Das Wichtigste auf einen Blick:
- Etliche baugleiche Modelle mit Siemens
- Überwiegend leise Waschmaschinen
- Niedrige Energie- und Wasserverbräuche
- Keine Toplader mehr im Sortiment
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Bosch ist Teil der BSH-Hausgeräte GmbH, zu der auch die Marken Neff, Constructa, Gaggenau und nicht zuletzt Siemens gehören. Wenn Ihnen die Ähnlichkeit zwischen den Geräten aufgefallen ist, liegen Sie also nicht falsch. Anhand der Modellnamen sind Baugleichheiten leider schwer bis gar nicht zu erkennen. Die Stiftung Warentest macht in ihren Vergleichen jedoch oft auf solche Übereinstimmungen aufmerksam, und wir fügen diese Hinweise in die Testfazits ein. Da die Bosch-Modelle manchmal etwas günstiger sind, lohnt sich der Vergleich auf jeden Fall.
Bosch, Siemens oder Miele?
Einer der Testsieger von Bosch bei der Stiftung Warentest: häufig baugleich mit einem Siemens-Modell, meist jedoch preislich etwas günstiger. (Bildquelle: amazon.de)
Grundsätzlich sind die Waschmaschinen der bekannten Marken eine sichere Wahl. In den Vergleichstests der Fachmagazine ist eigentlich immer mindestens ein Modell dieser Hersteller vertreten.
Wie eng die Konkurrenz beieinander liegt, zeigen sämtliche Tests der Stiftung Warentest der letzten Jahre. Miele, Bosch und Siemens können sich oftmals den Testsieger-Titel teilen, wobei die Bosch/Siemens-Frontlader im Handel meist (deutlich) günstiger als die Miele-Modelle sind. Bei Baugleichheiten von Bosch und Siemens ist häufig zu beobachten, dass ein Modell günstiger ist. Oft ist es das Gerät von Bosch. Aufgrund von Preisschwankungen empfiehlt es sich, die beiden Favoriten im Auge zu behalten.
Was die Performance betrifft, zeigten die Bosch-Waschmaschinen in den vergangenen Testberichten der Stiftung Warentest durchweg solide Leistungen. Besonders überzeugend ist das Ergebnis der Dauerprüfung. Bosch schneidet hier – wie die etablierten Wettbewerber – hervorragend ab. Sie können also von einer Nutzung über zehn Jahre und mehr ohne nennenswerte Reparaturen ausgehen.
Doch nicht nur die Testredaktionen loben die Qualität der Bosch-Waschgeräte, sondern auch die Kundschaft: Gut vier von fünf Sternen erreichen die Geräte im Durchschnitt. Nur wenige Hersteller, etwa Miele, können eine noch höhere Kundenzufriedenheit vorweisen.
Frontlader oder Toplader – welches Bosch-Modell passt zu Ihnen?
Sollten Sie in Ihrer Wohnung eine besonders schmale Nische haben und mit dem Gedanken spielen, einen Toplader zu kaufen, fällt Bosch aus. Die Marke bietet bereits seit Jahren keine Toplader mehr an. Wir empfehlen, sich bei anderen Herstellern umzuschauen. AEG zum Beispiel ist eine sehr gute Adresse bei Topladern.Die Auswahl an Frontladern von Bosch ist groß. Neben einigen unterbaufähigen Modellen, die sich perfekt unter die Küchenarbeitsplatte schieben lassen, gibt es auch eine vollintegrierbare Waschmaschine. Dieses Einbaumodell der Serie 8 mit der Bezeichnung WIW28443 lässt sich vollständig hinter einer Küchenblende verstecken.
Bei den klassischen, 60 cm breiten, freistehenden Frontlader haben Sie die Qual der Wahl. Viele sind säulenfähig, Sie können also sogar einen Wäschetrockner obendrauf stellen.
Für Singles oder Paare mit wenig Wäsche kommen Waschmaschinen mit 7 kg Fassungsvermögen infrage. Kleinere Trommelvolumen gibt es nicht mehr bei Bosch. Für drei- bis vierköpfige Haushalte sind Geräte mit 8 oder 9 kg Ladung meist ausreichend. Familien mit größerem Waschaufkommen finden bei Bosch sogar Modelle mit 10 oder 11 kg Kapazität.
Allen aktuellen Bosch-Modellen gemein ist ein sehr moderater Energieverbrauch. 2026 ist selbst das energiehungrigste Bosch-Gerät auf der Herstellerwebseite in die gute Energieklasse B eingeordnet. Hintergrund: Seit März 2021 wird die Energieeffizienz auf dem EU-Label in den Klassen A (extrem sparsam) bis G (extrem energiehungrig) ausgewiesen. Die ersten Modelle unterbieten den Grenzwert für die beste Klasse A bereits um 50 Prozent.


























