Das Wichtigste auf einen Blick:
- Für Paar-Haushalte optimal
- Am effizientesten bei voller Auslastung
- Mit vielen praktischen Funktionen erhältlich
- „Gute“ gibt es schon für um die 400 Euro
- Sowohl als Front- als auch als Toplader erhältlich
7 kg – eine ordentliche Menge Wäsche, die selbst kleinere Haushalte zusammenbekommen. (Bild: Studio Light and Shade/Shutterstock)
Stiftung Warentest und andere renommierte Testmagazine veröffentlichen jedes Jahr neue Waschmaschinen-Tests. Dabei zeigt sich in den letzten Jahren ein klarer Trend hin zu Modellen mit größerer Kapazität. Besonders häufig werden aktuell Waschmaschinen mit 8 oder 9 kg Fassungsvermögen bewertet. Solche Maschinen können auch für kleinere Haushalte interessant sein, da sie meist sehr energieeffizient arbeiten. Allerdings sollte Ihnen bewusst sein, dass Sie bei der Nutzung solcher Geräte mehr Wäsche ansammeln müssen, um die Sparpotenziale voll auszuschöpfen.
Für 2- bis maximal 3-Personen-Haushalte sind Waschmaschinen mit 7 kg Fassungsvermögen nach wie vor eine gute Wahl. Den letzten Test mit 7-. 8- und 9-kg-Modellen veröffentlichte die Stiftung Warentest Ende 2025. Hier war allerdings nur ein AEG-Frontlader mit 7 kg vertreten, der gute Waschergebnisse erzielte, jedoch beim Schutz vor Wasserschäden patzte.
Frontlader oder Toplader mit 7 kg – was eignet sich besser?
Toplader werden seltener getestet, obwohl es eine breite Auswahl an 7-kg-Modellen gibt, die technisch keineswegs nur Notlösungen darstellen. Die Entscheidung für eine Bauart hängt – so simpel es klingt – von Ihren persönlichen Vorlieben und räumlichen Gegebenheiten ab. Beide Bauarten haben ihre Vorteile. Sowohl Front- als auch Toplader bieten effiziente Geräte mit zahlreichen Waschprogrammen, zuschaltbaren Funktionen und interessanten Extras.Welche Pluspunkte bieten Frontlader mit 7 kg Kapazität?
Zunächst einmal überzeugt die große Modellvielfalt. Auch wenn der Fokus der Hersteller zunehmend auf 8- oder 9-kg-Maschinen liegt, sind nach wie vor viele Frontlader mit 7 kg im Handel erhältlich. Damit verbunden ist auch:Der Preisvorteil: Verglichen mit Topladern sind Frontlader oft preislich attraktiver.
Die Bauweise kann weitere Vorteile bringen: Einige Modelle sind sogar einbaufähig und können optisch durch passende Blenden perfekt in Ihre Küche integriert werden; es gibt freistehende Maschinen, auf die Sie einen Trockner stapeln können, sofern sie für den Säulenaufbau geeignet sind; außerdem lassen sich manche Frontlader durch Entfernen des Deckels zu Unterbaugeräten umfunktionieren. Unterbaufähige Waschmaschinen passen problemlos in eine 60-cm-Nische unter Ihrer Arbeitsplatte in Standardhöhe 85 cm.
Außerdem ist die Auswahl an besonders leise waschenden und schleudernden Frontladern meist größer als bei Topladern.
Welche Vorteile sprechen für Toplader mit 7 kg Fassungsvermögen?
Toplader sind besonders dann ideal, wenn Sie nur eine schmale Nische in Bad oder Küche haben. Mit maximal 45 cm Breite beanspruchen sie wenig Raum in der Breite, sind dafür jedoch etwa 60 cm tief. Wichtig ist auch der benötigte Platz zum Öffnen: Frontlader mit großen Bullaugen benötigen vor der Maschine ausreichend Freiraum, während ein Toplader von oben geöffnet wird und daher vorne keinen zusätzlichen Platz benötigt. Hier sollten Sie lediglich auf genug Höhe achten.Ein weiterer Pluspunkt zugunsten von Topladern ist ihre rückenfreundliche Bedienbarkeit. Besonders für ältere Personen oder Menschen mit Rückenproblemen ist das Be- und Entladen von oben deutlich angenehmer als das Bücken vor einem Frontlader.
Interessieren Sie sich für einen Toplader, empfehlen wir Ihnen einen Blick in unseren Toplader-Ratgeber.
Tipp: Zwar raten wir dazu, die Waschmaschine möglichst voll zu beladen, um Energiekosten zu sparen, dennoch sollten Sie unbedingt Überladung vermeiden. Diese beeinträchtigt nicht nur die Waschqualität, sondern kann auch die Lebensdauer Ihres Geräts erheblich verkürzen.
Wenn Sie Ihre Wäsche ungern abwiegen möchten – verständlich – empfiehlt sich eine Waschmaschine mit Beladungssensor (nicht zu verwechseln mit der Mengenautomatik!). Der Sensor erfasst während des Beladevorgangs die Menge an Wäsche und berücksichtigt das zuvor eingestellte Waschprogramm. Optimalerweise erhalten Sie dann eine Anzeige direkt auf dem Display, die Ihnen signalisiert, ob Sie noch Wäsche hinzufügen oder Teile herausnehmen sollten, bevor der Waschgang startet.
Alternativ hilft die „Eine-Hand-Regel“: Zwischen Wäsche und Trommeloberkante sollte noch etwa eine Hand breit Luft bleiben, um Überladung zu verhindern.


























