Unterbau-Waschmaschinen Nicht jeder Frontlader ist automatisch unterbaufähig
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Unterbaufähige Frontlader meist von Markenherstellern
- Oft Elektronik unter dem Deckel verbaut, daher Abdeckplatte nutzen
- Abdeckplatte für Unterbau muss gesondert erworben werden
Wenn Sie keinen Waschkeller haben, in dem Sie Ihre Waschmaschine aufstellen können, und der Platz im Bad zu knapp ist, bleibt die Küche als Alternative. Wer unter der Küchenarbeitsplatte eine 60 cm breite Nische hat, kann die Maschine dort unterschieben. Zu beachten ist allerdings: Die Standardküchenarbeitsplatte liegt auf 85 cm Höhe, die meisten Waschmaschinen sind ebenfalls knapp um die 85 cm hoch. In manchen Fällen ist es ratsam, eine Antivibrationsmatte unter die Maschine zu legen. Dann passt ein klassischer Frontlader ohne Unterbaufähigkeit nicht mehr in die Lücke. Die Lösung: unterbaufähige Waschmaschinen. Auch bei häufigen Umzügen oder dem Plan, bald eine neue Küche zu kaufen, lohnt sich die Anschaffung eines Frontladers, der sich (auch) als Unterbaugerät nutzen lässt. So behalten Sie eine gewisse Flexibilität.
Grundsätzlich empfehlen wir, beim Kauf genau hinzusehen: Nicht jeder Frontlader ist unterbaufähig!
Elektronik oft im Deckelbereich verbaut
Nur weil eine Waschmaschine als Frontlader konzipiert ist, heißt das nicht automatisch, wie oben bereits ausgeführt, dass sie problemlos unter eine Arbeitsplatte geschoben werden kann. Üblicherweise misst eine freistehende Maschine etwa 85 cm. Wird der Deckel abgenommen, sind es in der Regel nur noch rund 81,5 cm – die Waschmaschine ist damit unterbaufähig.
Unbedingt passendes Zubehör verwenden: Unterbaufähige Maschinen nicht ohne Weiteres unterschieben
Der Kauf einer unterbaufähigen Waschmaschine allein reicht nicht aus: Entfernen Sie den Deckel und schieben Sie die offene Maschine einfach so unter die Arbeitsplatte, riskieren Sie eine vorzeitige Beschädigung. Das Gerät bzw. seine Elektronik wäre dann ungeschützt gegenüber Staub, Krümeln oder noch schlimmer: Flüssigkeiten wie Spülwasser. Um dem vorzubeugen, bieten Hersteller spezielles Zubehör, zum Beispiel flachere Metallabdeckungen, die die Elektronik schützen.
Zwar wirken diese Platten optisch oft weniger ansprechend als die originalen Deckel, doch sie erfüllen ihren Zweck ausgezeichnet. Im Vergleich zum Schutz, den sie bieten, sind sie preislich moderat. Bei führenden Herstellern liegen die Preise für solche Abdeckungen bei 20 Euro aufwärts – eine Investition, die Ihnen Ihre Waschmaschine wert sein sollte. Vor dem Kauf sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass die gewählte Abdeckung für Ihr Modell empfohlen wird, da es Unterschiede in den Bauformen trotz ähnlicher Maße gibt.
Viele bekannte Marken führen spezielle Unterbaumodelle
Vor allem etablierte Marken wie AEG, Bauknecht, Bosch, Miele und Siemens bieten diverse Frontlader an, die sich für den Unterbau eignen. Diese Modelle sind selbstverständlich technisch auf demselben Niveau wie nicht-unterbaufähige Waschmaschinen. Sie verfügen oft über moderne Features wie Dosierautomatik oder Dampfprogramme – und das auch bei preisgünstigeren Varianten. Somit haben Sie eine breite Auswahl, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.























