Toplader (bis 45 cm) Test: Platzsparend und rückenschonend
Die in Tests am besten bewerteten Toplader machen Ihre Wäsche
gründlich sauber,
halten lange und punkten durch
niedrige Verbräuche.
Wenn Ihnen nur eine 45 cm breite Nische oder ein schlauchförmig geschnittenes Bad als
Aufstellort zur Verfügung steht, bietet sich der Kauf eines Topladers an. Auch für Rückengeplagte ist die
Be- und Entladung angenehmer.
Toplader sind
keine "Notlösung": Moderne Modelle können technisch mit den Frontladern gut mithalten. Leider sind die Geräte durchschnittlich in der
Anschaffung teurer und es gibt keine für große Haushalte. Bei 8 kg
Zuladung ist Schluss.
Das Produkt LTR6A60370 von AEG führt derzeit unser Ranking mit der Note 1,6 an. Die Liste basiert auf einer unabhängigen Auswertung von Tests und Meinungen und berücksichtigt nur aktuelle Produkte. So sehen Sie sehr schnell, wie gut oder schlecht ein Produkt ist.
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Effizient und platzsparend waschen mit der Bauknecht WAT Eco 712 B5
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Ratgeber: Toplader (bis 45 cm)
Geräte für beengte Wohnverhältnisse
Das Wichtigste auf einen Blick:
Modelle der Energieeffizienzklassen A und B noch rar
Oft nur wenige 45-cm-Modelle im Sortiment der Hersteller zu finden
Baubedingt vergleichsweise hoher Wasserverbrauch
Moderne Geräte bieten viele praktische Features
Eher für kleine Haushalte bis 3 Personen geeignet
Dank geringer Baubreite ideal für schmale Nischen
Bauknecht bietet eine vergleichsweise große Auswahl an modernen, effizienten Topladern. (Bildquelle: amazon.de)
Wenn der Platz im Bad oder in der Küche knapp ist, passt eine Frontlader-Waschmaschine in Standardbreite 60 cm oft nicht hinein. Aber zum Glück gibt es Geräte, die speziell für die schmale 45-Zentimeter-Nische konzipiert sind. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Toplader. Der Name erklärt sich durch die Beladungsart: Statt wie bei Frontladern die Tür vorne zu öffnen, befüllt man die Maschine über eine Klappe an der Oberseite.
Begrenzte Auswahl, aber technisch solide Geräte
Toplader passen wirklich in fast jede noch so kleine Ecke, ganz gleich wie eng der Raum bemessen ist. Doch so hilfreich diese Geräte auch sind, viele Hersteller schenken den 45-cm-Modellen nur wenig Aufmerksamkeit. In Deutschland fristen sie in den Produktlinien im wahrsten Wortsinn ein Nischendasein. Etliche Hersteller konzentrieren sich ausschließlich auf Frontlader. Dennoch hat sich in den vergangenen Jahren bei den Topladern viel getan, und die Technik hat sich von einfach zu komfortabel weiterentwickelt. Besonders Modelle der Marken AEG, Bauknecht und Midea punkten mittlerweile mit sehr guter Energieeffizienz.
Wasserverbrauch bleibt oft höher als bei Frontladern
Auch wenn manche Toplader sehr energieeffizient sind, sollten Sie beim Wasserverbrauch mit höheren Werten rechnen – verglichen mit Frontladern. Das liegt daran, dass eine Mindestmenge Wasser gebraucht wird, damit das Waschmittel die Textilien gut durchfeuchten kann. Deshalb ist es nicht selten, dass selbst sparsame Topmodelle fast genauso viel Wasser verbrauchen wie ihre größeren Frontlader-Pendants. Viele Toplader haben zudem eine Kapazität von nur 5 bis 7 Kilogramm – während bei Frontladern inzwischen Maschinen mit 8 und zunehmend auch 9 Kilogramm Zuladung am gängigsten sind.
