eine clevere Lösung ausgedacht – speziell für die Bodygroomer der Series 5000, etwa den Philips BG5020/15. Hier gibt es einen Spezialaufsatz in Form einer flexiblen Verlängerung, die den Trimmkopf an unzugänglichen Stellen einsetzbar macht.
Bodygroomer vs. klassische Rasierapparate
Ein typisches Bodygroomer-Set. (Bild: babyliss.com)
Zahlreiche Elektrorasierer bieten mittlerweile eine Rasurqualität, die der eines Nassrasierers nahekommt. Kein Wunder, dass etwa die Hälfte der Männer heutzutage lieber mit einem elektrischen Gerät rasiert, anstatt mit der klassischen Klinge. Ein großer Vorteil liegt im minimalen Verletzungsrisiko: Scherfolien verhindern die direkte Berührung der Klingen mit der Haut, was besonders bei empfindlicher Haut einen großen Pluspunkt bedeutet.
Wenn die Geräte zudem sogar eine Nassrasur mit Rasierschaum erlauben, empfinden viele Männer das als besonders angenehm. Neue Nutzer greifen deshalb häufig gezielt zu einem Nass-/Trockenrasierer, auch wenn diese technisch oft nicht ganz so gründlich rasieren wie reine Trockenmodelle. Die spürbar sanftere Rasur gleicht dieses kleine Defizit in den Augen vieler wieder aus.
Ausstattungs-Vergleich: Vibration vs. Rotation
Bei den beiden Schersystemen, der vibrierenden Klingenblock-Technik mit Scherfolie und den rotierenden Scherköpfen, unterscheiden sich Qualität und Ergebnis der Rasur nur wenig. Scherfolienrasierer punkten mit präziser Konturarbeit, etwa beim Oberlippenbart, während Scherkopfrasierer ruhiger laufen, weniger vibrieren und bei kantigen Gesichtern meist besser liegen.Übrigens: Für einen hochwertigen Elektrorasierer müssen Sie nicht unbedingt viel Geld ausgeben. Ausnahmen bilden nur „Problembärte“ mit sehr dichtem Haarwuchs; dort lohnt eine gezieltere Investition. Bei sensibler Haut zahlt sich eine Reinigungsstation aus, die das Gerät nach jeder Anwendung desinfiziert. Allerdings steigen dadurch auch die Anschaffungskosten spürbar.
Umfassend gepflegt: Multifunktionstrimmer mit Nasen- und Ohrhaaraufsatz
Zum Schluss sollten auch Nasen- und Ohrhaartrimmer nicht vergessen werden. Diese preiswerten Geräte sind eine effiziente Lösung, um unerwünschtes Haarwachstum zu beseitigen. Dank spezieller Rasursysteme gelingt das völlig sicher.Interessanterweise verfügen auch manche Bodygroomer über entsprechende Aufsätze für Nase und Ohren. Wer auf eine Komplettlösung für die Pflege sämtlicher Körperhaare setzt, sollte also auch hier einen Blick darauf werfen.