Moderne Toplader bieten ähnliche Funktionen wie Frontlader
Die aktuellen, sparsamen Toplader sind heute mit Features ausgestattet, die denen der Frontlader in nichts nachstehen. Dazu zählen eine breite Programmauswahl, Mengenautomatik, Anzeige der Restlaufzeit, Startzeitvorwahl, eine Bügelleichtfunktion sowie effektiver Wasserschutz durch Aquastop oder sogar Vollwasserschutz. Überlegen Sie vor dem Kauf genau, welche Ausstattungsmerkmale Sie wirklich benötigen – denn auch bei Topladern gilt: Je mehr Extras, desto höher der Preis.
„Sauber wird Ihre Wäsche in jeder modernen Waschmaschine. Eine gute Energieeffizienz trägt ebenso zum Sparen bei wie das Hinterfragen der eigenen Waschgewohnheiten.“
Nehmen meist nur 5 bis 7 kg Wäsche auf: nicht für Großfamilien geeignet
Unmodern, stromhungrig, verschwenderisch beim Wasserverbrauch – und zu allem Überfluss auch noch teurer als Frontlader. Kurz: wirklich nur bei akuter Platznot zu empfehlen. Toplader haben bei der Waschmaschinen-Kundschaft in Deutschland noch immer einen schweren Stand.
Dabei haben Toplader längst zur Konkurrenz mit dem großen Bullauge aufgeschlossen. Auch in Tests erzielen die Geräte gute Ergebnisse. Wir von Testberichte.de brechen eine Lanze für die schlanken Platzwunder und räumen mit alten Vorurteilen auf.
Sind Toplader sogar die besseren Waschmaschinen?
Provokante These! Ganz so weit lehnen wir uns nicht aus dem Fenster. Doch Toplader haben zweifelsohne ihre Vorteile gegenüber Frontladern. Und ein paar davon werden Sie bestimmt überraschen. Die Top 3:
1. Platz da für die Raumwunder!
Die Frage „Frontlader oder Toplader?“ stellt sich nicht, wenn in Ihrer Küche oder Ihrem Badezimmer nur wenig Platz zur Verfügung steht. Frontlader machen sich mit ihren 60 cm ganz schön breit. Waschmaschinen-Hersteller wie beispielsweise Panasonic werben zudem bei ihren Frontladern mit besonders komfortablen Einfüllöffnungen, das heißt riesigen Bullaugen, die geöffnet weit in den Raum ragen.
Vorteil Toplader! Die von oben befüllbaren Waschmaschinen mit 45 cm sind rank und schlank und lassen sich in jede Nische quetschen. Sie benötigen zum Öffnen der Luke lediglich Platz nach oben.
Überraschung: Obwohl die fünf getesteten Toplader im großen Vergleichstest der Stiftung Warentest von 2016 mit nur 1.200 Umdrehungen pro Minute arbeiten – im Gegensatz zu den hochtourigen Frontladern mit bis zu 1.600 Umdrehungen –, „kommt die geschleuderte Wäsche sogar weniger feucht aus den Topladern als aus den Frontladern“ (test, 11/2016). Der Vorteil, der sich daraus ergibt, liegt auf der Hand: Ihre Wäsche benötigt weniger Zeit auf der Wäscheleine bzw. im Trockner.
Weiteres Toplader-Bonbon: Wenn Sie regelmäßig im energiesparenden Labelprogramm waschen, das heißt bei 40/60 °C, dann ist der Waschgang den Testern zufolge auch noch „30 bis 45 Minuten eher fertig“ als bei den getesteten Frontladern.
Klingt ja alles ganz gut – aber haben Toplader nicht auch Nachteile?
Was beim Beladen von oben ein Vorteil ist, kann – je nach Betrachtungsweise – auch zum Nachteil werden. Denn: Säulenfähig sind Toplader natürlich nicht. Auf die beliebte, weil platzsparende Möglichkeit, Ihren säulenfähigen Trockner auf die Waschmaschine zu stellen, müssen Sie also verzichten.
Den Kauf eines Topladers können Sie außerdem im Prinzip vergessen, wenn Sie beispielsweise in einem kinderreichen Haushalt leben. Die Trommeln der Toplader nehmen überwiegend nur 5, 6 oder 7 kg Wäsche auf. Singles sind mit 5 bzw. 6 kg Zuladung sehr gut bedient. Kleinere Familien oder WGs können zu den 7-kg-Waschmaschinen greifen.
Bei regelmäßig richtig großen Wäschebergen kommt allerdings eigentlich nur die Anschaffung eines geräumigen Frontladers in Frage. Natürlich könnten Sie die kleine (Toplader-)Maschine auch einfach mehrfach am Tag laufen lassen – das wird dann aber aufgrund des höheren Wasser- und Stromverbrauchs selbst bei Topladern mit guter Energieeffizienz vergleichsweise teuer.
Gebt mir einen Testsieger – nur der beste Toplader ist gut genug!
Nice-to-have oder Pflicht? Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten
Generell empfehlen wir Ihnen, ein modernes, energieeffizientes Gerät zu wählen. Zusatzfunktionen wie Knitterschutz, der Ihren Bügelaufwand reduziert, ein Nachtprogramm für leiseres Waschen, und Startzeitvorwahl können sich darüber hinaus als ausgesprochen nützlich erweisen.
Um Sie vor bösen Überraschungen zu schützen, sind Toplader mit Vollwasserschutz ideal. Ein Sicherheitsmindeststandard ist jedoch AquaStop. Das Gute: Einen Schlauch mit AquaStop-Ventil können Sie zur Not jederzeit nachrüsten. Er ist im Baumarkt für ein paar Euro erhältlich.
2-in-1: Gibt es auch Waschtrockner in Toplader-Form?
Inzwischen nicht mehr. Generell sind Waschtrocknerwirklich nur eine teure Notlösung, denn Wasser- und Stromverbrauch sind im Vergleich zu zwei separaten Geräten exorbitant hoch. Eine bislang einzigartige Ausnahme ist der Frontlader-Waschtrockner LSWD100E von LG. Er kommt sowohl beim Waschen als auch beim Waschen und Trocknen auf die beste Energieeffizienzklasse A. Bis zu 12 kg können Sie mit ihm waschen und bis zu 7 kg trocknen. Bei einem Anschaffungspreis von knapp 2000 Euro kommt das Gerät allerdings nur für große, kaufkräftige Haushalte infrage.
„Sauber wird Ihre Wäsche in jeder modernen Waschmaschine. Eine gute Energieeffizienz trägt ebenso zum Sparen bei wie das Hinterfragen der eigenen Waschgewohnheiten.“
Kann man auch zu einer günstigen Waschmaschine greifen? Im aktuellen Test sind Frontlader zwischen rund 350 und 1070 Euro. Es fällt auf: Die Topplätze belegen zum wiederholten Male höherpreisige Markengeräte. Geräte der BSH Gruppe (Bosch/Siemens) sind auch in der Vergangenheit Stammgäste in den Top 3 der Tests gewesen.
Wie in vorangegangenen Tests zeigt auch dieser aktuelle Vergleich: Nicht nur teure, sondern auch günstige Waschmaschinen machen Wäsche gut sauber. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um einen Toplader oder einen Frontlader handelt. Bei der Haltbarkeit, in der Handhabung und beim Energieverbrauch gibt es dagegen eklatante Unterschiede.
Waschmaschinen: Welches Fassungsvermögen passt zu Ihnen? Welche Drehzahl soll es sein? Die optimale Maschine trägt die Wäscheberge ab und hilft beim Sparen. Testumfeld: Im Vergleich befanden sich 13 Waschmaschinen, davon eine Baugleichheit. Darunter waren 8 Frontlader und 5 Toplader. Die Testprodukte erzielten Ergebnisse von „gut“ bis „ausreichend“.
Die Bewertung